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    Jürgen Vogel spielt den Ötzi

    Jürgen Vogel: Ötzi rächt sich an den Mördern seiner Sippe (Foto: Port au Prince)

    Jürgen Vogel: Ötzi rächt sich an den Mördern seiner Sippe (Foto: Port au Prince)

    Von „Iceman – Rache“ bis „Hexe Lilli“: Das Land Südtirol unterstützt sechs Filmprojekte mit 1,5 Millionen Euro. Die Bozner Echo Film verfilmt in „Iceman – Rache“ Ötzis Geschichte mit dem deutschen Schauspielstar Jürgen Vogel in der Titelrolle.

    Das Land Südtirol unterstützt mit dem dritten Teil der Filmförderung insgesamt sechs Projekte, die in Südtirol gedreht werden. Insgesamt haben die Experten der Business Location Südtirol (BLS) 18 Projekte geprüft und sechs daraus ausgewählt. Die für diesen dritten Teil der Jahresförderung zur Verfügung stehenden Gelder betragen rund 1,5 Millionen Euro.

    Ötzis (fiktives) Leben bringt das Projekt „Iceman – Rache“ der Bozner Echo Film auf die große Leinwand, eine Koproduktion mit der Berliner Port au Prince – Film & Kultur Produktion. Darin will sich Ötzi an den Mördern seiner Sippe rächen und begibt sich auf eine beschwerliche Odyssee durch das Hochgebirge. Verkörpert wird Ötzi von Jürgen Vogel („Stereo“), ebenso mit dabei ist Franco Nero („Django Unchained“). Verantwortlich für Drehbuch und Regie ist Felix Randau („Northern Star“). Schauplatz der Dreharbeiten in Südtirol ist der Hochjochferner Gletscher im Schnalstal, der bereits Location von „Everest“ war.

    Hochkarätig besetzt ist auch  „Hexe Lilli“ mit der Schauspielerin Christiane Hörbiger, ein Film mit großem internationalen Potential für Weihnachten 2016.

    Außerdem dreht Andrea De Sica im Vinschgau das Jugenddrama „Figli della notte“. Zudem werden zwei Dokumentationen mit Südtirolbezug mitfinanziert, nämlich zur Flutung von Graun im Vinschgau und zu Luis Trenker.

    Voraussetzung, um die Förderung zu erhalten, ist, dass die Produktionsfirmen mindestens 150 Prozent der erhaltenen Summe wieder in Südtirol investieren, um so den sogenannten Südtirol-Effekt zu erzielen. Für die nun genehmigten Filme beträgt dieser Effekt über 2,6 Millionen Euro, die Südtirol zugute kommen. „Da es in diesem Jahr besonders viele Anfragen gab, war es möglich, die Förderung auf jene zu beschränken, die besonderen Südtirolbezug haben, zur Gänze in Südtirol spielen oder bei denen besonders viele einheimische Firmen, Schauspieler oder Statisten zum Einsatz kommen“, unterstrich Landeshauptmann Arno Kompatscher.

    Etwa 113 Tage werden die Filmteams in Südtirol drehen und dabei auch auf die Mitarbeit heimischer Firmen und Schauspieler setzen. Drei der unterstützten Projekte kommen aus Südtirol, je eines aus dem übrigen Staatsgebiet, aus Deutschland und aus Österreich.

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