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    Knoll feiert deutsche Einheit

    Knoll feiert deutsche Einheit

    Der 3. Oktober als Feiertag: Sven Knoll und Co. feiern 25 Jahre deutsche Einheit. „Wann folgt die Wiedervereinigung Tirols?“

    Am heutigen 3. Oktober jährt sich zum 25. Mal die Wiedervereinigung Deutschlands. „Noch wenige Monate zuvor hatten alle Politiker behauptet, dass eine Wiedervereinigung unmöglich sei und diese Forderung sogar den Frieden in Europa gefährden würde“, sagt Sven Knoll. Das Gegenteil seineingetreten. Ohne den Fall der Mauer und der Wiedervereinigung Deutschlands gäbe es heute kein vereintes Europa.

    In einer Aussendung schreibt der Abgeordnete:

    „All jenen Politikern, die heute mit denselben Ausreden den Menschen einzureden versuchen, dass die Selbstbestimmung Süd-Tirols und die Wiedervereinigung Tirols nicht möglich sei, muss daher am 25. Jahrestag der deutschen Einheit in Erinnerung gerufen werden, dass die Geschichte nicht still steht und Unrechtsgrenzen nicht ewig bestehen.

    Wäre es 1989/1990 nach dem Willen der regierenden Politiker gegangen, hätte es weder einen Fall der Mauer, noch eine Wiedervereinigung Deutschlands gegeben. Das Volk hat jedoch Fakten geschaffen und die Politik musste dieser Entwicklung folgen.

    Genau so verhält es sich auch mit der Selbstbestimmung Süd-Tirols und der Wiedervereinigung Tirols!“

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    Kommentare (37)

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    • THEMA

      Sie haben aber sehr limitierte Visionen. Jahr und Tag die selbe. Ist wohl etwas langweilig,wenn dann die Vision auch nach Jahrzehnten sich nicht erfüllt.

      • Visionär

        Immerhin zeigt es Wirkung, sonst hätten sie sich nicht geäußert.

      • schorsch

        Warum denn immer so negativ und ablehnend gegenüber dem Gedanken, daß militärische Aggression, Besetzung, Faschismus und Unrecht eines Tages durch den freien Willen des Volkes verschwinden wird?
        Rudolf Stolz, führendes Mitglied des links-revolutionären „Deutschen Studentebundes “ (SDS), Gründungsmitglied der sog. „Grünen“, schrieb ein empfehlenswertes Buch mit dem Titel:
        „Der deutsche Komplex: Alternativen zur Selbstverleugnung“ (Lindenbaum-Verlag)
        Darin nimmt Stolz Stellung für ein deutsches Freiheits- und Einheitsbewußtsein, jenseits von Nazitum, Faschismus, Kommunismus und Haß auf die eigene Nation. Er schildert Auswege aus der ökologischen und kulturerl-geistigen Krise, die nur auf Verneinung gründet.
        Diese Gedanken gelten besonders auch für uns in Tirol.

    • Einereiner

      und du hast immer noch kein gutes Thema gefunden!

    • Ploner Helmuth

      Der Sven Knoll ist zwar noch ein junges Bürschchen und ich wünsche ihm noch ein langes Leben, dennoch bezweifle ich, dass er die Wiedervereinigung Tirols, wenn überhaupt, noch erlebt.

    • badabimbam

      Los von Italien!
      Wir fordern die Einheit Tirols!

    • puschtra

      Die Pessimisten müssen wohl ein langweiliges Leben führen. Ich bin Optimist und für jede Neuigkeit zu haben.
      Ich verstehe nicht viel von Politik, aber hier hat Herr Knoll wohl recht, denn vor 25 Jahren hat wohl niemand gedacht dass Deutschland wieder mal Eins werden kann und doch ist es ohne großen Widerstand passiert.
      Meiner Meinung sollten Politiker viel mehr Mut haben etwas zu ändern und auch das Volk ist dazu aufgerufen, denn vor 25 Jahren hat auch das Volk diesen Mauerfall eingeleitet.
      Der einzige Unterschied besteht lediglich darin, dass wir Südtiroler nicht so eingesperrt sind, wie es die Ostdeutschen waren.

      • bergbauer

        Die Westdeutschen wurden nie gefragt ob sie die Wiedervereinigung wollen. Wäre eine Volksbefragung abgehalten worden, wäre es nie dazu gekommen. Nach den anfänglich versprochenen 2 Jahren, zahlt jeder Westdeutsche noch nach 25 Jahren den Solidaritätszuschlag.
        Fragt doch mal das Volk in Bayern, die bezeichnen die Wiedervereinugung als Volkstrauertag.

    • Andreas

      Das Volk hat gar nichts eingeleitet, die DDR war Pleite, Russland ebenfalls und das kommunistische System war gescheitert. Lies mal was Kohl vor ein paar Jahren dazu gesagt hat.
      Parallelen zwischen Sûdtirol und der DDR zu finden benötigt reichlich Phantasie oder Unkenntnis.

      • Puschtra

        @Andreas, das Volk hat sehr wohl die Politik überrumpelt. Was Kohl gesagt hat stimmt auch nicht ganz, denn Politiker reden immer nur zu ihren Gunsten.
        Das Volk wollte die Mauer weg haben und das war der entscheidende Punkt.
        Dass die DDR pleite war stimmt so auch nicht.
        Das Volk wollte aus der Diktatur raus und hat es auch geschafft.
        Hier werden keine parallelen gesucht, die suchst nur du. Hiermit will man nur sagen, dass das Volk auch etwas richten kann, wenn es zusammenhalten würde. Das das in Südtirol schwer ist, kann ich dir beistehen, aber immer nur Nein sagen und das Negative sehen, das ist mir zu einfach.
        Ich verfolge meistens deine Kommentare und ich merke, dass du ein kompletter Pessimist bist und ich hoffe nur, dass dein Leben etwas lebendiger ist als du immer schreibst. Du hast auch immer recht, nach deinen Aussagen und nach dir soll alles immer so bleiben wie es ist. Schade! Wir leben im 21. Jahrhundert!!!!!

        • THEMA

          Wieso soll der Andreas ein Pessimst sein ? Ich sehe ihn als Realisten. Im Gegensatz zu
          Träumern und Visionären, die bekanntlich in einer eigenen Welt leben, und ein Leben lang
          hoffen dass sich ihre Träume einmal verwirklichen werden.

    • OMA

      man müste dieses Lied umkombonieren,Gefangen in Murischer Wüste!
      gefangen im Italienischen Staate,
      sitzt ein Volk mit schwehrmütigen Blick,
      und so weiter.

    • OMA

      @Adreas
      nein das Volk hat es eingeleitet.
      ich war drüben als noch die Grenze war,zum Begräbnis von meiner Tante
      da war gerade ein Aufstand vor einer Fabrik als wir vorbei gefahren sind und unser Auto gesehen haben ging der jubel looß und haben uns nachgewunken,das kann mann nicht beschreiben,mir wird heut noch übel wenn ich an diese Zustände zurück denke die wir gesehen haben.

      • Andreas

        Es gab damals vermehrt Proteste und Aufstände der Bevölkerung, weil auch die Zustände immer prekärer wurden, doch ohne der wirtschaftlichen Not des Kommunismus, wäre es nicht zur Öffnung der Grenzen gekommen. Ein System ist zusammengebrochen.
        In den letzten Tagen vor der Öffnung wollte und vor allem konnte die DDR Regierung den Demonstranten nichts mehr entgegensetzen, ihnen war klar, dass der Kommunismus gescheitert war.
        Lies nach, was Kohl und Gorbatschow dazu sagen, die Architekten der Einheit.

        • Yannis

          >>> was Kohl und Gorbatschow dazu sagen, die Architekten der Einheit.<<<

          Ronald Reagan kann man vielleicht als Architekt der Deutschen Einheit bezeichnen, weil er den deutlichen Hinweis von Ronald Reagan in West Berlin "Mister Gorbatschow, open this Wall" gefolgt ist, aber Kohl hat allenfalls das Glück gehabt damals Bundeskanzler zu sein und somit den "Kanzler der Einheit" geschenkt bekam.
          Wäre damals ein "Hinz oder Kunz" Kanzler gewesen, wäre eben dieser der Einheitskanzler geworden.

    • Politikverdrossener

      Kohl wird als der herausragende Politiker dargestellt der massgeblich zur deutschen Einheit beigetragen hat.Gorbatschow hat auch einiges dazu geleistet.

      • Andreas

        Kohl wäre austauschbar gewesen, Gorbatschow war es, der die Einsicht hatte, dass der Kommunismus keine Zukunft hat und den Wandel erst ermöglichte. Wäre an der Stelle Gorbatschows ein Hardliner an der Spitze gewesen, gäbe es die Sowjetunion heute noch, in Russland ist Gorbatschow aber nicht der große Held, welcher er im Westen ist.

        • Hubert

          Andreas, ein wenig widersprichst Du Dir schon, obwohl Du und Thema ja bekanntlich immer recht haben (wollen)
          Oben schreibst Du, die Wiedervereinigung Deutschlands hätte es nie gegeben, wenn die Sowjetunion nicht pleite gewesen wäre und hier behauptest Du, dass ohne Gorbatschow die Sowjetunion noch heute bestehen würde. Entscheide Dich für etwas, dann wirst Du vielleicht etwas glaubwürdiger. Und das sollte auch für jemand, der wirklich alles weiß von Wichtigkeit sein, oder?

          • Andreas

            Das eine schließt das Andere nicht aus-
            Ein Putin hätte die Sowjetunion wohl nicht aufgelöst, da dieser die Auflösung als Demütigung empfindet und zu alter Stärke zurück will.
            Gorbatschow wird in Russland für die Auflösung gehasst.

            Mann, Mann, Hubert, Du hast manchmal die Logik eines leeren Schuhkartons.

    • Hubert

      Sven Knoll hat insofern absolut recht, dass es einige Vordenker braucht, Unmögliches möglich zu machen. Wenn hier auch manche glauben verbreiten zu müssen, dass alles ein reiner Zufall war (Kohl,Gorbatschow, schlechte Wirtschaftsverhältnisse usw.) bleibt es doch Tatsache, dass das Volk (auch unter Mitwirkung der Kirche) an sich geglaubt hat und zu guter Letzt das Wunder vollbracht hat.

      • Yannis

        @Hubert,
        So ist es !
        Man kann die Deutsche Wiedervereinigung mit allen möglichen erklären, aber ein „reiner Zufall“ war es mitnichten ! Die DDR Bürger hatten einfach die Schnauze übervoll und die Schutzmacht Sowjetunion befand sich bereits selbst in Auflösung und hatte dank Gorbatschow nicht mehr die politische Kraft den DDR Volksaufstand zu stoppen.

    • Yannis

      ich finde es schon lustig wenn sich einer wie Andreas hier als den allwissenden über der jüngsten BRD Geschichte hervor tun will, wieviel Stunden, Tage, Monate usf. hat sich Andreas in der BRD aufgehalten, insbesondere im Herbst 1989 ?

    • Kassandra

      Ich weiß nicht was an Visionen schlecht sein soll. Ohne Vordenker, die an Visionen geglaubt haben ist in der Welt nichts Neues entstanden. Und die vielen Grenzänderungen in Europa in der letzten Zeit waren wohl eher Realität als Vision. Man denke an Deutschland Tschechien Slowakei die baltischen Staaten, den Zerfall der Sowjetunion und Jugoslawiens. Dass keine anderen folgen werden und die Grenzen immer gleichbleiben werden, DAS ist utopisch. Ich glaube an ein Europa ohne jegliche Grenzen, ein Europa der freien Regionen. Leider wird dies zunächst nur durch Entstehen von neuen Staaten möglich sein. Denn Regionen, die in einem Zentralstaat leben, z.B. Katalonien haben keine andere Möglichkeit. Regionen, die in einem Bundesstaat leben z.B. Bayern haben das nicht nötig. Diesen Unterschied gilt es zu bedenken.

    • Sissi

      Kinder, die alten Grenzen sind noch offen.

    • Rudl

      Die deutsche Wiedervereinigung haben wir alle mitbezahlt.

    • Spaltpilz

      Ja, ja der Sven!
      Sonst fiebert er in ganz Europa mit den Separatisten, in Deutschland aber, siehe da, feiert er die Wiedervereinigung.

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