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    Das Antholz-Logo

    imageAuf der Skipass-Messe wurde das Logo für die Biathlon-Weltmeisterschaft 2020 in Antholz vorgestellt.

    Bei der Skipass-Messe in Modena tummelt sich zurzeit alles, was im italienischen Wintersport Rang und Namen hat. Da durfte natürlich auch nicht eine Antholzer Delegation fehlen, die bei dieser Gelegenheit den heurigen Biathlon-Weltcup sowie die Weltmeisterschaft 2020 vorstellte.

    Antholz wird in dreieinhalb Jahren nach 1975, 1976, 1983, 1995 und 2007 zum sechsten Mal die Biathlon-WM ausrichten. Das wurde Anfang September in der moldawischen Hauptstadt Chisinau beim Kongress des Biathlon-Weltverbandes IBU beschlossen. Die Freude darüber war natürlich groß – und die Vorbereitungen haben schon begonnen.

    imageOK-Chef Gottlieb Taschler, sein Vize Lorenz Leitgeb und Generalsekretärin Erika Pallhuber stellten heute zusammen mit der italienischen Biathlon-Nationalmannschaft bei der Skipass-Messe in Modena offiziell die WM und auch das dafür vorgesehene Logo vor.

    Dieses wurde von der Brixner Agentur „Rotwild“ entworfen. Die Sportart wird durch einen Biathleten in typischer Schusshaltung dargestellt. Antholz wird visualisiert durch die Bergkulisse, die das Stadion umrahmt und die Ziffern 2020 bilden zugleich die Zielscheiben der Schießtafel.

    Die Vorfreude ist im Antholzertal also riesig. Bevor die WM 2020 aber über die Bühne geht, stehen in der Südtirol-Arena noch drei Weltcup-Etappen auf dem Programm.

    Antholz wird vom 19. bis zum 22. Jänner 2017 wieder eine Station im größten Biathlon-Zirkus sein. Eines ist dabei gewiss: Ob WM oder Weltcup – Spektakel wird in Antholz immer geboten.

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    Kommentare (10)

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    • einereiner

      Hier sieht man wieder des Südtiroler Unterwürfigkeit und Schleimertum. Stolze Tiroler mit Rückgrat würden den faschistischen Namen Anterselva weglassen. Am internationalen Parkett hat man mit einem zu bewerbenden Namen genug; und da ist Antholz um Welten besser.

    • flizzer

      Wo ist denn der Athlet in typischer Schusshaltung?

      @einereiner: Hmm, WARUM muss man hier schon wieder mal irgendwas politisches hineininterpretieren? Warum muss man so einen geistigen Dünnpfiff loslassen? WARUM?
      Und nur zur Info – das ist nicht der Gesamttiroler Gaudi-Biathlontag im schönen Antholz sondern eine WELTMEISTERSCHAFT!

      • roberto

        Der abgebildete Athlet trägt eine Sense am Rücken, die bis hinten an seinen Knien herunterhängt. Vielleicht plant man statt dem herkömmlichen Scheibenschießen ein Wettmähen einzurichten, da der Schnee in Antholz auch immer spärlicher und seltener wird. 🙂

      • einereiner

        @flizzer
        na ja, so heftige Worte wie Dünnpfiff wollte ich nicht verwenden…aber da hast du schon recht….2 Markennamen für ein Produkt ist marketingtechnisch gesehen feinster Dünnpfiff.
        Die Oberpustertaler mit Christoph Engl als Vorbeter machen es richtig: ein einziger, deutscher!!! Namen für die Tourismusregion „Drei Zinnen“. Carezza anstelle von Karersee ist wieder ein Griff ins Klo.
        Autentizität heißt das wichtigste Wort im Tourismus.

    • dr.sheldoncooper

      @ flizzer:
      wenn du genau schaust siehst du, dass der untere Teil der 2 einen Unterarm symbolisiert, in den gleich das Epo oder was auch immer geschossen wird. das wäre die typische Schusshaltung

    • flizzer

      haha cudos @shelly und cudos @roberto 🙂

    • exsuedtiroler

      Absolut einverstanden: „Authentizität heißt das wichtigste Wort im Tourismus.“
      Antholz hat in Europa einen Namen, das Walsche nicht!

    • roadrunner

      Hm, warum noch nicht ein roberto oder einereiner als Tourismusexperten engagiert worden sind? Weil vielleicht zu viel Patriotismus dahinter steckt? Marketing und Patriotismus passen wirklich nicht zusammen, sorry.

      P.S. ich verurteile nicht euren Patriotismus- ist eure Sache und interessiert mich auch nicht.

      • roberto

        Der Sensenmann auf Skieren mit nur einem Treffer ins Schwarze reicht nicht aus um sich weltmeisterlich zu präsentieren. Der Schriftzug Antholz in geschwungener altdeutscher Schrift wird nur für die Deutschen, Österreicher und Schweizer auf Anhieb lesbar sein, für alle anderen Nationalitäten bleibt der normal lesbare Begriff Anterselva im Sinn. Das hier abgebildete Logo ist eben nicht geglückt, da es einschränkende Interpretationen beinhaltet und nicht die Weltoffenheit wiedergibt. Also auf zur nächsten Nabelschau im Jahre 2020 nach Anterselva.

    • pe

      Eine Trikolore durfte natürlich nicht fehlen. *facepalm

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