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    Ladinser bleibt (vorerst)

    Vier der fünf verbliebenen Bozner Stadträte sind am Dienstag zurückgetreten: Judith Kofler Peintner, Claudia De Lorenzo, Mauro Randi und Luciano Giovanelli. 

    Von Thomas Vikoler

    Eine Stadtregierung löst sich tröpfchenweise selbst auf.

    Am Dienstagvormittag fand in Bozen die letzte Stadtratssitzung dieser (kurzen) Amtsperiode statt. Unter Vorsitz von SVP-Vizebürgermeister Klaus Ladinser wurden einige technische Beschlüsse gefasst, anschließend reichten vier der fünf verbliebenen Stadträte ihren Rücktritt ein: Judith Kofler Peintner (SVP), Claudia De Lorenzo (Liste Spagnolli), Mauro Randi (PD) und Luciano Giovanelli (Neue Stadt).

    Luigi Gallo (Linke für Bozen) war bereits am Montag zurückgetreten. Im Amt bleibt vorerst, aus technischen Gründen, wie es heißt, Vizebürgermeister Klaus Ladinser. Er wird die Stadtregierung am Donnerstag auf der Sitzung des Gemeinderates vertreten.

    Dort geht es um das Thema Müllverbrennungsanlage. Und danach kommt aller Voraussicht nach ein Kommissar für Bozen. 

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    Kommentare (23)

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    • sancho panza

      Ladinser mit den Trockenfrüchten…. was ist bloß aus Bozen geworden?

    • Robby

      Der Ladi lässt doch keinen Cent liegen.

    • WalterE.

      Bozen hat man austrocknen lassen … mit den NICHT-Entscheidungen!!

    • Silvius M.

      So, jetzt hat der „fleißige Waldi“ aber gezeigt, was ein echter SVPler ist: jahrelang schlafen, immer und überall g´scheit daherreden, nichts weiterbringen, dafür möglichst viel eigene „G´schäftelen“ abschließen, aussitzen wenn´s dann brenzlig wird („Rache des Montezuma“ üben) und Aktivität vorgaukeln, wenn´s nichts mehr zu tun gibt: macht das einen echten SVP-Politiker aus? Ich glaube schon! Ein guter Rat: geht alle auf die Coach-Alm, vielleicht wird´s ja besser!

    • Garuda

      So darf sich der Klausi halt auch mal als Bürgermeister fühlen.

    • Toni

      eines kann ich sagen, es kommt nichts besseres nach…..

    • Oberwind

      Ladinser, gähn…gähn,,, schnarch… schnarch… rrrrr…..zzzz….rrrrrrr….rrrrrr…

    • AL BUNDY

      Ladinser, der personifizierte Sesselkleber aus dem Hause SVP.

    • uschi glas

      kompetenzfreie zone (frei nach dieter steger)

    • Alex2

      Und der Thomas Vikoler ganz kleinlaut…

    • Luis

      Er klebt und klebt svp halt

    • Helga Sparber

      Welches Spiel spielt Ladinser und wie lange wartet er noch mit dem Rücktritt?? Endlich mal erste Geige spielen, oder?

    • Helmuth

      Die Hauptwortung für den politischen Schlammassel trägt die SVP Bozen und der Kaufleuteverein. Sie haben keine wirtschaftpolitische Konzepte und haben nicht die Interessen der deutschen Bevölkerung im Auge. Kein wunder, dass die Italienische Bevölkerung in Bozen zugenommen hat und die Geschichte dauernd verfälscht wird (siehe Museum am Siegesdenkmal). Altsenator und Ex- SVP Parteiobmann Siegfried Brugger hat vollkommen recht: Der Ex- Frick Beamte und gut honorierte, zurzeit freigestellte Direktor des Kaufleutevereins (hat nur mehr 3-4000 Mitglieder) und heutige Landtagsabgeordnete (und 12-Kommissionsmitgklied – wieder Geld) sowie Sprecher der SVP – Landtagsfraktion „hat zu viele Fehler gemacht“ (Aussage Siegfried Brugger).
      Endlich wacht die SVP auf. Seit Jahren wird von vielen Südtiroler Persönölichkeiten gesagt, schmeißt endlich den Dieter Steger aus der SVP. Südtirol brauch endlich wieder heimattreue und wirtschaftskompetente und weitsichtige Leute, und Nicht „Siegesdenkmalverteidiger“ und Befürworter von unnützen, italophilen „Autonomiekonvents“.

    • Oraculus

      Ich glaube dass nicht Herr Steger die Schuld an diesem Schlamassel in Bozen trägt – bzw.. seine ihm angedichtete Italo File Gesinnung ! Eines stimmt jedoch sicher – Bozen war leider und bisher – zum Unterschied der Landgemeinden – mehr ein parteipolitischer statt sachpolitischer Spielball seitens der SVP. Dabei trägt natürlich auch das italienische Bozen seinen Anteil mit – denn mit einem parteipolitischem Vielerlei wie bisher — ist es unmöglich , langfristig und zielführend ein Bozen zu verwalten ! Daher sollte der derzeitige politische Zustand mehr als positiver Wendepunkt gesehen werden – und es wäre zu hoffen , dass mit neuen und verjüngten Gesichtern in einer neuen Gemeindeverwaltung – ein neues und mehr gemeinsames Bozen sich weiter entwickelt! . Denn immerhin ist Bozen die Landeshauptstadt — und als solche brauch Bozen sowohl intern wie extern eine Erneuerung – und eine neue Sachpolitik statt weitere Parteienpolitik . Und als gemeinsames Ziel , mehr Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land !

      • Helmuth

        Tatsache ist, dass ein Großteil der SVP Mitglieder kein Geheimnis daraus macht, dass der Strippenzieher der Benko-Affäre und der vielen Fehler der SVP Bozen der frühere Frick Beamte, Dieter Steger ist. Ein Journalist der TZ schrieb letzte Woche sogar „Steger ist nicht populär“. Und das genügt, auch für Siegfried Brugger, siehe Kommentar in der heutigen „Alto Adige“. Brugger geht – wie übrigens viele andere hohe SVPler (meistens hinter vorgehaltener Hand) – sogar einen Schritt weiter und lässt erkennen, dass der Bozner SVP Obmann (der ehemalige Schützenkommandant Paul Bacher nannte ihn in der „Schützenzeitung“ schon vor Jahren, „Siegesdenkmalverteidiger) großer politische Fehler gemacht hat. Schlussfolgerung: Herr Steger soll den Hut nehmen und aus der Politik sich zurückziehen. In Bozen braucht es neue heimatbewusste, deutsche Gemeindepolitiker und nicht Wasserträger der Italiener.

    • xy

      Und das alles wegen den Benko!!
      Jetzt schaltet sich sich auch noch der LH ein, um das Benko Pojekte als Chef-Sache zu erklären.
      Frage:“ f?r was braucht es dann eigentlich einen Gemeinderat, spart euch doch diesen ganzen Apparat, wenn bei wichtigen Entscheidungen schlussendlich der LH das „Sagen“ hat.
      Verstrittene Ba….?…….

    • Oraculus

      Dem Herrn Bacher alle Ehr ! Doch mit nur weiterem Deutsch – oder Italienertum – werden Wir in Bozen in weiterer Zukunft höchstens noch dümmer statt gescheiter !?

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