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    3.000 freiwillige Helfer

    imageDie 19-jährige Petra Maria Pfeifer aus Oberbozen ist das 3.000ste aktive Mitglied des Rettungsvereins Weißes Kreuz.

    Der Landesrettungsverein ist stolz darauf, die Marke des 3.000sten aktiven Freiwilligen erreicht zu haben. Die Präsidentin des Weißen Kreuzes Barbara Siri, Direktor Ivo Bonamico und der Sektionsleiter der WK-Sektion Ritten Hubert Rottensteiner gratulierten der 3.000sten Freiwilligen Petra Pfeifer während einer kleinen Feier Ende Juli.

    Die 19-jährige Petra Maria Pfeifer aus Oberbozen hat vor einigen Wochen beschlossen, sich ehrenamtlich im Weißen Kreuz, und genauer, am Rettungsdienst zu beteiligen – und wurde so zur 3000sten!

    Ihr Dienstbeginn Anfang August wird nun stellvertretend für die vielen Freiwilligen im ganzen Land gefeiert.

    Sie war ab 13 fünf Jahre lang bei der Weiß-Kreuz-Jugend Ritten aktiv. Was ihr dabei am meisten gefiel, war das tolle Gruppenfeeling und das Erlernen der lebensrettenden Maßnahmen, auf welche sie ausgezeichnet vorbereitet wurde.

    Ausschlaggebend für ihren Entschluss, nun in der Sektion Ritten als Freiwillige anzupacken, war:

    „Es war schon immer mein Wunsch, zu helfen, beim Weißen Kreuz mitzufahren, für andere bereit zu stehen. Nach meiner Matura bin ich etwas gereist und jetzt bilde ich mich in Innsbruck zur Mentaltrainerin aus. Dennoch habe ich genug Freizeit, um als Freiwillige mitzutun.

    Ich habe das erste Modul der WK-Ausbildung geschafft, ab August fahre ich meinen ersten Dienst. Ich freu mich schon drauf. Mich hat die Erste Hilfe immer fasziniert: die Präsenz, die man haben muss, die schnelle Abfolge der richtigen Handlungen.

    Ich freue mich auf die solide Ausbildung, die ich immer in meinem Leben einsetzen kann, auch wenn ich später nicht in diesem Bereich arbeiten werde. Es ist eine Bereicherung fürs Leben.“

    imageAls Freiwillige mitzuarbeiten bedeutet für die meisten Freiwilligen ein Geben und Erhalten.

    Das Weiße Kreuz bietet seinen Ehrenamtlichen ein professionelles Freiwilligenmanagement an. Das bedeutet für den Betroffenen, dass genau erhoben wird, wieviel Zeit er wann investieren möchte oder kann und in welchen der vielen Bereiche (Rettungsdienst, Krankentransport, Notfallseelsorge, Ersthelfer, Jugendbetreuung, Zivilschutz oder Notfalldarstellung). Dadurch wird dem Neuankömmling von Anfang an eine maßgeschneiderte Mitarbeit angeboten.

    Auch nach Dienstbeginn wird er ständig gut von darin vorbereiteten Freiwilligenkoordinatoren begleitet. Der interessierte Freiwillige kann sich später für eine Art „Laufbahn“ entscheiden, denn es gibt weitere Einsatzbereiche, für fortgeschrittene Ehrenamtliche wie etwa die Pistenrettung, die Schnelleinsatzgruppe oder die Einsatznachsorge, für welche man eine eigene Weiterbildung erhält.

    Die Anzahl der Freiwilligen nahm in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zu. 2015 leisteten 2.952 Freiwillige insgesamt 985.714 Dienststunden, das sind durchschnittliche 334 Stunden jährlich.

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