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    Brennpunkt Brenner

    bildschirmfoto-2017-01-24-um-17-10-53Der österreichische Innenminister Sobotka und LH Kompatscher haben sich in Ridnaun getroffen und sich über die Flüchtlingssituation ausgetauscht.

    Nachdem der österreichische Innenminister Wolfgang Sobotka in Innsbruck mit Landeshauptmann Günther Platter eine Sicherheitsvereinbarung zwischen dem Bund und dem Land Tirol unterzeichnet hatte, stand am Montag ein Informationsaustausch mit Landeshauptmann Arno Kompatscher im grenznahen Ridnaun an.

    Bei dem Gespräch wurde vorausgeschickt, dass Österreich und Italien zu den von den Flüchtlingsbewegungen am meisten betroffenen Ländern in Europa zählen und die Belastungen derzeit nicht abnehmen würden. Sobotka betonte gegenüber Kompatscher, dass das Sicherheitsthema in Österreich für viele Menschen an erster Stelle stehe.

    Bei dem Treffen in Ridnaun wurde einmal mehr betont, dass es innerhalb Europas mehr Solidarität brauche, dass Europa endlich seine Außengrenzen absichern müsse und dass es in den Krisengebieten größerer Anstrengungen bedürfe.

    Minister Sobotka und Landeshauptmann Kompatscher informierten sich gegenseitig über die derzeitige Migrationslage in Österreich und Südtirol und sicherten sich gegenseitige Unterstützung zu. Dabei betonte der österreichische Innenminister, dass Italien wie bisher seinen Verpflichtungen nachkommen müsse, zugleich aber mehr Unterstützung bei den Bemühungen um Rückführung der Flüchtlinge in ihre Ursprungsländer brauche.

    Arno Kompatscher nahm zur Kenntnis, dass Österreich im Falle „einer größeren Bewegung von Migranten“ am Brenner Grenzkontrollen durchführen will, zeigte sich aber überzeugt davon, dass die gemeinsamen Anstrengungen dazu dienen werden, intensivere Maßnahmen zu vermeiden.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (5)

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    • franz

      Österreichs Innenminister Sobotka musste Kompatscher wieder einmal daran erinnern, dass im Falle, dass Italien ihren Verpflichtungen bezüglich Brennergrenze nicht nachkommt, die Kontrollen unverzüglich durchgeführt werden.
      Und Kompatscher nahm es zur Kenntnis, wieder einmal. !
      Anscheinend nimmt LH Kompatscher bzw. Italien die Abkommen mit Österreich nicht ganz so ernst.

      • franz

        Während Österreichs Innenminister auf “rai südtirol 24.01.2017 20:00 “ Sobodka ganz unmissverständlich zu verstehen gibt, dass es im Jahr 2016 zu vermehrten Grenzüberschreitungen von illegalen Flüchtlingen und dem endsprechenden Zurückweisungen von Seiten der Deutschen Grenzkontrollen gekommen sei ( 12000 laut Dolomiten vom 24.01.2017 ) und man daher wie angekündigt die Grenzkontrollen unverzüglich einführen würde , sollte Italien ihr Versprechen nicht halten.
        LH Kompatscher auf “rai südtirol 24.01.2017 20:000 “ versucht natürlich wieder einmal alles herunterzuspielen, mit postfaktischer Desinformation schönzureden es gäbe zur Zeit keinen Grund die Grenzkontrollen einzuführen und außerdem müsste das Schengen-Abkommen eingehalten werden. ( ? )

    • fronz

      Kompatscher redet und denkt schon wie die Italiener.

    • hells_bells

      Kompatscher ist Weltmeister in der Disziplin „Allesschöngrinsen“!

    • kleinlaut

      Gute gespeist auf Steuerzahlerkosten, meine Herren?!

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