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    „Südtiroler Drogensumpf“

    image001Die Freiheitlichen fordern die Einberufung eines Drogengipfels. Die Verharmlosung der Drogen in Südtirol sei erschreckend.

    Südtirol habe mit einem ausufernden Drogensumpf zu kämpfen. Fast täglich würden Verletzungen oder Übertretungen im Bereich Suchtmittel festgestellt. Die Folgen seien gravierend, die Kosten für die Allgemeinheit hoch und die persönlichen Schicksale ergreifend, so der Tenor am Dienstag auf einer Pressekonferenz der Freiheitlichen.

    Ein wesentliches Problem sei die derzeit herrschende Verharmlosung der Drogen und die angestoßene Legalisierungsdebatte. Zudem habe die massive Massenzuwanderung neue Drogenmärkte erschlossen.

    Die Freiheitlichen legte Zahlen des Regierungskommissariats, aus denen hervorgeht, dass in  Südtirol fast täglich Drogendelikte verzeichnet werden. Im Zeitraum der Jahre 2011 bis 2015 wurden jährlich zwischen 205 und 303 Verletzungen oder Übertretungen im Bereich Suchtmittel festgestellt. Meldungen von sogenannten Drogenlandwirten mit Marihuana-Plantagen oder Drogenhändlern und Drogenkonsumenten überschlagen sich. Südtirol hat ein Drogenproblem, das verharmlost wird.

    „Im Jahr 2015 waren insgesamt 810 Personen in den öffentlichen Diensten (Dienst für Abhängigkeitserkrankungen des Sanitätsbetriebes) in Behandlung. Hierbei handelt es sich um Personen, welche Substanzen missbrauchen/abhängig sind (häufiger bis täglicher Gebrauch)“, ist aus der Antwort auf die Anfrage zu entnehmen. 626 Personen seien anhängig von Heroin und anderen Opiaten, während die Cannabis-Abhängigkeit bei 128 Personen in Südtirol festgestellt wurde.

    Vor allem die letzthin geführten Debatten rund um die Legalisierung von Cannabis und verharmlosende Diskussionsrunden ob Cannabis eine Chance oder Gefahr sei, führten bei Jugendlichen zu leichtfertigem Umgang mit gefährlichen Substanzen, glauben die Freiheitlichen. „Drogen sind und bleiben gefährlich, sie zerstören Lebenswege und kommen letztlich den Steuerzahlern teuer zu stehen. Die Botschaft der Gefährlichkeit, der Illegalität und der Konsequenzen muss unmissverständlich sein. Drogen sind niemals eine Chance sondern stets eine Gefahr“, so die Blauen.

    Die sorglosen, relativierenden Diskussionen senkten die Hemmschwelle, dass Drogen in Südtirols Feldern kultiviert werden und der Konsum zum Alltag gehört. Durch die massive Einwanderung kämen auch vermehrt Drogen nach Südtirol.

    In einer Landtagsanfrage fordern die Freiheitlichen die Landesregierung auf, im Dringlichkeitswege einen Drogengipfel einzuberufen mit dem Ziel, die Drogenproblematik in Südtirol zu analysieren und einzudämmen.

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    Kommentare (18)

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    • ahaa

      Alk sollte auch verboten werden.gel Ulli.Der wird in der Garage gebrannt und wächst auch auf unseren Drogenweinplatagen. 😉
      Ich glaube sie wollen sich selbst schützen.Denn mit ihrer politischen Lage kann/wird es nach den Wahlen zum Absturz kommen. 😉
      Die verharmlosung von Alkohol kann schwere Folgen haben.
      Tausende Unfälle,Tote auf den Straßen.Von der eigenen Abhängigkeit,gesundheitlichen Spätfolgen mal abgesehen!Fragt die Ulli wers mir nicht glaubt. 😉
      Also Weinbauern strafen!Die machen nichts anderes als die Mohnbauern in Afganistan! 😉 Ich kenne zuviele die vom Alk abhängig sind,da könnt ihr euch eure Statistiken sonst wo reinschieben!
      Verbieten das Zeug!

      • meintag

        Nun die Mohnbauern in Afganistan sind und m Grunde Analphabeten, was man von unseren Weinbauern auschliessen kann. Aber wenn Geld im Spiel ist braucht auch das zeitgenannte Hirn nicht lange um die Moral dem Menschen und dessen Gesundheit egal zu sein. Auch hier trifft wieder zu den Gewinn privatisieren und Folgen sozialisieren und auf die Allgemeinheit abzuwälzen.

    • anarchoseppl

      I hon glabi oan pollitsichen Auftritt fa der Ulli mitgekriag..
      Sem wor sicher kaon Mariuhana, koan Kokain und koan Heroin im spiel.. hoffi holt.. obwohl? Ulli isch Pollitikerin, also pa die sem woas man jo nia..

      Jedenfolls hot sich den Auftritt im Dorf jeder gemerkt!

      I glab sowos konn lei Alkohol..

    • franz

      Die derzeit herrschende Verharmlosung der Drogen und die angestoßene Legalisierungsdebatte sowie die Propaganda und Anstiftung zum Konsum von Cannabinoiden im Sozialen Netzwerk hat sicher dazu beigetragen, dass Drogen in Südtirols Feldern kultiviert werden und der Konsum zum Alltag gehört. Durch die massive Einwanderung von kriminellen kommen auch vermehrt Drogen nach Südtirol bzw. werden von Immigranten die ihre Zeit mit Dealen verbringen gefördert.
      Niemand bestreitet, dass übermäßiger Alkoholkonsum gesund ist, im Gegenteil, es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied zwischen Drogen und Alkohol.
      Während ein Glas Wein oder ein Bierchen zum Essen gesund ist und Sinn macht (ausgeschlossen sind natürlich Jugendliche -Schwangere Frauen und Fahrzeuglenker) während Drogen zum Essen keinen Sinn machen, zu Abhängigkeit, psychischen und physischen Störungen wie Unfruchtbarkeit bei Männern führt.
      Was die Unfälle unter Einfluss von Alkohol und Drogen betrifft, das betrifft sowohl Alkohol wie auch Cannabis ( THC ) und andere Drogen
      Und diesbezüglich gibt es genaue Vorschriften bzw. Strafen
      Was die Propaganda im Sozialen Netzwerk betrifft haben die Freiheitlichen nicht unrecht wenn sie ein verschärftes Vorgehen gegen den Drogenhandel fordern, was die Anstiftung zum Anbau und Verkauf von Cannabis -Marijuana und Produkten zu therapeutischen Zwecken, ist das eigentlich Gesetzlich geregelt.

    • andreas

      Das Drogen gefährlich sind und zu Unsinn verleiten, merkt man bei manchen Presseaussendungen.

      • franz

        Dass Drogen gefährlich sind und zu psychischen Störungen führen, merkt man bei einigen Kommentatoren. 🙂

        • roadrunner

          allerdings. Dosis schon genommen?

          • franz

            @roadrunner
            Du sicher, Anstifter zum Cannabisanbau und Drogenkonsum .
            Wart mal bis Dir der Staatsanwalt ein paar Fragen stellt.
            Drogato von Marling wie der User“marting. schreibt.
            16. September 2016 um 08:25
            hört auf den drogato von marling, der kennt sich aus!
            der hat alles probiert was es auf dem schwarzmarkt gibt!“
            http://www.tageszeitung.it/2016/09/11/heilendes-kraut/#comment-332983
            Anstiftung zum Anbau bzw. Verkauf von Cannabis Produkten ist strafbar.
            ( Istigazione, proselitismo ed induzione all’uso di sostanze stupefacenti o psicotrope
            Besonders erschwerend der Umstand Anstiftung mittels Social network , da diese Medien auch zugänglich für Jugendliche sind. ( Jugendschutz. art. 1 der Verfassung )
            Auch Portale können für die Veröffentlichung solcher Propaganda zurVerantwaortung gezogen werden. art 82 del Dpr n. 309 del 1990, può integrare, ricorrendone i presupposti, il reato di istigazione alla coltivazione di sostanze stupefacenti ex articolo 414 del C p.“ ) & Corte di cassazione – Sezione 1 penale – Sentenza 23 maggio 2016 n. 21186

            • roadrunner

              Kannst du mir schon sagen wann sie kommen? 😀 Ich warte schon sehnlichst darauf. Aber wie heißt das Sprichwort: Bellende Hunde beißen nicht 😀

    • martinal.

      Nein, „liebe“ Freiheitliche: Die Verharmlosung der Blauen in Südtirol ist erschreckend!!

    • felixaustria

      „Südtiroler Drogensumpf“

      Freunde , … hoffentlich bekomm ich noch ein schönes
      GlaserL Wein zum AbendEssen beim nächsten Urlaub
      bei Euch .
      Und ein StamperL , wenn es mir danach ist auch .

    • franz

      felixaustria,
      vergiss Deine Tasche nicht im Zug wenn Du nach Südtirol reist.
      Kiffer vergessen nämlich gerne alles wenn sie eingeräuchert sind.
      Ein Drogenkurier (31) vergaß eine Sporttasche voller Marihuana in einem ÖBB-Zug. Er rief im Fundbüro an, am Bahnsteig warteten bereits die Kiberer ( Gesetzteshüter ) auf ihn.
      http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/chronik/Dealer-vergisst-Drogen-im-Zug-laeuft-Polizei-in-die-Arme;art85950,1356433

    • owl

      An einem Tag, an dem Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt wird, sollte man reaktionäre Gruppen durchaus einmal ernst nehmen.

      Dass Drogen ganze Lebenswege zerstören können, sieht man ja an den Freiheitlichen selbst.

      Eine konstruktive Anregung von mir:
      Den Drogengipfel würde ich noch um die Themen Geld- und Geltungssucht erweitern. Auch auf diesem Gebiet verfügen die Freiheitlichen über ein ganz exzellentes Fachwissen.

    • franz

      Die Freiheitlichen in Zusammenheng mit Drogen zu bringen, ist mir schleierhaft.
      Dass Drogen das Hirn zerstören können, sieht man ja an den manchne Kommentatoren.
      Abgesehen davon, dass Cannabis- Drogen auch zu Unfruchtbarkeit führen.

    • shakespeare

      Aha , ein von der Qualitätspresse Wohlgenährter treibt sein Unwesen.

      Laut Ihrer Aussage können sie dem Drogenkonsum freien Lauf lassen da Sie ja nichts zu befürchten haben.

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