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    „Teil der Familie“

    Der Abgeordnete Alessandro Urzì macht sich für eine Streichung der Hundesteuer stark. Was der zuständige Tier-Landesrat dazu sagt.

    Hunde würden in vielen Haushalten als Teil der Familie angesehen, für viele Senioren und Kinder seien sie oft die einzigen Begleiter, bemerkte Alessandro Urzì und fragte die Landesregierung, ob sie Haustiere wie Hunde nicht generell von einer Hundesteuer ausnehmen und dementsprechend auf die Gemeinden einwirken wolle.

    Die Steuer hänge nicht von der Landesregierung ab, sondern vom Landtag, antwortete LR Arnold Schuler, jeder Abgeordnete könne sich für das genannte Ziel einsetzen.

    Derzeit seien keine Vorstöße in diese Richtung bekannt.

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    Kommentare (25)

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    • Stephan Mair

      Die Hundesteuer sollte nicht abgeschafft sondern erhöht und ausgeweitet werden.
      Ich würde pro Hund 100,00 Euro vorschlagen, auf keinen Fall weniger.
      Und jedesmall wenn Herrchen erwischt wird, dass er die Hinterlassenschaft seines Hündchen nicht aufhebt, noch mal mind. 100,00 Euro Strafe.
      So werden die Spesen der Gemeinde für Hundekot-Säcken und Straßenreinigen gedeckt.

    • Franz

      Ich bin grundsätzlich mit Stephan einverstanden, ich würde allerdings den Betrag bezüglich Hundesteuer auf 500 € ehöhen. und bezüglich Hinterlassenschaft ebenfalls auf 500 € .

      • Robert

        warum so zurückhaltend? 5000€/ Jahr Hundesteuer und dem Besitzer jedes Mal einen Finger abhacken wenn er die Scheiße seines Hundes nicht entsorgt.
        Seltene Blödmänner ihr; seht zu dass die geltende Gesetze eingehalten und Vergehen auch geahndet werden.

      • armin.

        wir haben zu viele Hunde..ganz viele sind nicht versorgt.
        für Kinder wird ja alles angeschaffen und zur seite gelegt wie ein Spielzeug.
        würde auch eine Steuer gutheissen.

    • Yannis

      @Stephan Mair,
      pflichte Dir bei, wobei ich 100 Euro als viel zu gering einstufe.
      Das bald jeder einen oder mehrere Hunde, auch unter widrigen Bedingungen für das Tier, hält ist wohl dem heutigen Wohlstand geschuldet, sich aber die Unverschämtheit anmaßt die „Kacke“ überall der Allgemeinheit zu überlassen.
      Angemessen ist genau die „Summe“ der Hundesteuer festzusetzen die für die zeitnahe Beseitigung deren Kosten zu 100% decken.

    • PROF:

      Urzi soll jeden Tag mindestens einmal in eine „Hundescheiße“ hineintreten,schauen ob er dann noch die Hundesteuer abschaffen will.
      Wie es der Teufel haben will bin ich erst gestern selbst hineingetreten.

    • George

      Derzeit wird ja keine Hundesteuer erhoben. Was will Urzi also, etwas abschaffen, was es nicht gibt? Vielmehr müsste eine Hundesteuer eingehoben werden, damit man damit mindestens die Kosten für das Aufräumen des Hundedreckes ab gedeckt sind. Seit wann ist eine Familie ohne Kinder, aber mit einem oder mehrere Hunde eine Regelfamilie?

      • Yannis

        @George
        bin ganz Deiner Meinung !

      • Klaus

        George & Co. In meinen Viertel sind wir so um die 20 sogenannte Regelfamilien. Bin der Meinung und habe die Erfahrung gemacht, dass alle Leute die keine Tiere akzeptieren unzufriedene frustrierte und böse Leute sind. Anstatt die Hundesteuer wieder einzuführen, welche vor Jahren ausgesetzt wurde, wäre es besser eine Steuer für hochgradig frustrierte tierhassende Kommentarschreiber einzuführen. Die Psychotherapeuten werden eh schon vom Steuerzahler, also von uns „sogenannten Regelfamilien“ bezahlt. Es käme der Allgemeinheit günstiger würden sich manche Leute ein Tier anschaffen, dann lernen sie den guten Umgang in der Gesellschaft. Das würde ich und mein Hund toll finden:-))))))

        • Franz

          Klaus
          (….) Die Psychotherapeuten werden eh schon vom Steuerzahler, also von uns “sogenannten Regelfamilien” bezahlt.
          Wenn es so ist, dann würde ich vorschlagen sollen sich die sogenannten Regelfamilien” samt ihren Hunden von einen Psychotherapeuten dahin therapieren lassen, dass ihre Hunde ihren Dreck in ihren eigenen Garten oder in ihrer Wohnung hinterlassen und nicht die lieben Mitbürger mit iihren Hundedreck auf Gehwegen bzw. auf Kinderspielplätzen belästigen.

        • George

          @Klaus
          Habe ich etwa behauptet, dass ich gegen Tiere bin b zw. Hunde nicht mag? Sie ziehen eine völlig falschen Schluss aus meinem Inhalt. Vielmehr sind es viele Menschen, die Kinder nicht mögen und stattdessen aber für Hunde eine Menge ausgeben und damit auch noch andere belasten. Dafür können aber die Hunde nichts, man müsste dann diese Menschen für diese Aufwände belasten. Und mancher Umgang von Hundebesitzern mit ihren Hunden auch ist miserabel und mit ihrer Mitwelt noch schlimmer. Wie können dann manche Hunde sich gut verhalten? Deshalb müssten viele ja in die Hundehalter-Schule, also in eine Erziehung. Das hat mit Regelfamilien wenig zu tun.

    • tammi

      Ich als teil meiner Familie gehe jetzt auch herum und scheiße in fremde Gärten und auf Spazierwege und pisse an jede Hausecke.
      Hat irgendwer ein Problem damit?

    • Florian Egger

      Hunde würden wahrscheinlich eher eine Zigarrettenstummel- und Kaugummi-Steuer fordern. Sind die größere Belastung für die Umwelt.

    • michl

      Nach so manchem Komentar hier kann man behaubten das es viele gibt die Freude daran empfinden wenn andere zahlen müssen.Ein Rentner,Arbeitsloser,Sozialhilfeempfänger,…könnte nach so mancher Forderung hier, gleich sein Tier ins Heim stecken.
      Wie Menschen über Tiere denken so behandeln sie auch ihre Mitmenschen.
      Neid und Schadenfreude zeichnen sie aus. ;.-)

      • Stephan Mair

        Bin selbst Hundebesitzer, wenn auch nicht freiwilig.
        In meiner Gemeinde gibt es an jeder dritten Ecke ein Sackerl-Spender und Mülleimer für die Viecherl. Dennoch muss man ständig auf der Hut sein weil überall Hundekot auf den Gehwegen liegt. Teilweise sind die Besitzer so gscheid dass sie die vollen Sackerl einfach auf den Boden werfen weil der nächste Eimer zu weit weg ist. Täglich müssen Gemeindearbeiter rumlufen und den Mist aufräumen. Oder die Gemeinde gibt eine ganze Menge für den Erhalt der Grünflächen aus, die Gärtner bemühen sich wirklich diese schön zu gestalten. Ich will gar nicht wissen wie oft die in Hundkot steigen weil Herrchen/Frauchen nicht ihre Pflicht tun.
        Sich einen Hund zulegen ist scheinbar eine Mode geworden. Da laufen dann Typen mit zwei oder gar drei solche Haustiere rum, aber das ist eben das Problem Hunde sind keine HAUStiere sondern brauchen Freiraum, Bewegung!
        EIne ordemtliche Hundesteuer würde dem entgegenwirken und die Leute zum denken bringen bevor sie sich einen Hund zulegen der den ganzen Tag in der Wohnung bleiben muss weil der Besitzer arbeiten geht.
        BTW eine ordentliche Strafe für jene Zeigenossen die zu Boden spucken oder Zigarettenstummel achtlos wegwerfen, finde ich nicht schlecht, so nach dem Modell Singapur!
        so long

      • Franz

        michl
        So einen Schwachsinn kann doch kein normaler Mensch schreiben !
        Wenn sich ein Arbeitsloser, Sozialhilfeempfänger oder Rentner drei Hunde leisten kann hat er wohl auch noch das Geld um die Hundesteuer zu bezahlen.
        Abgesehn davon dass jeder ob reich oder arm, sich an die Regeln zu halten hat und wer die Gehwege mit Hundekot verschmutzt soll dementsprechend dafür bezahlen müssen.
        Wer die die Umwelt mit Zigarettenstummeln sollte genauso zur Kasse gebeten werden bzw. das rauchen auf öffentlichen Plätzen sollte verboten werden, so wie es vielerorts diesbezüglich bereits Verbote gibt. so wie z. B in New York City – Büros, Geschäfte, Behörden, Parks: Überall dort, wo Tabak nicht erlaubt ist, gilt in New York City künftig auch ein Verbot für E-Zigaretten. Die elektronischen Geräte, die ein Ersatz für richtige Zigaretten sein sollen, werden in vier Monaten aus dem öffentlichen Leben der Stadt verbannt.
        http://www.spiegel.de/politik/ausland/neues-gesetz-new-york-verbietet-e-zigaretten-a-940430.html

    • Freizeitlicher

      Hunde gehören nicht zur traditionellen Familie, oder hatte Joseph und Maria einen Hund? Na also! Die traditionelle Famlie ist immer wieder Angriffen rechter Ideologen ausgesetzt. Heute gehört der Hund dazu, morgen die Katze, wo soll das hinführen??

    • hans

      Gesetze wie in Teile der Schweiz , vor Anschaffung einen Kurs von 5 Tage wie man einen Hund hält ,dann 5 Tage Kurs wenn Hund an geschaffen wurde mit 300 CH/Fr. Hundesteuer und bei nicht entfernen des Kots das doppelte an Hundesteuer plus Strafe von 80 CH/Fr.
      Das Herr URZI ist das richtige Modell und nicht abschaffen

    • Christoph

      Die Hundesteuer ist sicher kein Allheilmittel. Ich befürchte sogar das Gegenteil, dann heißt es „schließlich zahle ich dafür, dann sollen dafür auch die Gemeinden den Dreck weg machen“.
      Jeder Hundebesitzer muß sich hier an die eigene Nase fassen und sorgen daß die Hinterlassenschaften seines Hundes zu entfernen. Sollte dies nicht der Fall sein, kann es auch ruhig höhere Strafen dafür geben.

      PS: bin selbst Hundebesitzer

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