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    Beschlagnahme auf der Alm

    Beschlagnahme auf der Alm

    Die Carabinieri haben auf der Oberen Tschengelser Alm ein Grundstück beschlagnahmt. Wegen widerrechtlicher Müllentsorgung.

    (tom) Für die Beamten der Carabinieri-Sondereinheit NAS bestand kein Zweifel. Auf dem Grundstück unterhalb der Almhütte auf der Oberen Tschengelser Alm in der Gemeinde befinden sich Gegenstände, die dort nicht hingehören: Plexiglas, Plastik, Matratzen, eine Duschkabine. Offenbar ein Ergebnis des Abbruchs und Wiederaufbaus der Hütte der Fraktionsverwaltung im vergangenen Sommer.

    Das Areal, das zur Hütte gehört, wurde am Montag, den 14. September von der NAS beschlagnahmt. Wegen widerrechtlicher Müllentsorgung im Landschaftsschutzgebiet.

    Die Ermittlung angestoßen hat auch diesmal der Tschengelser Zimmererei-Unternehmer Konrad Blaas, der zuvor auf eine Reihe von Unregelmäßigkeiten bei der Ausschreibung der Arbeiten für den Bau der Hütte hingewiesen hatte.

    In beiden Fällen ermittelt die Staatsanwaltschaft.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (25)

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    • Steuerzahler

      In Anbetracht solcher Schweinereien sollte man sich nicht wundern wenn unserern steuerprievilegierten Beitragsempfängern von Seiten der Bevölkerung keine Wertschätzung mehr entgegen gebracht wird.

    • bernhart

      Bravo Blaas soche Person bräuchte es mehr in unserem Land, welche den Mut haben solche Vergehen anzuzeigen, es gibt sicher viele Ungerrechtigkeiten welche Verwaltungen zustimmen und fördern.

    • Luis

      Wenn es eine öffentliche Ausschreibung bedurfte, ist diese Alm also nicht eine Alm die einen „Bauern“ gehört. Der „Präsident“ der Alm, mit der Bauleitung sorgen in der Regel, dass Bauschutt abtransportiert und entsorgt werden.

    • BERGBAUER

      solche Bagatellen groß herausbringen schon….was könnt ihr gegen eine um ein drittel zu hohe abgassituation bei der südtiroler brennerautobahn machen ……nix,gar nix,überhaupt nix nur blödschauen..dabei sind die kreberregenden Stoffe welche die luft entlag dieser strecke da sind und die auswirkingen für die menschen über die nächsten 30jahre haben doch viel wichtiger……könnt ihr nicht die brennerautobahn beschlagnahmen….

      • George

        @Bergbauer
        Versuchen sie nicht von den Schweinereien abzulenken, die hier betrieben worden sind. Eine Sauerei ist das eine und eine Sauerei sind natürlich auch die Nichtmaßnahmen gegen die zu hohen Abgase an der Brennerautobahn. Aber den Müll auf der Alm vergraben ist auch nicht besser.

      • Yannis

        >>>solche Bagatellen groß herausbringen schon<<<

        Bagatelle ? das ich nicht lache ! wenn jeder seinen Bauschutt einfach vor Ort vergraben würde wie sehe dann die Natur und das Grundwasser dann wohl aus ?
        Natürlich bekommt einer der den besten Preis bietet bei der Ausschreibung den Zuschlag, aber dann doch auf Kosten der Umwelt viel "Teurer" ist.
        Das dieser dann von den der den Auftrag wegen der einkalkulierten Entsorgungskosten teurer war angezeigt wird, hat nichts mit Neid zu tun, sondern mit der Wiederherstellung der Chancengleichheit !

        • BERGBAUER

          klar gehört Bauschutt nicht auf die alm aber die relation zu anderen schweinereien fehlt wohl zur gänze….brennerautobahn…Zerstörungen durch e-werke…liftanlagen…straßenbauten…

      • Meister

        Hosch du des glesen, oder bisch grod erscht aufgstonden?

    • Hubert

      wahrscheinlich handelt es sich hier auch wiederum um einen Fall von Neid, oder ist der Auslöser, dass hier jemand die Arbeiten nicht bekommen hat?
      Jedenfalls gibt es – so meine ich – schon viel größere „Schweinereien“, die von höchster Stelle geplant, gutgeheißen , ja gefördert werden.
      Nicht, dass ich Derartiges goutiere, aber man kann wohl auch übertreiben und mit solchen „Aufdeckungen“ die Neidgesellschaft ruhig halten, oder?

    • gaga

      I scheiss im Wold olm hinterm Baum

    • richter

      Diese Schweinerei muss strafrechtlich verfolgt werden. Und die Beiträge alle gestrichen. Saubere Südtiroler Almwirtschaft. Ahahahaha

    • PROTUNNEL

      Klar, Ordnung muss auch oben auf der Alm sein und die Gesetze gelten auf 2000 m genauso wie auf 900m.
      Aber mal ganz ehrlich gesagt: verschmutzen tun die konventionellen Apfelbauer unten im Tal wesentlich mehr, bedenkt man, dass sie im Schnitt mehr als 20 mal zwischen April und September Ihre Plantagen mit Gift belasten, und dies auch bei Wind und Regenwetter, so dass Bäche und Grundwasser kontaminiert werden.
      Wenn da jemand Anzeige erstattet passiert gar nichts.

      • Peter.g

        Dazu nur soviel: der Fraktionspräsident und damit der öffentliche Almchef hat schon sei Jahren kein Vieh mehr und Einer der grössten Apfelbauern im Ort. Was mich wundert ist wieso der Ex VizeBürgermeister sich zu den Umständen nicht äussert weil er 1. auch vom Ort ist und 2. einen guten Draht zum Landwirtschaftsressort hat.

        Meiner Meinung nach wäre übrigends bezüglich Fraktionen südtirolweit Einiges aufzuarbeiten da dort Geldflüsse stattfinden welche manchen Bürger ins Staunen bringen würden.

    • Anton

      Eine Duschkabine und Plastik gefährden sicher nicht akut das Grundwasser und eine Matratze und Plexiglas auch nicht unbedingt. Aber die Gegenstände gehören in den Sperrmüll, Restmüll, ecc.

    • Dollar

      Die ganze Geschichte riecht nach einem Rachetat.
      1 + 1 = ?

    • Unterwind

      Die Bauernschläue ist hier definitiv an ihre Grenzen gestoßen.
      Nun hat die NAS das Sagen und das „System“ kann nur noch zuschauen.

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