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    „Eine Auszeit nehmen“

    Lehrer SchuleDas Sabbatjahr für das Lehr- und Kindergartenpersonal macht Schule. Es ist weiterhin möglich, eine Auszeit zu nehmen.

    Im Schuljahr 2011/2012 wurde das Sabbatjahr erstmals für das Personal an Schulen und Kindergärten eingeführt. Diese Regelung wurde bis 31. August 2016 stillschweigend verlängert.

    Landesrätin Waltraud Deeg

    Landesrätin Waltraud Deeg

    Gestern hat die Landesregierung aufgrund eines neuen Einvernehmens mit den Gewerkschaften das Sabbatjahr für das Lehrpersonal und diesem gleichgestellten Personal der Berufs-, Fach- und Musikschulen und der Kindergärten des Landes ab dem Schuljahr 2016/2017 verlängert. „Angesichts der vielen Anforderungen, die diese Berufe mit sich bringen, ist die Gewährung eines Sabbatjahres mehr als gerechtfertigt“, begründet Personallandesrätin Waltraud Deeg die Entscheidung der Landesregierung.

    „Besonders freut es mich, dass es dank des Einvernehmens mit den Gewerkschaften gelungen ist, eine Lösung zu finden, welche für die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Schultypen und Bildungsstufen einschließlich der Kindergärten eine einheitliche Regelung vorsieht“, erklärt Bildungslandesrat Philipp Achammer.

    Mit dem Bereichsvertrag vom 24. November 2009 wurde das Sabbatjahr für das Landespersonal erstmals eingeführt. Das Bereichsabkommen vom 27. Juni 2013 regelt das Sabbatjahr für das

    Landeslehrpersonal. Demnach kann dem Personal mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren eine Ruhepause von der Dauer eines Jahres gewährt wird. Dabei müssen Lehrer oder Kindergärtnerinnen, die ein Sabbatjahr in Anspruch nehmen, vier Jahre Vollzeit arbeiten, beziehen aber während des Zeitraums von fünf Jahren nur ein Gehalt im Ausmaß von 80 Prozent. „Somit bringt das Sabbatjahr  für die Verwaltung keine Mehrausgaben mit sich“,  unterstreicht Landesrätin Deeg.

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    Kommentare (3)

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    • vogel

      „Angesichts der vielen Anforderungen, die diese Berufe mit sich bringen, ist die Gewährung eines Sabbatjahres mehr als gerechtfertigt“
      Mir kommen gleich die Tränen. Diese armen, überforderten, überarbeiteten Mitarbeiter des Landes sollten statt dem Sabbatjahr zwingend ein Jahr in der Privatwirtschaft arbeiten müssen!
      Wie währe es mit Verkäuferin, Altenpflege usw?
      Dann hätte dieses ewige Geraunze schnell ein Ende.

      • vogel

        Noch etwas Frau Landesrätin: Sie behaupten dass uns Steuerzahlern damit keine Mehrkosten entstehen. Kann man davon ausgehen dass sie die Kosten für die Ersatzlehrer von ihrem üppigen Gehalt selbst bezahlen?!?

        • furope

          Lieber Vogel, rechnen sollte man(n) halt können. 5 Jahre lang 80% des Gehaltes sind vier volle Gehälter da bleibt also noch eines übrig um eine Ersatzlehrerin für genau 1 Jahr anzustellen, und wenn diese aufgrund der geringeren Anzahl an Dienstjahren noch weniger Gehalt bekommt, als einer langgedienten Lehrerin, wird sogar noch etwas eingespart.

          Zudem bietet sich dadurch ein weiterer Arbeitsplatz für, zum Beispiel Herrn Vogel, der ja selbst als Ersatzlehrer im 5ten Jahr einspringen könnte und somit den heißbegehrten Platz der langgedienten Lehrerin einnehmen kann. 4 Jahre Vorbereitung sollten doch ausreichen um das dementsprechende Studium, Zweiprachigkeit und sonstigen Voraussetzungen dafür zu erlangen. 😉

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