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    Reiseleiter Sven

    Sven Knoll

    Sven Knoll

    Das Kollegium der Fraktionssprecher hat am Montag beschlossen, dass der Südtiroler Landtag mit einer Delegation nach Katalonien fahren wird.

    Auf Antrag der Süd-Tiroler Freiheit wurde am Montag vom Kollegium der Fraktionssprecher mit großer Mehrheit beschlossen, dass der Südtiroler Landtag mit einer Delegation nach Katalonien fahren wird, um sich dort – so heißt es in einer Aussendung von Sven Knoll – „über die aktuellen Unabhängigkeitsbestrebungen und deren Vorbildfunktion für Südtirol zu informieren“.

    Am 27. September 2015 fand in Katalonien die Wahl zum Regionalparlament statt, bei der die Befürworter einer Unabhängigkeit von Spanien auf einer gemeinsamen Liste angetreten waren und die absolute Mehrheit erreicht haben. Die katalanische Regierung will nun innerhalb von 18 Monaten die Unabhängigkeit von Spanien erreichen.

    Sofort nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses hat der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, den offiziellen Antrag gestellt, dass der Südtiroler Landtag mit der neuen katalanischen Regierung in Kontakt treten möge und in der Folge eine Fahrt nach Katalonien organisiert, damit sich die Abgeordneten über die aktuellen Entwicklungen informieren können.

    Sven Knoll schreibt in einer Aussendung:

    „Nachdem der bevorstehende Südtirol-Konvent von der Landesregierung als ergebnisoffen definiert wurde, ist es wichtig, dass sich der Landtag über die aktuellen Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien informiert, die aufzeigen, wie auch Südtirol die Unabhängigkeit von Italien anstreben kann.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (11)

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    • Pedro

      Katalonien hat 5 Millionen Einwohner, Südtirol hat ganze 500.000, davon kannst mal unsere italienisch- und ladinisch-sprachigen Mitbürger wegzählen, dann bleiben von den unter der langen österreichischen Herrschaft eingedeutschten Südtirolern vielleicht noch ein kleines Häufchen, die nostalgischen Träumen von Gott-sei-Dank längst vergangenen unguten Zeiten nachweinen. Grundsätzlich besteht also absolut kein Interesse an den kuriosen Fantasien der STF. Einziges politisches Ziel für die Zukunft muss, wenn schon, eine festere politische Union Europas sein.

      • Stephan Mair

        Ich hoffe sehr das Katalonien ein Vorbild für SüdTirol wird.
        Das Land, seine Bürger zeigen dass der Wunsch nach Unabhängigkeit nichts mit Nationalismus, im negativen Rechten Sinn, zu tun hat und auch rein gar nichts mit Abschottung. So wie es die schottischen Unabhängigkeitsbefürworter schon vorgemacht hatten.
        Leider sind die Südtiroler noch nicht so weit.

      • Ortler

        Eingedeutschte Südtiroler… hahahahahahahaha. Willkommen bei Tolomei.

    • Nachdenklich

      Hoff die fahren nicht auf kosten der steuerzahler..

    • Kassandra

      Wenn für ein „Museion“ in Bozen wo niemand versteht ob es Müll oder Kunst ist, haufenweise Steuergelder verschwendet werden, dann wird es doch erlaubt sein, wenn es um die Zukunft Südtirols geht, sich auf unsere Kosten anderswo zu informieren, wie man es machen könnte.
      So etwas neidisches und kleingeistiges kann man sich auch nur von den Südtirolern erwarten. Ich jedenfalls hoffe, dass da endlich einmal etwas Gescheites herauskommt. Anderswo haben die Leute nämlich ganz andere Ideen und vor allem Mumm in den Knochen. Und bei uns geht es um kindische Debatten. Denn dass Südtirol in einem Zentralstaat längerfristig keine Entwicklungsmöglichkeiten hat, das sagen uns jetzt sogar hochrangige Politiker.

      • Ainer von Fielen

        Es stimmt. Die paar Kröten fallen nicht ins Gewicht und wären zur Weiterbildung gut investiert.

        Man muss hier aber etwas rücksichtsvoll sein mit die „Steuergeld-Verschwender-Schreier“.
        Die wenigsten Leute können Zahlen in Begriffen wie „Haushalt Südtirol 5,4 Milliarden Euro“ rational in einen Kontext bringen und verstehen. Die Zahlen sind schlichtweg zu groß.

        Es kann jeder für sich mal das kleine Gedanken-Experiment machen und einfach versuchen sich vorzustellen wie groß der Berg aus Geldscheinen wäre bei 5,4 Milliarden Euro 😉

    • Menasa

      Der Sven Knoll konn und soll donn glei dort bleibn!!!

    • herbert öbler

      pedro, bitte um geschichtsnachhilfe:
      wann war das unter der langen österreichischen herrschaft eingedeutschten südtirolern

      meines erachtens haben die bajuwaren das gebiet „eingedeutscht“

      wann tritt ihrer meinung nach österreich ins spiel?

      grüße herbert

    • ÖZzi

      Nachdem ja die Aktion am Brenner der STF-Führung aufzeigte, dass gerade mal ein paar hundert nostalgische Fanatiker ihre politischen Unabhängigkeitsziele teilen, kann ich gut verstehen, dass sie nun in Katalonien nach wirkungsvolleren Methoden, um mehr Massen ansprechen zu können, Ausschau halten. Bin schon gespannt was der Sven mitbringen wird: vielleicht wieder ein T-Shirt mit dem Adler, oder doch wieder das Badetuch?
      Am geilsten finde ich diese Fotoshootings am Karersee, am ladinischen Lec de Ergobardo, ein perfektes und historisch betrachtet unbeflecktes Naturmonument und Kulturerbe des deutschsprachigen Südtirols, wo man selbst als Mann mit ein bisschen Make-up gleich so sexy wirkt, dass einem die Einheimischen zu Füssen liegen und wertvolle Stimmen gewonnen werden…Ach,, was wäre nur unser Süd-Tirol ohne diese geilen, braungebrannten und blauäugigen Arier-Typen der STF…

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