Du befindest dich hier: Home » Gesellschaft » „Keine Kompromisse“

    „Keine Kompromisse“

    Bischof Ivo Muser Die Bischöfe der regionalen Bischofskonferenz von Nord-Ost-Italien sprechen sich klar gegen die Homo-Ehe aus. in dieser Thematik könne es „keine Kompromisse“ geben.

    Die Bischöfe der regionalen Bischofskonferenz von Nord-Ost-Italien betonen, die Familie als wichtige Lebenszelle der Gesellschaft präsent zu halten. Sie unterstützen deshalb jene Initiativen, welche in konstruktiver Weise zum Gemeinwohl des Landes beitragen. Sie sprechen sich für Aktionen aus, die keine polemischen Haltungen fördern, sondern vom Wunsch getragen sind, andere zu ermutigen, über die Tragweite der Werte nachzudenken, welche hier auf dem Spiel stehen.

    In einer Aussendung weisen die Bischöfe darauf hin, dass die Verfassung die „Rechte der Familie als einer natürlichen, auf die Ehe gegründeten Gemeinschaft“ anerkennt (Art. 29). Dieses Prinzip müsste die Bemühungen und Initiativen aller vervielfachen – sei es in der Politik, im Bereich der Kultur, der Wirtschaft, in der Arbeitswelt, in der Erziehung, in der Schule usw., damit die Familie in den unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft noch mehr geschützt und unterstützt wird.

    Die Bischöfe teilen, was Papst Franziskus in seiner Enzyklika Laudato si ausdrückt, insbesondere jenen Teil, in dem er betont, dass es „eine Ökologie des Menschen“ gibt, denn „auch der Mensch hat eine Natur, die er achten muss und die er nicht beliebig manipulieren kann“. (Nr. 155)

    Die Bischöfe von Nord-Ost-Italien sprechen sich dafür aus, dass in den aktuellen Diskussionen die Familie, die sich auf die Ehe gründet und von einer treuen und beständigen Einheit zwischen Mann und Frau ausgeht, entschieden geschützt werden soll.

    „Andere Beziehungsformen – auch jene von homosexuellen Personen –, unterscheiden sich ihrer Natur nach von letzterer, und sind daher anders als die Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau. Folglich hat der Heilige Vater in seiner Ansprache an die ,Rota Romana‘ darauf hingewiesen, dass es keine Vermischung geben darf zwischen der Familie, welche sich auf die unauflösliche Ehe gründet und zur Fortpflanzung bereit ist, und jeder anderen Beziehungsform“, heißt es in der Stellungnahme wörtlich.

    Die Bischöfe der regionalen Bischofskonferenz von Nord-Ost-Italien erhoffen und wünschen, dass eine weise und klare Regelung der Rechte und Pflichten im Rahmen eines aufrichtigen, freimütigen Dialogs ohne Vorurteile angestrebt und verwirklicht wird, so wie es einer demokratischen Gesellschaft entspricht. Diese Thematik erlaubt keine Kompromisse, es geht vielmehr darum, auf das Naturgesetz hinzuweisen.

    Abschließend heißt es:

    „Die Bischöfe bestätigen ihre Unterstützung und unterstreichen ihre Dankbarkeit gegenüber allen, die sich dafür einsetzen, dass die Familie weiterhin bestehen kann und immer mehr als ,Sauerteig‘ positiv für das Gemeinwohl beitragen kann.“

     

    Clip to Evernote

    Kommentare (40)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • erbschleicher

      Selten so einen Schmarrn gelesen! Wenn der Bischof wüsste wieviele schwule Familien-Väter es in Südtirol gibt…
      Ich würde allen Pädophilen den Nobelpreis verleien und alle Schwulen und Lesben des Landes verweisen! Oder? 😀

    • franz

      Zur Zeit wohl großes Thema zur Diskusion bezüglich Abstimmung zum “ DDL Cirinna“ dessen Vorschläge meines Erachtens wohl eher etwas zu weit gehen, besonders zum riguarda stepchild adoption (articolo 5, , schließlich haben Kinder ja auch Rechte, wie z. B das Recht auf einen Vater und einer Mutter..
      Für Spannung ist jedenfalls gesorgt, morgen 28.01.2016 wird das“ DDL‘- Cirinna zum ersten Mal im Senat behandelt.

    • zz-flop

      hmm… also die Bischöfe lehnen die Homoehe mit dem Argument ab, dass es gegen die Natur sei? Was genau meinen sie damit? die Ehe? Die ist tatsächlich gegen die Natur, da diese vom Mensch erfunden wurde und somit Kultur ist. Wenn die Bischöfe meinen, dass Homosexualität gegen die Natur ist, dann liegen sie falsch, diese findet man auch bei Tieren.
      Übrigens hinkt dieser Gedanke auch an einer anderen Stelle: Liebe zwischen zwei Männern oder zwei Frauen soll gegen die Natur sein (obwohl diese Menschen diesen Trieb in sich haben), aber ein Leben lang kein Geschlechtsverkehr haben, obwohl man den Trieb in sich hätte, wie es die Bischöfe praktizieren, soll nicht gegen die Natur sein?
      Die Kirche wird schon sehen, wie es um ihr bestellt sein wird, wenn sie nicht mit der Zeit geht…

    • latemarbz

      Ich glaube, die Kath. Kirche, kann Synoden machen, wie viel sie will, um den Leuten den Glauben zu geben, sie könnten mitgestalten. Schlussendlich kommen der Papst, die Kardinäle und Bischöfe aber von ihrer alten und stinkenden Brühe nicht heraus!
      Schwule, Bisexuelle (auch Väter), Transgender und Lesben, die mit Genugtuung eine christliche Spiritualität leben wollen, müssen halt zu einer reformierten Kirche wechseln.
      Die Parteien sollen endlich den Mut haben, sich nicht mehr von der Kirche gängeln zu lassen!

      • franz

        @latemarbz
        Auch wenn sich die Parteien von der Kath. Kirche nicht gängeln lassen, ändert, dass nicht’s, Naturgesetze kann man nicht ändern.
        Es liegt in der Natur der Sache, dass Männer keine Kinder bekommen können, jedenfalls glaube ich nicht daran bis ich nicht eines Tages einen schwangeren Mann sehe.

    • franz

      Angesehen davon, dass die Ehe ( zwischen Mann und Frau ) zur Kultur gehört wie Du ja schreibst, bzw. Bestandteil des Christlichen Glaubens ist, ganz unrecht haben die Bischöfe wohl nicht, von der Natur vorgesehen ist einmal dass es für den Fortbestand der Menschheit Frau und Mann braucht, die sexuellen Aktivitäten von Homosexuellen bleiben hinsichtlich Fortpflanzung eben folgenlos.
      Und so gesehen haben die Bischöfe mit ihrer Feststellung wohl recht.
      Niemand hat etwas gegen die Liebe zwischen zweier Männern oder zweier Frauen.
      Jedoch kann man solche Beziehungen nicht mit einer Mann-Frau Partnerschaft gleichstellen. aus genannten Gründen. Besonders nicht wenn es um den art. 5 zum “stepchild adoption“ geht, denn schließlich haben auch Kinder das Recht auf einen Vater und einer Mutter. Was für die Entwicklung bei Kindern eine nicht Unwesentliche Rolle spielt.

      • zz-flop

        @Franz: die Aktivitäten von Homosexuellen bleiben hinsichtlich der Fortpflanzung zwar folgenlos, dennoch haben diese Menschen diese sexuellen Triebe, allein das spricht ja schon dafür, dass sie natürlich sind. Es gibt ja auch schon Theorien von Evolutionsbiologen, die die Homosexualität erklären (braucht man nur im Netz zu recherchieren).
        Wenn ich sie richtig verstehe, lehnen sie die Homoehe ab, da daraus keine Kinder entstehen oder? Aber es gibt auch Hetero-Ehen aus denen keine Kinder entstehen können, z.B. wen ein Ehepartner unfruchtbar ist, wenn eine Frau z.B. zu alt ist oder wenn das Paar ganz einfach keine Kinder haben will. Dann sollten nach ihrer Argumentation, diese Menschen auch nicht heiraten dürfen.
        Auch das mit der Adoption von Kindern würde ich nicht unkommentiert lassen. Ich glaube es gibt genug Kinder die nicht adoptiert werden und bis sie erwachsen sind in Kinderheimen sitzen. Da denke ich mir, ist es besser zwei Väter oder zwei Mütter zu haben, als keine Eltern. Es gibt auch Kinder die nur mit einem Elternteil aufwachsen und sich dennoch prima entwickeln.
        Auf meine Behauptung, dass es widersprüchlich ist, dass Bischöfe die Homo-Ehe als unnatürlich darstellen, gleichzeitig ihren eigen natürlichen Sexualtrieb nicht ausleben, sind sie gar nicht eingegangen?

        • latemarbz

          In diesem Gesetzesentwurf geht es ja gar nicht um die Adoption generell, sondern um die Adoption der bereits lebenden Kinder des Partners. Z. B. Einem bisexuellen Mann stirbt die Frau und sein jetzt männlicher Partner adoptiert dessen Kinder, die sie nun gemeinsam versorgen und erziehen. Capito?

        • franz

          zz-flop
          Bezüglich Theorien von Evolutionsbiologie, es wird sicher große Fortschritte geben, jedoch wird es auch in Zukunft kaum möglich sein , dass ein Mann schwanger werden kann. !

    • andreas

      Wenn Homoehen „normal“ sind, kann genau so auch Bigamie oder Sodomie legitimiert werden, denn wenn der ursprüngliche Sinn der Ehe, die Fortpflanzung, nicht relevant ist, gibt es keinen Grund diese Neigungen zu verbieten.
      Auch diese „Bedürfnisse“ sind natürlich, sonst hätten sie die Betroffenen ja nicht.

      • zz-flop

        @Andreas: Warum ist der ursprüngliche Sinn der Ehe, die Fortpflanzung? Auch wenn das so wäre, ist die Ehe aus staatlicher Sicht nichts anderes als ein Vertrag zwischen zwei Menschen. Warum sollte den homosexuellen Menschen dieses Recht nicht zugesprochen werden?

        • franz

          Voraussetzung zum Fortbestand der Menscheit ist die Fortpflanzung dazu gehört auch die Ehe ( zwischen Mann und Frau ) Zur Fortpflanzung ist die Ehe natürlich nicht notgedrungen Voraussetzung gehört aber zu unseren Glauben und Die Ehe, so Lachmann, sei die Verbindung von Mann und Frau:Die beiden werden durch die Ehe zum Ehepaar, gemeinsam sind sie Eheleute und Ehegatten. Der heute nur noch selten verwendete Begriff der Ehegatten bezeugt den tieferen Sinn und Zweck der Ehe: die Begattung, also die geschlechtliche Vereinigung von Mann und Frau zur Fortpflanzung. Zur Ehe gehören folglich auch Kinder. Und Mutter, Vater und Kinder zusammen bilden eine Familie.

          • zz-flop

            @Franz: du sprichst genau den Knackpunkt an: die Ehe als Voraussetzung zur Fortpflanzung gehört zu euren Glauben. Die Kirche muss ja nicht ihr Eherecht verändern. Es geht darum, dass auf staatlicher Ebene, die Homo-Ehe möglich wird. Ich bin dafür, dass sich die Kirche aus staatlichen Angelegenheiten raus hält, dazu gehört auch die staatliche Ehe, die wie ich weiter oben schon geschrieben habe, ein Vertrag zwischen zwei Menschen ist, indem sie rechtlich geschützt werden.
            Durch die Einmischung der Kirche in staatlichen Angelegenheiten, drückt die Kirche ihre Vorstellung von Ehe auch Menschen auf, die mit der Kirche nichts zu tun haben und das ist meiner Meinung nach, nicht ok

            • franz

              @zz-flop
              Wie schon geschrieben, Die Ehe ist nicht die Voraussetzung zur Fortpflanzung. Aber, die Ehe ist die Verbindung von Mann und Frau:Die beiden werden durch die Ehe zum Ehepaar, gemeinsam sind sie Eheleute und Ehegatten. Der heute nur noch selten verwendete Begriff der Ehegatten bezeugt den tieferen Sinn und Zweck der Ehe: die Begattung, also die geschlechtliche Vereinigung von Mann und Frau zur Fortpflanzung. Zur Ehe gehören folglich auch Kinder. Und Mutter, Vater und Kinder zusammen bilden eine Familie.
              Unabhängig davon ob sich die Kirche einmischt oder nicht, spricht vieles gegen die Homo-Ehe ( die von der italienischen Rechtsordnung nicht vorgesehen ist ) bzw. die Adoption von Kindern und ganz besonders “la pratica dell’utero in affitt “ oder die Leihmutterschaft, was gegen die Würde des Menschen spricht.abgesehen davon, dass dies in Italien gesetzlich verboten ist.

            • zz-flop

              @franz wie schon geschrieben, ich glaube wir drehen uns hier im Kreis. Die Ehe ist im Grunde nur ein Vertrag zwischen zwei erwachsenen Menschen, momentan wird diese Recht nur einem Teil der mündigen Bevölkerung zugesprochen und der anderen nicht. Wenn Sie schreiben, dass der tiefere Sinn und Zweck der Ehe, die Begattung zur Fortpflanzung ist, dann führe ich wieder das Argument an, dass nicht aus allen Hetero-Paaren Kinder hervor gehen und somit, nach Ihrer Argumentationslogik, auch nicht legal sein dürfte (und ja es gibt auch Hetero-Paare, die schon vor der Hochzeit wissen, dass sie keine Kinder wollen oder haben können). Ich finde es falsch, dass sich die Kirche in Angelegenheiten von Menschen einmischt, die nichts mit ihr zu tun haben. Die Kirche kann ja in ihrem veralteten Recht stehen bleiben, aber bitte nicht die Entwicklung der Gesellschaft aufhalten. Die Vorstellungen der Kirche sind leider nicht mehr zeitgemäß, sorry..

      • latemarbz

        „Sodomie“ Sex mit Viechern? Meistens sind Schwule keine Bauern!
        „Bigamie“ das ist – wie eben auch Partnertasch – wohl vor allem in der Heterowelt verbreitet;
        Wenn die Heteros nach jedem Sex Kinder kriegen würden, dann hätten die Europäer keine Nachkommens-Probleme!

      • latemarbz

        Es geht nicht um Homo-EHE, sondern um legalisierte Partnerschaft!
        „Sodomie“ Sex mit Viechern? Meistens sind Schwule keine Bauern!
        „Bigamie“ das ist – wie eben auch Partnertausch – wohl vor allem in der Hetero-Welt verbreitet;
        Wenn die Heteros nach jedem Sex Kinder kriegen würden, dann hätten die Europäer keine Nachkommens-Probleme!

        • franz

          latemarbz
          “Meistens sind Schwule keine Bauern! “ (…)
          Ich würde sagen, Bauern sind meistens keine Schwule und keine Sodomisten.
          Zum Thema “Bigamie“ Ich habe noch nie von einen Hetero gehört der die Bigamie gefordert hat, aber von Schwulen.
          Carlo sibilia vom M5s hat diesbezüglich folgenden Vorschlag gemacht.
          Una legge che consenta i matrimoni omosessuali. Fin qui nulla di strano. Ma il giovane parlamentare, diventato celebre per la sua spedizione di protesta alla riunione annuale del gruppo Bildeberg, è andato oltre. Proponendo la legalizzazione di unioni „di gruppo“, e „tra specie diverse“.Scriveva così nello spazio dedicato sul blog alle proposte di legge: „Discutere una legge che dia la possibilità agli omosessuali di contrarre matrimonio (o unioni civili) , a sposarsi in più di due persone e la possibilità di contrarre matrimonio (o unioni civili) anche tra specie diverse purché consenzienti“. Un’idea bizzarra. Non fosse altro per la problematicità di attestare il consenso di specie diverse da quella umana.
          http://www.huffingtonpost.it/2013/12/11/m5s-carlo-sibilia-matrimoni-gruppo-specie-diverse_n_4424355.html

          • latemarbz

            Verrückt, was Menschen – auch parlamentarische Hinterbänkler – alles tun, um Aufmerksamkeit zu wecken und in die Medien zu kommen!

            • franz

              @latemarbz
              “ parlamentarische Hinterbänkler -um Aufmerksamkeit zu wecken “
              Wohl eher schwul oder krank wer solche Forderungen stellt.!

        • franz

          @latemarbz
          “Wenn die Heteros nach jedem Sex Kinder kriegen würden, dann hätten die Europäer keine Nachkommens-Probleme! “ (……..)
          Wenn alle Schwul wären, dann würde die Menschheit aussterben“.
          “Sodomie” Sex mit Viechern? Meistens sind Schwule keine Bauern!“
          Am meisten Schwule gibt es anscheinend unter Muslime: In Nürnberg wird eine Asylunterkunft für Homosexuelle eröffnet. Unterkunftsbetreiber, ist der Verein „Fliederlich.
          Der Verein reagiere damit auf die sich häufende Diskriminierung von homosexuellen Flüchtlingen in Asylunterkünften. Der Verein geht davon aus, dass bis zu 600 der rund 8000 in Nürnberg untergebrachten Flüchtlinge homosexuell sind.
          Der Verein reagiere damit auf die sich häufende Diskriminierung von homosexuellen Flüchtlingen in Asylunterkünften. Der Verein geht davon aus, dass bis zu 600 der rund 8000 in Nürnberg untergebrachten Flüchtlinge homosexuell sind.
          http://www.sueddeutsche.de/bayern/fluechtlinge-in-nuernberg-eroeffnet-eine-asylunterkunft-fuer-homosexuelle-1.2833979

          • latemarbz

            Der Islam verbietet Homosexualität genauso, wie die Kath.Kirche. In manchen islamischen Ländern steht darauf die Todesstrafe. Verständlich, dass die Betroffenen abhauen und unter den Flüchtlingen dann der Anteil größer ist, als in der Durchschnittsbevölkerung. Da bestimmte Schwule als solche auffallen, werden sie von extremen Moslems misshandelt, meist durch Mobbing und Vergewaltigung. Deshalb werden sie zum Schutz getrennt untergebracht. Das ist in unseren Gefängnissen bei Sexualstraftätern ähnlich.

    • franz

      Das Thema zur Abstimmung über das “ddl cirinna “zeigt dass es bei manchen ziemlich die Gemüter erregt, wie folgender Schlagabtausch zeigt.
      http://la-zanzara.radio24.ilsole24ore.com/gasparri-stepchild-adoption-minaccia-la-salute-mentale-dei-bambini-e-nazismo/
      Gasparri:( Vicepresidente del Senato della Repubblica ) “Elton John è uno schifo umano. Comprare bambini è nazismo”
      „Gasparri? Solo lui poteva dire una cazzata così grande su Elton John. È un ritardato come quelli del Cottolengo. Basta vedere che sguardo ha quando gira gli occhi”. Follia pura, firmata Oliviero Toscani, che perde la brocca a La Zanzara e insulta pesantemente il vicepresidente del Senato di Forza Italia, attaccato per le sue posizioni sulle unioni gay e per il commento tranchant rivolto a Elton John, definito uno „schifo umano
      „.http://www.liberoquotidiano.it/news/sfoglio/11872124/oliviero-toscani-insulta-gasparri-ritardato-strabico-fai-vomitare.html

    • franz

      @zz-flop
      Wie schon geschrieben niemand verbietet Homosexuellen sich zu lieben oder ihre Triebe auszuleben, dennoch kann man sie nicht mit einer Frau -Mann Partnerschaft gleichstellen da ihre sexuellen Handlungen hinsichtlich Fortpflanzung folgenlos bleiben und so gesehen hinsichtlich Fortpflanzung keine Beitrag leisten.
      Wenn jemand aus gesundheitlichen Gründen keine Kinder haben kann bzw. keine Kinder möchte ist das eine andere Sache. Das kann man aber nicht in Vorhinein wissen, was man bei Homosexuelle , aber sehr wohl.
      Im Gegensatz zu homosexuellen – Paaren können jedoch grundsätzlich hetero-Paare Kinder zeugen.
      Was ja nicht heißt, das jemand nur zum Zwecke der Fortpflanzung Sex haben darf. bzw. die heilige Ehe eingehen muss. So gesehen können sich Homosexuelle ja lieben bzw. sie können miteinander oder mehrere untereinander Sex haben, das verbietet ihnen ja niemand, sofern sie es nicht in der Öffentlichkeit treiben.
      Zu einer Familie gehört auch die Ehe mit Ehegatten ( der Begattung zum Zwecke der Zeugung von Kinder, alles zusammen ergibt dann die Familie.
      Forderungen wie das “ stepchild adoption“ des art 5 ist ja totaler Unsinn, erstens widerspricht das ja gegen jeder Menschenwürde, wie z. B Leihmutterschaft (Utero in Affitto ) und der gleichen.
      die richtige Mutter bleibt die Mutter die das Kind austrägt der Rest wäre Menschehandel.
      Abgesehen davon dass auch Kinder Rechte haben, wie z. B das Recht auf einen Papi und einer Mami. bzw bei Mami und Papi aufzuwachsen. Und bezüglich Weisenkinder es genügend Heteropaare die Kinder adoptieren möchten.
      Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft.: Das Recht des Kindes auf Vater und Mutter
      Zehn Gründe gegen ein Adoptionsrecht für homosexuell lebende Paare
      http://www.dijg.de/homosexualitaet/adoptionsrecht/recht-mutter-vater/

    • zz-flop

      @Franz: sie brechen die Ehe immer wieder auf die Fortpflanzung runter, das mag vielleicht aus kirchlicher Sicht der Sinn der Ehe sein, aber wie weiter oben geschrieben, geht es bei jeder Ehe nicht nur um Fortpflanzung. Wenn zwei 70-Jährige heiraten, kann man auch davon ausgehen, dass da keine Kinder mehr entstehen, dennoch ist es zurecht erlaubt. Die Ehe kann ein Symbol von Liebe sein, es kann sein, dass sie sich rechtlich absichern wollen, usw. Warum sollte da bei Homosexuellen mit zweierlei Maß gemessen werden? Auch bei manchen gesundheitlichen Gründen, kann man das sehr wohl im Vornherein wissen.
      Ich sehe, dass sie ein sehr kirchliches/ christliches Verständnis von Ehe und Familie haben, das ist auch ihr gutes Recht, die Kirche muss ihre Regeln ja auch nicht ändern (ob das langfristig sinnvoll ist, ist eine andere Frage). Ich erwähne aber explizit, auf STAATLICHER Ebene, sehe ich keinen Grund hier nicht einzulenken.
      Das die Mutter die Mutter sein sollte ist schon klar, die Realität ist aber nicht so, auch wenn es viele hetero Paare gibt, die ein Kind adoptieren möchten, es gibt dennoch immer noch viele Kinder die halt keine Adoptiveltern bekommen. Das Recht von Kinder einen Papi und eine Mami zu haben ist zwar schön und gut, doch auch das ist so ein Recht, wie jeder hat das Recht zu arbeiten. Das lässt sich in der Praxis leider nicht umsetzen, was wenn bei einem Hetero-Paar ein Elternteil stirbt: hätte da das Kind auch das Recht auf diesen verlorenen Elternteil? -> lässt sich halt in der Praxis nicht umsetzen.

    • franzbach

      Die meisten Homosexuellen sind meiner Meinung nach innerhalb der Kirche anzutreffen, das Keuschheitsgelübde bietet eine ideale Tarnkappe um von der sexuellen Neigung abzulenken.

      Wenn in der heutigen Zeit die konservativen Gedankenströme mit derartiger Vehemenz weitergeführt werden, ist es auch nicht tragbar, dass jemand, der beim Vollzug des Ehebruchs gezeugt wurde, als kirchlicher Würdenträger, steile Kariere macht.

    • sepp

      die soll zuerst amol ba ihren sexullen übergriffen die früher passiert sein aufräumen nett gscheide reden kirche isch jo sowieso überaltet

    • franz

      Dieses DDL Cirinna in Gesetz umzusetzen wird wohl nicht so einfach sein.
      So hoffnungslos wie die Situation zu sein scheint, ist sie jedoch nicht , es gibt auch noch die Möglichkeit einer Therapie, so zumindest meint der bekannte und durchaus erfolgreiche aus den USA stammende Psychotherapeut Joseph Nicolausi, er meint dass Leute mit homosexuellen Neigungen so zu therapieren seien, dass sie sich wieder in die heile Welt der heterosexuellen Beziehung einfügen können, deren Happy End und Krönung ja bekanntlich die Ehe mitsamt dem ihr entsprießenden Nachwuchs ist.
      Seine Therapie soll durchaus vielversprchend sein.
      Er meint, vorbei sind die Zeiten, in denen Homosexuellen nichts anderes übrig blieb, als mit ihren pathologischen Neigungen zu leben oder dem Tip des Herrn Freud zu folgen, der meinte, Homosexuelle täten am besten daran, ihre fehlgeleiteten Triebe zu sublimieren. Seine Vorschläge dazu, wie diese Sublimierung von statten gehen könnte, waren ja durchaus konstruktiv. Der männliche Homosexuelle – so meinte er – könnte sich zum Beispiel als Herrenschneider betätigen und bei dieser Tätigkeit seine Triebe auf eine der Gesellschaft nützlichen Weise befriedigen.

    • andreas

      @zzflop + latemarbz
      Mir geht es nicht darum, ob die Ehe der Fortpflanzung dient oder nicht, das geht auch ohne.
      Die Frage ist die, warum andere Lebensformen wie Bigamie oder Sodomie dann nicht auch staatlich anerkannt werden und sich diese Beziehungen vertraglich absichern lassen?
      Es gibt keinen Grund, außer den moralischen, welcher aber immer nur vom Zeitgeist abhängt, warum Bigamie verboten sein sollte. Über Sodomie kann man diskutieren, einem Schaf Hinterbliebenenrente zu zahlen ist dann doch etwas abwegig 🙂

      Wo liegt eigentlich die Grenze wann eine alternative Lebensform anerkannt werden soll?
      Bei der Menge oder bei den moralischen und ethischen Richtlinien in dieser Zeit?
      Die Richtlinien verschieben sich und es an der Anzahl derer die es fordern festzumachen ist Willkür und diskriminiert Minderheiten, und sei diese noch so klein.

      Homoehen rechtlich der Ehe zwischen Mann und Frau gleich zu stellen würde bedeuten, dass in Zukunft jede Lebensform, außer es kommt jemand zu Schaden, rechtlich der Ehe gleichgestellt werden muss.
      Und deshalb teile ich auch die stockkonservative Haltung der Kirche.

      • zz-flop

        @andreas: Nein das ist eben nicht das selbe. Die Ehe ist aus staatlicher Sicht, ein Vertrag zwischen zwei erwachsenen und MÜNDIGEN Personen. Ich darf auch nicht einen rechtlichen Vertrag mit einem Kind oder einer Ziege abschließen, das darf ich nur mit einer erwachsenen MÜNDIGEN Person und so soll es auch bei der Ehe sein. Bei der Bigamie, dabei handelt es sich, wenn ich richtig informiert bin, um die Ehe zwischen mehreren Personen. Da sehe ich im Grunde auch kein Problem darin. Voraussetzung wäre natürlich, dass kein Abhängigkeitsverhältnis besteht, dass jeder einzelne Ehepartner damit einverstanden wäre usw. Es gibt ja polygame Partnerschaften, da würde ich sagen ist das ehrlicher, als 50 Jahre mit dem selben Partner verheiratet zu sein, aber heimlich mit der Nachbarin in die Kiste springen. Der Mensch ist ja auch kein monogames Wesen, im Gegensatz zu vielen Tieren. Weiteres müssen wir uns im klaren werden, dass es viele Gesellschaftsformen gibt und gab in denen es keine traditionelle Kleinfamilie gibt/gab, sondern wo z.b. die Großfamilie eine zentrale Rolle spielte (sprich wo z.B. alle Onkel und Tanten als Väter oder Mütter angesehen wurden). Was ich damit sagen will, wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, dass die Gesellschafts- und Sozialform die wir kennen nicht die einzig mögliche und einzig richtige sein muss.

    • latemarbz

      Von 35 Kommentaren sind 15 von Franz. Ein stolzer Anteil! Man kann sagen, er beschäftigt sich mit dem Thema, mehr als im wahrscheinlich lieb ist!

    • franz

      Sollte dieses “ddl cirinna“ in Gesetz umgesetzt werden, haben Innenminister Alfano NCD – FI und Lega schon ein Referendum angekündigt.
      So ähnlich wie in Slowenien.
      Referendum: Slowenen schaffen Homo-Ehe ab In Slowenien dürfen gleichgeschlechtliche Paare heiraten und Kinder adoptieren. Das passte der konservativen Opposition und der katholischen Kirche nicht: Sie erzwangen eine Abstimmung – und setzten sich durch.
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/homo-ehe-slowenen-stimmen-gegen-gleichgeschlechtliche-ehe-a-1068840.html

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen