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    Die Flüchtlinge bleiben länger

    Die Flüchtlinge bleiben länger

    Die Unterkunftsmöglichkeit für Flüchtlinge in Brixen wurde um eine Woche verlängert. Flüchtlinge auf der Durchreise werden ab Montag an der Berufsschule untergebracht.

    Die vorübergehende Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Brixen wird als Vorsichtsmaßnahme für eine weitere Woche aufrecht bleiben. In den vergangenen Tagen wurden in der Turnhalle der Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation maximal etwa 110 bis 120 flüchtende Menschen vorübergehend untergebracht.

    Mit der Verlängerung dieser Unterkunftsmöglichkeit will sich das Land Südtirol auf allfällige Situationen vorbereiten. Sollte die Maßnahme nicht mehr erforderlich sein, kann sie gegebenenfalls schon vorher abgebrochen werden.

    In enger Absprache zwischen Landeshauptmann Arno Kompatscher, Soziallandesrätin Martha Stocker und Zivilschutzlandesrat Arnold Schuler mit den betroffenen Schulverwaltungen und der Gemeinde Brixen werden die Flüchtlinge ab morgen nicht mehr in der Turnhalle der Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation „Julius und Gilbert Durst“ in Brixen, sondern in der Landesberufsschule für Handel, Handwerk und Industrie „Christian Josef Tschuggmall“ untergebracht.

    Damit kann ein einwandfreier Schulbetrieb in der bisher genutzten Fachoberschule gewährleistet werden. Die Umsiedlung der vorübergehenden Aufnahmeinrichtung wird im Laufe des Sonntags von den Zivilschutzkräften organisiert.

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (35)

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    • xxl

      bleiben sie denn länger oder werden sie nur öfter ausgetauscht? ist ein unterschied..

    • cecon

      Keine Angst die werden nicht bei uns bleiben denn die sind nicht so blöd wie der Sűdtiroler der sich ùberall abzocken läst.

    • zombie1969

      Ist jetzt auch in Österreich, wie scheinbar schon in Griechenland, Türkei, Ungarn u.s.w., gerade ein Bürgerkrieg ausgebrochen, dass die Flüchtlinge in Wien angekommen und in Züge Richtung Deutschland umgestiegen sind? Vielleicht kann da jemand helfen, das alles zu verstehen. Man will ja nur denjenigen, die hier ständig von Wirtschaftsflüchtlingen reden, mal ordentlich die Meinung sagen.

    • Heino

      War doch vorherzusehen. Allerdings wundert es mich sehr, wie viele sog. Asylbewerber zwischen gestern und heute in München angekommen sind. Alles verlief in geregelten Bahnen und alle fanden eine Unterkunft. Es sollen einige Tausende gewesen sein. Nur die vier – fünf Hanselen, die wir hier in Brixen betreuen, sollen keinen Platz gefunden haben? Das stinkt stark nach Ausrede.

    • Heike

      Wenn die nur noch eine Woche bleiben sollten, zahlt sich der ganze Umzug ja überhaupt nicht aus. Das ist alles billige Willkommenskultur seitens unserer lieben Politiker, gell Frau Stocker? Wenn eine Gebärende dabei sein sollte, dann ist sie ja richtig in Brixen, denn in Sterzing würde es vielleicht etwas hapern.

      • Garuda

        @Heike

        Schämen Sie sich für einen solchen Kommentar.
        Denn wäre es anders wenn eine Gebärende sich am Brenner in der Unterkunft wäre als wenn eine einheimische Frau vom Brenner nach Brixen müsste zur Entbindung?

        Einfach nur fremdenfeindliche Hetze, was Sie hier betreiben.

        Südtirol würde leicht 5000 Kriegsflüchtlinge aufnehmen können, was dem Land nicht schaden würde.

        Was ich aber ablehne, sind Bilder aus Ungarn, dass sie sich weigern dort zu bleiben und das Asylgesuch zu machen. Und mit aller Gewalt und mit Widerstand nach Deutschland wollen. Das hat mit der Flucht vor Krieg, was verständlich ist, nichts mehr Zu tun.

        Das ist purer Chauvinismus!

        • nix phil

          Südtirol hat in den 90-er Jahren Tausende aufgenommen. Viele Bürger leiden heute noch darunter.
          Wenn Sie das als gut getan bezeichnen, bitte. Aber fragen Sie die Bürger und die empfinden das heute nicht als Wohltat.

          • Garuda

            @nix phil

            Also? Dann habe ich davon nichts mitbekommen oder die Psychosen sind erst später aufgetreten.

            Aber wenn ein paar Fremdenhasser gelitten haben, dann brauchen die restlichen Südtiroler kein schlechtes Gewissen haben.

            • nix phil

              Ihre Erklärung ist äußert dürftig und etwas niederträchtig.

            • Garuda

              @nix phil

              Nieder-trächtig im wahrsten Sinne des Wortes sind nur Sie mit Ihren falschen Äußerungen, haltlosen Vorwürfen, Hetzereien und rassistischen bis fremdenfeindlichen Untergriffen.

          • THEMA

            Ganz was Neues . Dieses Leiden muss sich wohl auf gewisse Kreise beschränken,
            denn niemand der ein Hirn hat hat etwas mitbekommen. Aber die Xenophobie treibt
            die seltsamsten Blüten.

      • arnold

        alles lügen .Politiker verarschen uns von hinten auch von vorne .

    • Senoner

      Ich finde, die Flüchtlichtlinge könnten sich sinnvoll am Umzug beteiligen, indem jeder sein Bett selbst in die neue Aufnahmeinrichtung trägt… oder ist das schon zu viel verlangt?

    • Woll. Pertinger

      Lustig ist die Brixner Gemeindepolitik, die für alle etwas bietet. Die Lega Nord, der Gemeinderatsvizepräsident Bessone angehört, hat vor dem Rathaus gegen die vorübergehende Flüchtlingsaufnahme protestiert, Bürgermeister Brunner, der sich der rechtsextremen, mit der faschistischen Casa Pound verbündeten Lega angebiedert hat, zeigt publikumswirksam sein Herz für die Flüchtlinge. Was gilt nun?

    • Unterwind

      Wenn sie bleiben, kein Problem. In Brixen gibt es jede Menge kirchliche Einrichtungen wo sie Platz finden.

    • Alter Egon

      Man sollte sie permanent hier behalten und sich ein Beispiel an Nordtirol nehmen. Die haben viel mehr Flüchtlinge als wir aufgenommen.
      Komischerweise hört man von den Rechten nichts dazu. Da ist man wieder stockwaltsch….

      • nix phil

        Nur weil Sie nichts hören, womöglich zu diesem Thema gehörlos sind, heißt das lange nicht, dass die Nordtiroler mit den illegalen Einwanderern glücklich sind.

        • THEMA

          Sie hören wohl das Nordtiroler Gras wachsen, oder erfinden Sie auch, wie ihre Kameraden
          hier, immer neue Stammtischmärchen ? Nordtirol hat 4000 aufgenommen, wir 700. Also
          worüber regen Sie sich denn so auf ?. Das schadet der Gesundheit.

    • Bernhardl

      Was und wer in aller Welt ist für die vielen Kriege verantwortlich. Die Südtiroler sicher nicht.
      Warum müssen sich die Südtiroler um diese Illegalen kümmern? Die wollen alle weiter zu Merkel nach Deutschland.
      Dann lasst Sie ziehen, wenn Merkels Regierung Millionen aufnehmen wollen, sollen Sie diese haben.
      Die meisten Südtiroler wollen diese nicht.

    • Natürlich

      Na liebe Tageszeitung-Redaktion: Wie lange braucht ihr noch, um einen Kommentar durchzulesen und freizuschalten? 1 Tag, 2 Tage, 1 Woche?

      Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit!

    • Natürlich

      „Wer Flüchtlingsunterkünfte angreift, ist ein Verbrecher. Und wer gegen Menschen hetzt, die Asyl beantragen, muss sich als Gehilfe betrachten lassen.“
      Heribert Prantl, Leiter des Ressorts Innenpolitik der „Süddeutschen Zeitung“

      Zu diesen Gehilfen gehört auch die Neue Südtiroler Tageszeitung, die Kommentare mit Falschinformationen zu Asylbewerbern und Flüchtlingen ohne Probleme freischaltet, während sie Kommentare, die diese Falschinformationen aufdeckt, löscht.

    • Natürlich

      „Wer Flüchtlingsunterkünfte angreift, ist ein Verbrecher. Und wer gegen Menschen hetzt, die Asyl beantragen, muss sich als Gehilfe betrachten lassen.“
      Heribert Prantl, Leiter des Ressorts Innenpolitik der „Süddeutschen Zeitung“

      Zu diesen Gehilfen gehört auch die Neue Südtiroler Tageszeitung, die Kommentare mit Falschinformationen zu Asylbewerbern und Flüchtlingen ohne Probleme freischaltet, während sie Kommentare, die diese Falschinformationen aufdeckt, löscht.

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