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    „Schreckliche Katastrophe“

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    Fotos: RTR / D. Spinnler

    In Taufers in Münster sind in der Nacht auf Sonntag drei Wohnhäuser, zwei Stadel und eine Werkstatt bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Drei Familien sind obdachlos.

    Riesenschäden durch einen Großbrand in Taufers in Münster!

    In der Nacht auf Sonntag ist in einem Stadel am Ortseingang von Taufers ein Brand ausgebrochen. Die Flammen griffen in der Folge auf drei Wohnhäuser, einen weiteren Stadel und auf eine Tischlerwerkstätte über.

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    Den Feuerwehren gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude zu verhindern.

    Drei Familien – insgesamt elf Personen – mussten evakuiert werden, sind nun obdachlos.

    Die Bürgermeisterin von Taufers, Roselinde Gunsch Koch, bezeichnet den Brand und dessen Folgen gegenüber dem Schweizer Sender „RTR“ als „schreckliche Katastrophe“.

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    Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

    Zur Brandursache ermitteln Experten der Berufsfeuerwehr und die Carabinieri.

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    Kommentare (6)

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    • martin

      Oje, den Familien alles Gute.
      Mir fällt hierzu die Berichte vor einigen Wochen/Monaten ein, wo die Fassadendämmung als Brandbeschleuniger verteufelt wurde.
      Sollten jene abgebramnten Häuser Elemente aus Holz gehabt haben, wäre ich dafür, Holz aus der Baubranche auszuschliessen.

    • Einereiner

      Klingt eher nach Heu-Selbstentzündung. Dagegen hilft „kein Heu sondern Silage machen“ oder Scheune weit weg vom Dorf.
      Zweiter Verdacht: Elektrik im Stadel defekt…..

    • Oberwind

      Ich fühle mit den Betroffenen und wünsche Ihnen viel Kraft.
      Dem Schreiberling der TZ möchte ich trotz aller Tragik daran erinnern dass es kein Taufers in Münster gibt, sondern wenn schon dann ein Taufers im Münstertal.

    • Giacumin Bass

      Feuer und Wasser, das ist so ziemlich etwas vom schlimmsten das uns treffen kann. Das Elend und Schicksal anderer macht die meisten von uns hilflos und sprachlos. Wir tun uns schwer in einem solchen Fall tröstende Worte zu finden. Unsere Betroffenheit und unser Mitgefühl als Val Müstairer ist groß. Plötzlich wird es einem Bewusst, dass die Möglichkeit in eine solche schwierige Situation zu kommen sehr viel näher ist. Wenn es unsere Freunde im Nachbardorf Taufers getroffen hat, dann könnten wir auch dasselbe Schicksal erleiden. Ich wünsche allen Betroffenen alles Gute und viel Zuversicht, dass ihr so schnell wie möglich wieder ein neues zu Hause findet. Sonnenschein und Freude sollen Euch dann wieder begleiten und alles Schöne damit ihr bald wieder auf glückliche Tage zurückschauen könnt!
      Per intant as salüd cordialmaing
      Giacumin Bass, 7537 Müstair

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