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    „Sonst werde ich verurteilt“

    Der Sanitätsbetrieb verteidigt die Kürzung jener Gehälter, die über 240.000 Euro liegen. Man habe nur Vorsicht walten lassen. Werden Primare und Hausärzte nun vor Gericht ziehen?

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    Kommentare (25)

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    • Unternehmer

      Die Deckelung der Managergehälter im öffentlichen Dienst sind grundsätzlich richtig, da dort das Risiko für den Angestellten doch um einiges geringer ist als in der Privatwirtschaft. Trotzdem muss es vor allem im Bereich der Ärzte möglich sein, dass diese sich freiberuflich betätigen, vor allem wenn es um Spezialisten geht. Es kann auch umgekehrt gehen, dass der Facharzt grundsätzlich freiberuflich arbeitet und für die öffentliche Hand nach Aufwand bezahlt wird und somit kein direkter Angestellte im öffentlichen Dienst ist. Erwarte mir hier etwas mehr Kreativität um eine optimale Lösung für Patient und Arzt. Ansonsten laufen uns die besten Ärzte davon und diese können sich dann nur mehr die Reichen leisten. Dann haben wir wirklich eine 2-klassen Medizin und bald eine gespaltene Gesellschaft.

      • der eine

        niemand ist 240.000 euro wert. kein unternehmer und kein angestellter. die deckelung gehört sogar gesenkt. wo bleibt der aufschrei, der plötzlich da war, als es um noh viel geringere politikergehälter ging?

        • Unternehmer

          Es geht hier nicht um Wert, sondern um Leistung und Wettbewerb. Wenn im Ausland die Ärzte im öffentlichen Dienst mehr verdienen als bei uns, dann wird halt der eine oder andere sich dort umschauen. Wenn ein Arzt in der Privatwirtschaft mehr verdienen kann als 240.000, dann wird er dort hin wechseln (was derzeit auch passiert). Übrig bleibt eine 2-Klassen-Sanität. Die Gefahr ist bei uns natürlich größer als in Süditalien, da dort der Sprung ins Ausland etwas schwieriger ist als bei uns. Bin der Meinung mit etwas Kreativität kann man beide Seiten zufriedenstellen und bitte lassen wir die Neiddiskussion ob 240.000 zu viel sind oder nicht. Mit dem Geld bekommt man nicht mal einen Top-Spieler für die Serie B. Da ist mit ein Top-Arzt lieber, wenn ich ihn dann mal brauche.

        • Ando

          Für mein Dokta zohl i sogor gearn epas jedesmol drinn bei jedem Besuch, a wenna 500000 vodient…. die Leistung zählt, und die sel konn man in dem Bereich nicht in Stunden rechnen…..

    • Josef

      ich sehe das anders, wenn jemand im öff. Dienst ist kann er nicht nebenher Unternehmer sein.
      das hat in der Vergangenheit auch schon nicht geklappt

      • tztz

        % Josef
        Hast einen 48 Stunden Tag …?
        irgendwas wird vernachlässig …
        entweder bist als Privatunternehmer auf Urlaub oder bei der Sanität …
        viele sind überall dabei in den Aufsichtsräten in Firmen, Banken
        usw sind fast nie anwesend …
        oder wie oft war signora Bianofiore bei den Gemeinderatssitzungen ?

    • Hubert

      wer mit 240.000 jährlich nicht zufrieden ist, der kann auch kein guter Arzt sein, denn mit Ethik ist es dann nicht weit her, so sehe ich das.

      • Berni

        Ja , der Fisch fängt eben beim Kopf an zu stinken, denn wenn Landespolitiker für null Verantwortung und ohne Kompetenz über 2-300.000.- € kassiern, dann ist es fuer Ärzte recht und billig angemessen entlohnt zu werden!

    • Günter Reichard

      Die Menschen, die für die Wertschöpfung eines Betriebes oder Unternehmens verantwortlich zeichnen, sind heutzutage die Deppen, die sich von Sach- und Weltfremden Managern und Politikern,
      die zudem von den Ihnen zugewiesenen Sachgebieten keine Ahnung haben, den Verdienst zuteilen lassen müssen.

    • ......

      Ja dann hoffen wir mal das die Südtiroler Bürger immer fleißig krank bleiben….man stelle sich nur vor, das Volk würde gesünder….

    • ......

      Ich muss aber schon sagen, in Deutschland ist die Anzahl der Toten durch Verschulden von Arztfehlern höher als die Anzahl der Unfallopfer der Strasse. Was will uns Deutschland eigentlich belehren? Warum Schäl? Deutschland ist korrupter als Italien und das GESUNDHEITSSYSTEM funktioniert da ja überhaupt nicht, was soll diese Show hier?

    • Thomas Wüst

      Das ist jetzt ein wenig fundierte Aussage. Hier werden zwei Bezugsgrößen zueinander in Relation gesetzt, die überhaupt nix miteinander zu tun haben, oder was halten Sie denn von dem Beispiel, dass in Deutschland weniger Menschen durch Schlangenbisse getötet werden als durch Blitzschläge. Sind jetzt in Deutschland die Seren so gut oder die Blitzableiter so schlecht?
      Das deutsche Gesundheitssystem ist extrem komplex, aber dem italienischen bei weitem überlegen und funktioniert doch ziemlich gut.

    • Alex

      Würden sich tüchtige Ärzte aus Krisengebieten auch über die Einkommens-Obergrenze beklagen? Vielleicht sollte man die Gelegenheit am Schopf packen…

    • Giovanni

      Ja,ja Ich kann nur sagen : die Deutschen fühlen sich IMMER als die Besten!
      Das können sie uns jetzt mit der Flüchtlingskrise beweisen, wie gut sie sind!

      • ......

        Sie sagen, sie sind die Besten. Südtirol sind ja auch die Besten…..hängt einem zum Hals raus. Verschwiegen wird grundsätzlich was alles nicht funktioniert, bei den Besten.

        • peter.g

          Schael hat gemerkt dass er als Deutscher in Süditalien nicht der Beste Bluffer war, deshalb ist er nach Südtirol gekommen um sein deutsches Bestes zu geben. Hier ist man Solches schon seit Jahrzehnten von Politikern gewohnt. Angeborene Mentalität kann man halt nicht von Heute auf Morgen ändern

    • Puschtrabui

      Die Aussage „sonst würde ich verurteilt“ ist zum lachen, wer wird denn schon hier verurteilt bei dem Rechtssystem, davor verjährt es wie immer bei den bestimmten Leuten mit Einfluss und Geld…..

    • gaga

      Der beste deutsche war ein oestrreicher

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