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    „Das bringt uns nichts“

    „Das bringt uns nichts“

    Im Interview mit der „Tiroler Tageszeitung“ warnt LH Arno Kompatscher vor den Risiken eines Doppelpasses – und er sagt: Die Schutzmachtfunktion sei wichtiger als die Doppelstaatsbürgerschaft.

    Arno Kompatscher reagiert auf die ablehnende Haltung der österreichischen Parteien zum Doppelpass. In einem Interview mit der „Tiroler Tageszeitung“ erklärt der Landeshauptmann: „Die Debatte tut uns nicht gut.“

    Interessant dabei: Obwohl sich auch die Süd-Tiroler Freiheit und der Schützenbund vehement für die Doppelstaatsbürgerschaft einsetzen, liegt die Urheberschaft für die Idee bei der Südtiroler Volkspartei.

    Im Oktober will der Südtirol-Unterausschuss im Nationalrat über den Vorschlag befinden, zuvor besucht noch eine Delegation des Südtiroler Landtags den Ausschuss.

    LH Arno Kompatscher versteht laut „TT“ die emotionale Ebene der Staatsbürgerschafts-Diskussion, „weil mit dem österreichischen Pass für uns Südtiroler eine noch stärkere Bindung zum Vaterland Österreich dokumentiert wird“. Doch politische Priorität räumt er ihr nicht ein, sondern er warnt vor einer Menge von Risken. Mit Blick auf Rom meint er auch, dass die Auseinandersetzung darüber zu einer politischen Debatte führt, „die uns nicht guttut“. Deshalb sei auch große Vorsicht angeraten.

    Der Landeshauptmann spricht sich in der „TT“ für eine Stärkung der Schutzfunktion aus. Dieses „ganz starke Instrument“ sei „viel stärker als ein rotweißroter Pass“. Die Doppelstaatsbürgerschaft bringe in dieser Hinsicht nichts.

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    Kommentare (54)

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    • Tapir

      Immer ducken und wegschauen, ja nie Position beziehen.. Luschis

      • walter

        Die SVPler beziehen doch Position!!!
        sie zeigen daß sie die Südtiroler Vollpfosten Partie sind!!! 🙂

        Zuerst wollen sie den Doppelpass, dann wieder nicht mehr, Vollpfosten Position! 🙂

    • schorsch

      Arnos „Blick auf Rom“ – und schon zieht er seinen Schwanz ein. Das ist das SVP-Erbe von 70 Jahren „Blick auf Rom“. Wie das Kaninchen auf die Schlange starrt und nicht mehr fähig zu eigener Bewegung ist, so verhält er sich.
      In einer Demokratie entscheidet die Mehrheit, nicht der „Blick auf Rom“.
      Der „Südtirol-Unterausschuß“ im Nationalrat wird dominiert von Arnos Geistesverwandten, die ebenfalls mit „Blick auf Rom“ alles abnicken.
      Die Zeiten ändern sich!

      • Alter Egon

        Bei solchen Aussagen stell ich mir dann immer den Sven Knoll vor, der in der Tracht im Montecitoriopalast einmarschiert und dort in gebrochenem Italienisch seine Forderungen auf den Tisch legt.

        • schorsch

          Sie meinen Knolls Forderung nach Adoptionsrecht der Kinder durch Lesben und Schwule? Die Tracht trägt er nur zur Tarnung für jene Blöden, die ihn noch nicht durchschaut haben.

        • Hansomat

          Also so gebrochen ist sein Italienisch nicht. Dafür dass er keinen italienischen Elternteil hat, rangiert er m.A.n. im oberen Fünftel der südtiroler Kompetenzskala.

        • Erwin

          Es tut mir Leid sagen zu müssen, dass die Landesregierung und der LH speziell leider nicht besser in Italienisch kommunizieren können als Knoll. Das habe ich bei mehreren Auftritten vernehmen können. Die meisten bemühen sich rege und Knoll auch.

          Vor 25 Jahren hat die Sowjetunion dem Selbstbestimmungsrecht der DDR zu gestimmt und einer Vereinigung mit der BRD nichts im Wege gelegt.
          Wäre doch ein schönes Zeichen, wenn sich Italien auch dazu aufraffen könnte die Regionen des Nordens in die Unabhängigkeit zu entlassen.

      • Milliardi

        Wenn das Kaninchen Milliarden von der Schlange bezogen hat und sich so gut entwickeln konnte, ist es verständlich dass es sich nicht mehr davor fürchtet.

    • sebastian

      Wann tretet dieser Volksverarscher endlich zurück!
      Immer nur Lügen aus dem Mund des LH!

    • aufklärer

      Herr Kompatscher, Hand aufs Herz, warum sollten wir Ihnen noch ein Wort glauben? Selbst bei der letzten Debatte um die doppelte Staatsbürgerschaft haben Sie nicht gerade mit Fachwissen geglänzt, sondern Thesen in die Welt gesetzt, die wenige Tage später als erfunden und erlogen aufgeflogen sind. Also bitte, befassen Sie sich endlich ordentlich mit der Thematik oder lassen Sie es einfach. Bisher haben Sie nämlich nur einen STUSS über den Doppelpass gesagt, der nachweislich nicht einmal stimmt!!!!

    • Anton

      Selbstbestimmung für die Südtiroler, dann haben Sie einen eigenen Pass. Die SVP hat die Selbstbestimmung auf ihren „Partei – Toilettenpapier“ drucken lassen. Vielleicht wird das doch einmal benutzt.

    • phillo

      Besser als mit der Österreichischen Staatsbürgerschaft kann man die Schutzmacht doch nicht absichern. Hast du dir das „Nein sagen“ von der Foppa abgeschaut, Arno?

    • josef.t

      Warum der LH überhaupt Stellung bezieht, solange Österreich dagegen ist,
      wird auch die STF nichts ändern……..

      • schorsch

        Ich ersuche Sie, korrekt zu sein: es ist NICHT Österreich, sondern die Handvoll Polithanseln, die sich Regierung schimpft und „mit Blick auf Rom“ dagegen ist. Wenn man sich einen dieser Politdarsteller näher ansieht, ich meine den politisch zu kurz geratenen ÖVP-Kurz, weiß man, wie das alles so abläuft.

    • Stephan Mair

      Solch ein Hosenscheiser!
      Die SVP ist wirklich nur mehr ein Haufen von Fantozzi`s ohne Rückgrat geworden.

      Ich persönlich bin für die Unabhängigkeit Südtirols nach dem BBD-Model.

      • Ivo

        Mein Vorschlag: Sollte es einmal soweit kommen, dass wir die Doppelstaatsbürgerschaft bekommen, ersuche ich alle dafür Verantwortlichen den LH Komposter und alle Grünen (allen voran die Henne Foppa) davon ausschließen.

    • Ploner Helmuth

      Mein Vorschlag: den Drückeberger Kompatscher dorthin zu schicken wo er hin gehört…nämlich weg von jeglicher politischen Funktion…

    • Hansomat

      Erst heute wieder über einen interessanten Job gestolpert. Außenministerium Österreich. Erste Voraussetzung die ich nicht erfülle: Österreichische Staatsbürgerschaft.
      Aber da es laut Kompatscher „uns eh nichts bringt“…

    • axos

      „Schutzfunktion ist stärker als die Doppelstaatsbürgerschaft“

      Herr Kompatscher ist Jurist, durch und durch.
      Leider merkt man das auch immer.

    • Einheimischer

      Wer Italien zum Verbündeten hat,der braucht sonst keine Feinde mehr.
      Das sagte ein russischer General schon während des zweiten Weltkrieges.

    • helmut

      Das von Kompatscher genannte „ganz starke Instrument” der „Schutzfunktion“ ist in Wahrheit das ganz starke Geschwätz von SVP und ÖVP.

      Von welcher „Schutzfunktion“ faselt Kompatscher?

      Der von den ÖVP-Granden ferngesteuerte österreichische Außenminister-Jüngling Kurz darf erklären, dass die Südtiroler mit ihrer Autonomie die Selbstbestimmung bereits konsumiert haben. AUTONOMIE = SELBSTBESTIMMUNG !

      Und Kompatscher widerspricht dem Schwachsinn nicht !!!!!

      Alle nur halbwegs Kundigen wissen, dass die ÖVP-Verantwortlichen 1992 mit der österreichischen Streitbeilegungserklärung auf die rechtliche Absicherung der Autonomie verzichtet haben.

      Wo ist hier die „Schutzfunktion“ ?

      Die ÖVP ist das lästige Südtirol-Problem im Sinne der christlich-demokratischen Verbrüderung in der „Europäischen Volkspartei“ (EVP) endlich losgeworden. Und die SVP hat kräftig dazu geholfen.

      Aber natürlich muss Augenauswischerei betrieben werden, man kann den Verrat an dem stets auf der frommen Zunge getragenen „Herzensanliegen Österreichs“ ja nicht zugeben.

      An dieser Heuchelei und an diesem Betrug beteiligen sich die führenden SVP-Politiker.

      GAUDETE, JUBILATE ! Und den Segen des Bischofs bitte dazu !

    • Frage?

      Wer will schon zu dem „GSINDL“ gehören?

      Recht hat er der „ Schlernhexenbügermeister“ mit dem Doppelpass.

      Er kennt die „Stimme des Volkes“ und das bezeichnet die „Eschterreicher“ als GSINDL! Originalton bei einer Unterhaltung zweier Paare Mitte 40 Anfang 50, vor dem Athesiageschäft in Sterzing: „Hosch gsechn die Schworzn? Wos deeii fir a Gsindl zu ins lossn, sogor Etschterreicher homma iaz do“. (Montag 24.8.2015 ca. 9:30 Sterzing/Altstadt)

      Wer will also schon ein Pass eines Landes, wo man dann zum GSINDL gehört?

      Ist doch verständlich?

      • Einereiner

        @Frage?
        dümmer gehts wohl nimmer?

        • Frage?

          Was dümmer?

          Originalton zweier EINHEIMISCHER STERZINGER PAARE!!!

          • Einereiner

            Mit untersten Gossengespräche kannst du bei deinem Stammtisch prahlen. Dumme Leute gibts genug, fühlst du dich da zugehörig?

            • Frage?

              Ich glaube du verkennst da was! Das ist die Sterzinger Realität!
              Ich glaube nicht, dass am hellichten Vormittag, eines Augusttages, vor einem Geschäft der ATHESIA , wo auch kein Gastronomielokal seine Biergarten hat, dies ein Gossengespräch ist, sondern das gängige reale Denken darstellt. Nur mit dem Unterschied, dass die Herrschaften glaubten, dass niemand versteht, da es zu dieser Zeit von italienischen Gästen wimmelte.

              Dies sind die Rechtsgrundlagen einer Einbürgerung in Nordtirol:

              Rechtsanspruch auf Einbürgerungen
              Nach dem Einbürgerungsgrund betrachtet, erhielten im ersten Halbjahr insgesamt 669 Personen (16,8 Prozent) die Staatsbürgerschaft im Ermessen, darunter 644 nach mindestens zehnjährigem Wohnsitz. Mehr als die Hälfte der Einbürgerungen (2.204 Personen oder 55,4 Prozent) erfolgte jedoch aufgrund eines Rechtsanspruchs, darunter 1.190 Personen nach mindestens sechsjährigem Wohnsitz in Österreich und aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen. Dies sind etwa die Geburt in Österreich, eine EWR-Staatsangehörigkeit oder Asylberechtigung, nachgewiesene Deutschkenntnisse und nachhaltige Integration.

      • schorsch

        Einereiner: das glaub ich „Frage?“ auf der Stelle, er zitiert ja nur. Da muß seit dem sogenannten „Paketabschluß“ in den Gehirnen von etlichen Südtirolern etwas vorgegangen sein und bringt den unterschwellig registrierten Verrat am Land mit „den Österreichern“, leider nicht mit den Politikern von ÖVP/SVP, in Verbindung.

    • michl

      Wenn keiner gegenübersteht kann er uns erzählen was er will.Lügenbeitl.
      Kommt Contra von irgend einer Ecke ,werden ihm bald die Argumente ausgehen.
      Das lassen sie diesesmal das Volk entscheiden wer eine Doppel SBS will und ohne Abstimmung!Jeder soll das Recht haben selbst zu entscheiden wohin er gehört und vieleicht in der Zukunft die Steuern dort bezahlt!
      Aber das wäre das Ende der Svp Ära.
      Es geht immer nur um deren Arsch.Keine Gehaltskürzungen (außer Köllensp.),lieber nach Rom fliegen………

    • Kassandra

      Diese Kriecherei kann man nicht mehr mitansehen. Es wird endlich Zeit zu VERLANGEN und zwar nur das was uns gestohlen wurde. Oder wie nennt man es sonst gegen deren Willen den Betroffenen etwas wegnehmen? Wurden wir je gefragt ob wir die österreichische gegen die italienische eintauschen wollen? Nein . Durch eine Heimtücke wurde unser Gebiet dem italienischen Staat einverleibt mit der Folge, dass alle deutschsprachigen Bundesländer und Kantone um uns herum über eine staatsähnliche Selbstverwaltung verfügen also selbstständige Staatsgebilde darstellen und wir uns in einem Zentralstaat befinden mit einer mickrigen Autonomie , bei der wir in Rom fragen müssen ob wir einen Fuchs schießen dürfen. Herr Kompatscher wir wollen die gleichen Rechte wie die Bundesstaaten und Kantone um uns herum. Verlangen sie diese, angefangen mit der österreichischen Staatsbürgerschaft.
      http://www.sueddeutsche.de/politik/angriff-auf-oesterreich-so-trieb-italien-in-den-ersten-weltkrieg-1.2596766

      • Troilos

        Religiöser und politischer Fanatismus sind engste Verwandte.
        Wir sind durch die jahrhundertelange Domination von den Besatzern von unserer Ursprache abgebracht worden und im Laufe der viel zu langen österreichischen Herrschaft eingedeutscht worden, das hat Tolomei schon richtig verstanden, schließlich war er auch Wissenschaftler, Orts- und Geländenamen geben ein klares Zeugnis ab.
        Also zu verlangen wäre – wennschon utopische Wünsche formuliert werden sollen – die Wiederherstellung des Zustandes vor der österreichischen Herrschaft, mit räto-romanischer Sprache, wie wir sie hatten.

        • schorsch

          @Troilos: Ja, es gibt alte Fotos, wo Tiroler Gendarmen in österr. Uniformen in Bozen zu sehen sind, ebenso Fotos von Tiroler Kaiserjägern, die als Tiroler Besatzer Tirol besetzt hielten. Da Sie sich als Fachmann für Altsprachen präsentieren, darf man Ihnen zu Ihren wissenschaftlich fundierten Aussagen herzlich gratulieren.
          Wenn Dummheit körperlich weh täte, müßten Sie Tag und Nacht vor Schmerzen brüllen.

        • Stefan77

          Oh Gott, wieder ein Mal beklagt so ein Möchtegern-Rätoromane die angebliche Eindeutschung Südtirols durch Österreich. Bringen Sie Beweise dafür, nennen Sie den Namen des Österreichischen Tolomeis, bringen Sie mir Ortsnamensdekrete wo Rätoromanische Namen „eingedeutscht“ wurden, bringen Sie mir offizielle Dokumente die belegen, dass die Rätoromanische Bevölkerung gezielt und gewaltsam von den Österreichischen Behörden eingedeutscht wurde. Wenn Österreich die Rätoromanen Tirol eindeutschen wollte, warum ist das in Ladinien nicht gelungen? Oder war es vielleicht doch die katholische Kirche, um sich vom gottlosen Graubünden abzugrenzen, welche das Rätoromanische zurück gedrängt hat?
          Jedenfalls haben sich Vinschger wie Ladiner schon sehr gegen das Österreichische Joch gewehrt. Regelrechte Massenfluchten nach Graubünden hat es gegeben, Vinschger wie Ladiner sind im Massen aus den Reihen der Schützen (1848 und 1866), aus Reihen der Standschützen, Kaiserschützen und Kaiserjägern (WK I) zu den Italienern übergelaufen, oder? Aber manche Leute haben ein sehr gestörtes Geschichtsbild, Leute wie Troilos eben.
          Troilos ist also ein Fan von Tolomei. Das sagt eigentlich schon alles über Sie. Den Faschisten, den größten Feinden des Rätoromanischen (lt. Faschisten ist Ladinisch nur ein ital. Dialekt), den stehen Sie positiv gegenüber, einfach widerwärtig. Tolomei der Wissenschaftler, wie abstrus sind Ihre Gedanken? Val d’Ultimo (Tal der Letzten?), Montoppio (Opiumberg) usw. zeugen von seiner hoch-wissenschaftlichen Arbeit.
          Ich wette, Sie sprechen kein Wort Rätoromanisch. Jedenfalls hindert Sie Heute gar nichts mehr Rätoromanisch zu lernen und zu sprechen, also nur zu.

          • helmut

            Wer die Geschichte Welschtirols studiert, kommt rasch darauf, dass es eine Italianisierung der Ladiner gegeben hat.

            Das geschah seit der Reformation vor allem durch den Klerus.

            Der wurde zunehmend aus dem italienischen Süden ins Land geholt. Bei Priestern aus dem Norden war die Gefahr zu groß, dass es sich um verkappte Protestanten handeln konnte.

            Der italienische Klerus predigte auf Italienisch, führte die Taufbücher und trug die italianisierten Namen ein und hatte die in italienischer Sprache durchgeführte Schulerziehung der Kinder in seiner Hand.

            Man kann und muss der österreichischen Verwaltung den Vorwurf machen, dass sie die These italienischer Nationalisten akzeptiert hat, dass es sich bei den Rätoromanen ohnedies um Italiener handle und dass sie die Rätoromanen nicht vor der Italianisierung geschützt hat.

            Es wurden aber auch die Deutschen in den Sprachinseln nicht geschützt. So wurde beispielsweise aus dem Familiennamen „Nikolaus“ ein „Nicolussi“.

            Es gab also durchaus Versäumnisse der österreichischen Verwaltung – zugunsten den Italianisierung!

          • ÖZzi

            Dazumal gab es keine österreichischen Behörden, sondern alles starte als in Marienberg fanatischen Taliban-Mönche aus dem Schwabenland einzogen und damit begonnen die Vinschger und die Engadiner nur aufgrund der unterschiedlichen Religion von einander zu trennen, gemischte Ehen, romanische Bräuche etc. zu verbieten, einschliesslich der damaligen romanischen Amtssprache (Obervinschgau gehörte dem Bistum Chur an). Im Dialekt sind klare Spuren bei Orts- und Flurnamen dennoch geblieben.

            Es gibt es Taschenbuch über dem Ursprung des Obervinschger Dialekts, da stehen weitere Einzelheiten.

            Eine Germanisierung war es jedenfalls allemal.

    • Einereiner

      Mittlerweile habe ich langsam die Nase voll von diesem Lugenbeitl. Hält der uns alle für dumm? Solche Aussagen sind ja an Präpotenz und Ignoranz nicht mehr zu überbieten.
      Heimatverrat ist neben Betrug am Südtiroler mittlerweile die Hauptbeschäftigung der SVP!

    • helmut

      Kompatscher weiß ganz genau, dass die ÖVP nicht im Traum daran denkt, den Südtirolern den österreichischen Pass zu geben.

      Daher muss er jetzt schon seine Landsleute darauf vorbereiten, dass man das ohnedies nicht so wirklich zu wünschen hat.

      Die ÖVP hat auch schon rechtzeitig ihren Dauer-Auftragsgutachter Univ.-Prof. Obwexer von der Universität Innsbruck mobilisiert, der brav auf Kommando wedelt, bellt, apportiert und Stöckchen bringt.

      Er verkündet in der „TT“ (das heißt „Tiroler Tageszeitung“ und nicht „Trottel Times“, wie Böswillige behaupten), dass Kompatscher natürlich völlig recht habe:

      „Der Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft durch Südtiroler bringt rechtlich keine Stärkung der Schutzfunktion Österreichs“, sagt er. Für die deutschen und ladinischen Volksgruppen sei sie völkerrechtlich akzeptiert und von Italien auch nicht mehr in Abrede gestellt.

      Alles klar ?

      HALLELUJA !

    • marco fattinini

      vergiss die ganze debatte – ich bin als österreicher in südtirol sehr glücklich, und durch meine mutter habe ich auch den italienischen pass.

      für mich braucht es diese debatte nicht

      • schorsch

        aber hunderttausende Andere schon, aber das interessiert Sie wohl nicht, Sie
        Egomane!

      • Dr.Phallus

        Echt ??? schön für dich … fragt man sich schon warum es dann gar so einige Südtiroler ins Ausland zieht, vor allem die mit hohem Bildungsstand … wenn du als Österreicher in Südtirol sehr glücklich bist und durch deine Mutter auch noch den italienischen Pass hast und es für dich diese Debatte nicht braucht, schön für dich …

    • wert

      die 2 supertalente kurz +komhascher wollen das nicht , habt ihr hier alle verstanden oder ?

    • Hubert

      was LH Kompatscher mit „uns“ meint ist mir völlig schleierhaft. „Uns, wir, das wäre die Mehrheit oder handelt es sich nur um die Meinung unserer Superverdiener? Mir ist nicht bekannt, dass darüber abgestimmt wurde, wer für oder gegen die doppelte Staatsbürgerschaft ist.
      Aber selbst wenn es nur 3 wären, die das Recht für sich in Anspruch nehmen wollten, dann hätte sich auch der Südtiroler Landeshauptmann hinter diese zu stellen und ihr Anliegen zu vertreten. In welchem Polit-Theater sind wir denn hier gelandet?

    • helmut

      Liebe Lobpreiser von SVP und ÖVP!

      Bitte sendet eure Kommentare !

      Wir warten dringend darauf !

    • Gynne

      Herr Lugenbeitel .Mit den Spruch “ das bringt uns nichts “ ,haben Sie sicher an ihre Partei gedacht ,oder ? Denn DIE bringt uns wirklich nichts AUSER : Geld an Italien zu verschenken ,Postenschacherei , Lügen ,Verarschung, Bescheißung, die Italisierung und natürlich auch NUR um euch Politiker FETTE Gehältern zu zuschanzen . Oder haben Sie IHR Gehalt schon gekürzt ???? wie von Monti befohlen ??? Sicher nicht ,den das machen SIE und IHRE A…kricher NUR bei dem normal sterblichen RENTNERN und Arbeitern. Sogar zu Feige seit ihr um die Altmandatare aus der SVPD auszuschließen und dem VOLK das GESTOHLENE Geld zurück zu geben.Und so einer will mir Sagen was geht und nicht geht ? Sehr GLAUBWÜRDIG oder ?????

    • Vinc

      Das ist doch eigenartig! Zur Geschichte mit dem Doppelpass meldet sich der LH energisch zu Wort. Warum hat sich Mr. Grosstuer-LH, auch vermeintlicher Wirtschaftler, bei der „Benko-Geschichte nie vorgewagt – dort wo es um € 350 Mio., also um ein wichtiges Suedtiroler Witschaftsprojekt ging? Da wurde die “ Vogel-Strauss-Taktik“ angewandt – in dieser Zeit schien er ausser Landes! Dieser Herr hat kein Rueckgrat, keinen Mut und keinen Charakter, wie es ein Spitzenmann fuer sein Volk haben sollte – Null-Nummer. Aber wieso beklagen, jedes Volk hat die Regierungsvertreter, die es verdient, sonst, so sagte es der Philosoph Josef Marie de Maistre, haette es sich einen anderen gewaehlt!

    • Alma

      Also eines ist schon mal sonnenklar, wenn Kompatscher von der rechten Meute hier harsch kritisiert wird, dann ist er eindeutig auf dem richtigen (nicht rechten!) Weg.
      Nach 100 Jahren bei Mama Italia, muss gesagt werden, dass man sich im heutigen Südtirol perfekt wohlfühlen kann und wir für unsere Zukunft für ein politisch geeintes Europa plädieren mit einem einheitlichen EU-Pass für alle EU-Bürger. Der Doppelpass ist ein politisches Spiel-Steckenpferd unserer extrem-rechten Grüppchen, um sich über die Emotionsdrüse halt irgendwie in der Öffentlichkeit präsent halten wollen.
      Auch die Schutzfunktion, die Kompatscher anspricht, ist längst überholt und die fiktive Aufrechterhaltung dieser Funktion ist politisch mehr schädlich als nützlich.

    • Hugo

      Je wenn iaz der Swen und no a por von der Sorte in österreichischen Pass kriegn, nocher miasn sie holt aufpassen draußen in Austria, weil in Wien hoast der Macchiato nocher Melange und die Innsbrucker sogn stott tschüssi „ciao!“, des miasn sie halt wissen, damit sie net glei auffallen, dass sie eigentlich Ausländer sein, sischt kemmen sie in die Auffanglager.

    • Lola

      Mama ist immer sicher – Vater nicht immer, Mama ist heimelig – Vater meistens kriegerisch.
      Deshalb ist mir Mama Italia lieber als Vaterland Österreich. Sie sind getrennt und das ist gut so für den Hausfrieden.

    • helmut

      Geistliche Tröstung für den Landeshauptmann !

      Dass mit den Brüdern und Schwestern der ÖVP einträchtig und hinterrücks ohnehin schon abgekartelt ist, dass nix zu holen ist, soll man natürlich vor der sinnlosen Reise den Steuerzahlern nicht sagen.

      Aber keine Angst !

      NOTLÜGEN sind LÄSSLICHE SÜNDEN !

      Es droht KEIN HÖLLENFEUER !

      BEICHTEN genügt!

      Dann kann man getrost neue NOTLÜGEN auftischen.

      Also: Frischfröhlich auf nach Wien !

      EXCITA DOMINE CORDA NOSTRA !

      Auch Mama Italia hat nichts gegen solche Reisen.

    • Hilde

      wer den österreichischen Pass will soll den italienischen abgeben müssen, dann werden wir sehen wie viele von diesen rechten Ständerern noch übrig bleiben.

    • Hilde

      Wer den österreichischen Pass will soll den italienischen abgeben müssen, dann werden wir sehen wie viele von diesen rechten Stänkerern noch übrig bleiben.

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