Du befindest dich hier: Home » News » „Alles nur Hilfsargumente“

„Alles nur Hilfsargumente“

Am Freitag fand im Hotel Laurin die umstrittene Tagung zur Doppelten Staatsbürgerschaft statt. Wie Rechtsanwalt Franz Watschinger die juristischen Grundlagen sieht.

Clip to Evernote

Kommentare (55)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • Synas

    Dann packt mal eure Stammbäume aus. Apropos, würde mich nicht wundern wenn dann ein paar Kandidaten einen der zwei Pässe verschludern würden.

    Mal ernsthaft, glaubt wirklich jemand daran dass sowas funktioniert? Ist sicher ein nettes/lukratives Gedankenspiel für Anwälte, aber realpolitisch ist das doch Unfug. Geschichte umschreiben und die österreich-ungarische Monarchie als Rechtsargument heranziehen? Das ganze Wunschkonzert scheitert ja schon im Ansatz. Wer sich ernsthaft um Südtiroler sorgt soll an der Autonomie arbeiten und nicht an solchen Fantastereien. Das ganze ist doch nicht mehr als pseudo-patriotische Selbstbefriedigung. Am Ende wartet man dann bis die italienische Regierung etwas dazu sagt, verteufelt sie und hat so wieder einmal recht. Ach gings doch nur allen Minderheiten auf der Welt so schlecht wie uns, wäre ja fast eine Utopie.

  • wert

    Synas ,das könnte passieren, daß man einen Pass verschludert wie Sie sagen ( habe zwar nicht verstanden was das heißen soll ) aber trotzdem es wäre möglich ,daß man einen dann nicht mehr verwendet . Schlichtweg ist das MIST was Sie hier von sich geben .

  • Hubert

    @Synas

    schon interessant, Deine Version, aber ich empfinde das, was Du hier anbringst als reines Wunschdenken Deinerseits. Dem deutschsprachigen und ladinischsprachigen Südtiroler steht die österreichische Staatsbürgerschaft zu. Herr Watschinger hat mit Sicherheit recht, wenn er anführt, dass es politischerseits aber auch anderswo (siehe Deine Meinungsäußerung) nur um Scheinargumente geht, um etwas verhindern zu wollen, was u.U. Korrektnis von so genannten „Experten“ einfordert, oder?

    • Synas

      „Dem deutschsprachigen und ladinischsprachigen Südtiroler steht die österreichische Staatsbürgerschaft zu“. Und warum steht sie uns zu? Ernsthaft, erklär mir das. Noch was: Würden Sie die Autonomie gegen eine doppelte Staatsbürgerschaft eintauschen?

  • Andy E

    Ich lebte und arbeitete 15 Jahre in verschiedenen Teilen in Österreich.
    Leider ist es so, dass in Österreich die wenigsten wissen was Südtirol ist.
    Manche meinen Südtirol sei ein Bundesland Österreichs und sind erstaunt,
    wenn ich ihnen erkläre, dass wir bei Italien sind. Andere glauben Südtirol sei in
    Italien und alle dort sprechen Italienisch. Diese sind dann erstaunt, wenn ich sie
    über die wahren Verhältnisse aufkläre. Eines ist jedoch gewiss. Das Thema Südtirol hat in Österreich keine Öffentlichkeit. Südirol ist vielleicht ein Thema in manchen intellektuellen Kreisen oder im Bundesland Tirol. Im Grunde ist es so, dass für viele Österreicher Südtiroler einfach Ausländer sind. Es besteht also kein politisches Interesse ausländische Südtiroler mit Staatsbürgerschaft zu versehen. Warum sollte sich das kleine Österreich mit den großen Nachbarn Italien anlegen? Nur wegen diesen paar Italienern die da unbenigt Österreicher sein wollen? Es ist also sehr naiv zu glauben wir würden mit offenen Armen erwartet.

  • Silvius M.

    Unsere Schwachmatikus Volks Partei kann hinter vorgehobener Hand mit unserer „Schutzmacht“ gerne weiter die doppelte Staatsbürgerschaft verhindern. Die Südrtiroler wissen ohnehin nicht mehr, wofür die traurigen Gestalten der Volkspartei eintreten: Selbstbestimmung? Dynamische Autonomie? Euregio? Vollautonomie? Interne Selbstbestimmung? Während unsere Landespolitik hier politisches Ideenvakuum produziert, geht der Euro den Bach hinunter, das Europa der Regionen zerfällt in Kleinsaaterei und die EU macht Handel mit Schurkenstaaten und den Erdogans, damit die uns die Flüchtlinge vom Leibe halten…die würden nämlich auch eine Staatsbürgerschaft gut gebrauchen. „wir geben den Südtirolern keine doppelte – und den Flüchtlingen nicht einmal die einfache Staatsbürgerschaft“ – das wohl scheint das europäische Motto zu sein. Und die SVP applaudiert dazu!

    • Andreas

      Bis aut weiteres hat die SVP die Mehrheit, was genau verstehst Du da jetzt nicht?
      Nur weil Du und Deine Kumpanen etwas nicht verstehen bedeutet das nicht, dass die Südtiroler es nicht verstehen.
      Schließe doch nicht von Dir auf andere. Nebenbei, warst Du einer von der Massendemo von 200 Leute auf dem Brenner, welcher für die doppelte Staatsbürgerschaft gekämpft hat?

      Wo war eigentlich die Folkloretruppe? Gab es dort kein Bier, dass die kaum dort waren?

      • Silvius M.

        Da wollte ich dich haben! Dummheit getroffen und versenkt

        • Andreas

          Du bist aber ein schlaues Kerlchen, hab nur keine Ahnung von was Du schreibst.
          Du maßt Dir an zu wissen was die Südtiroler denken, schwadronierst etwas von Schurkenstaaten, ein Begriff den Kriegstreiber Bush geprägt hat und schreibst etwas von versenkt.

          Die 200 auf dem Brenner zeigen, dass das Thema nur ein paar Fanatiker interessiert, geht das in Dein Hirn so schwierig rein?

          • Einereiner

            @Silvius M.
            Bravo. SVPForenbruder ist nicht schlecht. Aber der Andreas heißt schon SVP-Senfomat.
            Er gibt zu den Würstchen der SVP seinen Senf dazu.

          • walter

            Bravo Silvius!!! genau getroffen! 🙂

          • THEMA

            Ja wenn die rechten Brüder keine Antwort mehr wissen, dann kommen die
            Beleidgungen. Das ist bei dummen Leuten eben die einzige Sache die ihnen
            einfällt.

  • Andreas

    Die doppelte Staatsbürgerschaft bringt uns Vorteile und den Österreichern Nachteile, da die sowieso schon reicheren Südtiroler auch noch Zugang zu Arbeitsstellen hätten, welche jetzt Einheimischen vorbehalten sind.

    Was ist eigentlich so schwer zu verstehen, dass uns keiner haben will, da wir zu selbstgefällig und anspruchsvoll geworden sind?

  • Robby

    Ja, wenn sie von Dir Andreas auf alle Südtiroler schließen dann habe ich Verständnis dafür dass uns die Österreicher nicht haben wollen. An geistig eingeschränkten Vollpfosten dürften sie wirklich keinen Bedarf haben.

    • Andreas

      Sollte ich mich jetzt aufregen und wenn ja, warum?
      Was Du mich nennst ist mir egal, es zeigt eigentlich nur, dass Du Dich betroffen fühlst.

      • Silvius M.

        Das Gegenteil ist der Fall, SVP-Forenbrüderchen! Ich geh jetzt außer Haus, auf die Berge, du kannst dich derweil hier beim Schreiben vergnügen. Ach ja: du kannst gerne meine ganzen Kommentare nachrecherchiere und Anknüpfungspunkte für Aussagen bekannter Persönlichkeiten, so wie den Busch suchen gehen. Husch ins Netz, Forenbrüderchen, husch, husch!

  • BatMan

    Gibt es überhaupt noch Staaten oder sind es nur mehr Scheingebilde?
    Auschnitt aus dem Film NETWORK:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.it/2011/06/vortrag-anlasslich-der-bilderberg.html?m=1

  • Spaltpilz

    Österreich weiß genau dass es sich bei uns Südtiroler um Problemkinder handelt, die auf der Suche nach Vorteilen sind. Die tun sich das nicht an! Da man‘s offiziell nicht sagen kann, überhört man es eben!

  • Augustin

    Vor 100 Jahren sind wir endlich das osterreichische Joch losgeworden, was soll der Blödsinn von zwei Pässen? Einen europäischen Pass für alle und fertig.

  • Kassandra

    Die österreichische Staatsbürgerschaft steht uns zu, aus dem einfachen Grund weil sie uns genommen, sozusagen gewaltsam geraubt wurde. Oder wie nennt man es sonst, etwas GEGEN deren erklärten Willen, der Bevölkerung zu nehmen? Gestohlenes muss man zurückgeben, das ist die rechtsstaatliche Praxis. Denn am grünen Tisch getroffene Entscheidungen nach dem 1. Weltkrieg über die Köpfe der Bevölkerung hinweg, können doch niemals als etwas rechtmäßig zustandegekommenes bewertet werden. Darüber müsste eigentlich doch nicht lange diskutiert werden müssen. Dass sich ausgerechnet Österreich so ziert wirkt unglaubwürdig, verleihen doch sonst alle Staaten innerhalb der EU zweite Staatsbürgerschaften problemlos. Und warum dadurch Italien verärgert werden würde, versteht überhaupt niemand, da doch Italien selbst sehr großzügig damit umgeht. Jetzt sollen sogar alle in Italien geborenen Kinder, deren Eltern für eine gewisse Zeit eine Aufenthaltsgenehmigung haben, die ital. Staatsbürgerschaft erhalten. Also was Ausländern zusteht sollte eigentlich den Südtirolern, halt umgekehrt auch zustehen, was Italien da auszusetzen haben könnte, wirkt nicht glaubhaft.
    In Wahrheit ist es so, dass die SVP in Südtirol keine ernsthaften Anstrengungen in Österreich dafür unternimmt. Ja ist denn die SVP nicht explizit die Vertreterin der deutschen und ladinischen Bevölkerung und somit für dieses Anliegen prädestiniert? Dabei wäre eine doppelte Staatsbürgerschaft die beste Absicherung der ohnehin schwachen Autonomie in einem zunehmend zentralistischer werdenden Staat.
    Und noch etwas: Es ist immer wieder interessant zu beobachten, dass nämlich genau diejenigen die sich am meisten gegen etwas aussprechen, andere die dafür sind, lächerlich machen usw., IMMER die ersten sind, dies (in diesem Fall die österr. Staatsbürgerschaft) zu beantragen.

  • georg möderli

    südtiroler sind Italiener…punkt basta…und dies seit über 70 jahren…

  • Ignazius

    Wer den österreichischen Pass will, soll gefälligst den italienischen Pass abgeben müssen, dann werden wir sehen, was aus dem Spielchen der äußersten Rechten übrig bleibt.

  • Vroni & Veit

    Weg mit den weißgelben Vatikanfahnen auf unseren Kirchen!

  • Gottfried

    Die Klotz-Partei beschäftigt sich lieber mit Karl-May-Geschichten als mit den täglichen Problemen der Leute, ist halt einfacher.

  • Marianus

    Die STF wird die Österreicher solange stressen, bis sie von der unter der habsburgischen Domination eingedeutschten ehemals rückständigen Provinz jenseits des Brenners endgültig die Schnauze voll haben und sich von ihrer pseudo-Schutzfunktion endgültig verabschieden. Das ganze inszenierte Theater kann also doch noch einen nützlichen Ausgang finden.

  • Spaltpilz

    Südtirol wurde nicht gestohlen, sondern verloren. Der Erste Weltkrieg ging von Österreich aus. Rudolf, Sarajevo usw. ….

  • Kassandra

    @Spaltpilz
    Südtirol wurde verschachert, sozusagen als Gegenleistung dafür angeboten, dass Italien seine Neutralität aufgibt und GEGEN seine Verbündeten in den Krieg zieht.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/angriff-auf-oesterreich-so-trieb-italien-in-den-ersten-weltkrieg-1.2596766

    Das alles geschah nicht nur gegen den Willen der Südtiroler Bevölkerung, nein was sich die Südtiroler da eingefangen haben ist fatal: Sie finden sich nicht wie alle anderen deutschsprachigen nördlichen Nachbarn in einem Bundesstaat wieder, sondern in einem Zentralstaat, der grundsätzlich sagt, wo es langgeht, Autonomie hin oder her.

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

Nach oben scrollen