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    „Schlampige Arbeit“

    „Schlampige Arbeit“

    Andreas Pöder zeigt sich „erstaunt“ über das positive Bild, das der LH Arno zum Jahreswechsel von sich gezeichnet habe. Und listet die Versäumnisse auf.

    Andreas Pöder giftet:

    „In Wirklichkeit erlebt man die Regierung Kompatscher als schlampig in der Gesetzgebung, den Landeshauptmann als Schönwetter-Landeshauptmann, mutlos angesichts heißer Eisen und schnell beleidigt wenn nicht das vermeintlich zustehende Lob kommt“, so der Abgeordnete der BürgerUnion.

    Das Erstaunliche ist nach Ansicht Pöders, dass vor dem LH-Wechsel Kritik an Luis Durnwalder „schick“ gewesen sei und heute Kritik an Kompatscher als „unschicklich“ empfunden werde.

    „Aber nachdem ich kein Schulterklopf-Oppositioneller bin, will ich meiner Aufgabe auch zum Jahreswechsel gerecht werden: Wir haben in diesem Jahr die schlampigste Gesetzgebung der Landtags-Geschichte miterlebt. Allein im September mussten wir 21 Gesetzesbestimmungen aus den Jahren 2014 und 2015 – also bereits der Kompatscher-Administration – korrigieren. Der Landtag ist zum Versuchslabor und Abnickorgan für die Landesregierung verkommen, das ist in der laufenden Legislaturperiode nicht besser als in früheren Legislaturperioden“, so Pöder.

    Der Abgeordnete listet eine Reihe von Themen, wo die Landesregierung aus seiner Sicht noch Luft nach oben habe.

    • Sanität seit zwei Jahren nur Gerede
    • Südtirol verheddert sich in Verfassungsreform – perspektivlose Südtirolpolitik
    • Gleichstellung Eltern in Privatwirtschaft mit öffentlichen Angestellten – kein Bock
    • Strom-´Heimholung´ große Inszenierung – hohe Energiepreise senken- Fehlanzeige.
    • Starke Benachteiligung bei Treibstoffpreisen gegenüber Nachbarländern und -regionen bleibt!
    • Wohnbaureform? Auf hoher See!
    • Raumordnung – was nun?
    • Verwaltungsreform? Viel Gerede, wenig Ergebnis.
    • Breitbandvernetzung – „Wir vernetzen Südtirol“ – wohl eher „Wir versetzen Südtirol“
    • Auch beim Flugplatz mussten erst Opposition und Dachverband den Landeshauptmann an sein Versprechen erinnern – mittels Landtagsbeschluss
    • Bozen und Aufwertung der Landeshauptstadt – Angst davor, Klartext zu reden
    • Eingetragene Lebenspartnerschaft mit Partito Democratico lähmt Politik
    • Ach ja: Der Durnwalder-Mercedes wurde nach mehreren Anläufen jetzt doch „eingegeben“ – immerhin!

     

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    Kommentare (4)

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    • Garuda

      Herr Pöder!

      Mir fehlen hier Ihre Verfehlungen.

      Aber klar heben Sie leichter die Fehler der anderen als die eigenen hervor.

      Was letztlich mit mehr Reifen und Anstand Zutun hat, überlasse ich gerne Ihrer persönlichen Beurteilung

    • Franz

      In einigen Sachen hat Pöder sicher nicht unrecht, Beispiel Sanität was da abläuft ist ja nicht zu fassen, anstatt General Schettino vom sinkenden Schiff zu holen und damit die Sanitätseinheit wieder auf Kurs zu bringen überlässt man es ihren Schicksal.
      mit Dr Schael “ tomas den Schrecklichen “ ( wie er auf Südtiroler Tageszeitung betitelt wurde ) http://www.tageszeitung.it/2015/08/17/thomas-der-schreckliche/
      und Frau Stocker und Herr LH, die älteren Patienten kostengünstigere Prothesen implantieren wollen, Da sie ja ab 70 “keine große LEBENSERWARTUNG“ mehr haben.:
      Mit welchen Recht will uns der Mann mit der Fliege mit Erfahrung aus Crotone bzw. Frau Stocker oder der LH vorschreiben wie lang wir noch zu leben haben bzw. sollen älter Menschen mit einer minderwertigeren Prothesen, für den Rest ihres nur mehr kurzen Leben darunter leiden.
      Im Interview vom 31.12.2015 mit der Südtiroler Tageszeitung meinte der LH ,zwar Herr Dr. Schael habe sich etwas ungeschickt ausgedrückt, grundsätzlich habe er aber recht:
      “ die Wahrheit verschweigen die Bürger verarschen“ Nach dem Motto“Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern“
      Wie zum Thema Sicherheit , Herr LH Kompatscher sagt uns am liebsten nichts.
      Es braucht schon viel Fantasie die richtigen Formulierung zu finden jemanden etwas zu erklären indem man nichts sagt.

    • george

      Mit diesem „einloggen“ habt ihr dem Forum das Wasser abgedreht bzw. den Leuten das Wort genommen.

    • george

      Weitgehend Schweigen, nachdem es bestimmende Politker, die um ihren Ruf besorgt waren, so weit gebracht haben, dass wsich jeder einloggen muss. Jetzt wird halt wieder im Gasthaus mehr gewettert werden.

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