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    „Kein Royal Baby“

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    Familie Kompatscher

    Landeshauptmann Arno Kompatscher über die Geburt seines Sohnes Mattis – und warum der „Familienrat“ einen Namen bei „Ronja Räubertochter“ fand.

    TAGESZEITUNG: Herr Kompatscher, Mattis ist bereits Ihr siebtes Kind. Wird das Vater-Werden langsam zur Routine?

    Arno Kompatscher (lacht): Nein, es ist immer etwas besonderes, da können Sie alle Eltern fragen. Daran wird man sich wohl nie richtig gewöhnen können.

    Das Kind kam um 22:45 zur Welt. Wie geht es Ihrer Frau und Ihnen?

    Wir sind natürlich beide ziemlich abgekämpft, aber es ist eigentlich alles ganz gut gegangen. Wir sind einfach nur glücklich.

    Das Kind wird Mattis heißen. Wie kommt man auf so einen seltenen Namen?

    Diese Entscheidung war alles andere als leicht, der ganze Familienrat war sozusagen mit der Namensfindung beschäftigt. Am Ende sind einige Favoriten übergeblieben, Mattis war darunter. Mattis ist eine norddeutsche Form des Namens Matthias. Und, das hat den Kindern besonders gut gefallen, es ist auch der Name des Vaters bei Ronja Räubertochter – da wohnt die ganze Familie auf der Mattisburg im Mattiswald.

    Gibt es bereits Pläne für ein Achtes?

    Nein, die gibt es derzeit nicht.

    Sie haben im Vorfeld angekündigt, keine Fotos des Neugeborenen zu veröffentlichen. Warum?

    Weil gestern so viele Kinder auf die Welt gekommen sind, unser Kind ist nur für uns etwas besonderes. Wir hatten keine Lust auf eine „Royal-Baby-Geschichte“, wir wollen das nicht öffentlich zelebrieren. So viele Männer haben gestern hier im Krankenhaus mit ihren Frauen mitgefiebert, da müssen wir uns nicht profilieren. Wir versuchen außerdem, die Kinder zu schützen. Von meiner Frau und mir gibt es Fotos, von den Kindern nicht.

    Interview: Anton Rainer

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