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    Grüner Doppelpass

    Die österreichischen Grünen erteilen der Forderung nach einer Doppelstaatsbürgerschaft für die Südtiroler eine klare Abfuhr – und schlagen stattdessen einen Unions-Pass vor.

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    Kommentare (94)

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    • der Günther

      Gesetze und Vorschriften, sogar Verfassungen ecc. sind veränderbar und anpassbar. Was nicht ist, kann ja noch werden. Zu was bräuchte es sonst noch Politiker?
      Warum wird bei der Wehrpflicht nur Männer und nicht auch von Frauen gesprochen. Was ist mit Zivildienst?
      Vorteile der österreichischen Saatsbürgerschaft gäbe es zur Genüge.
      ..europäisch garantiert…

      • Inge

        Wenn österreichische Minderheiten in Südamerika die Staatsbürgerschaft bekommen, wieso die österreichische Minderheit in Südtirol nicht?
        Von der EU, der EU Kommission, den EU Parlamentariern werden die Bürger Europas überwiegend schlecht vertreten. Mit TTIP z.B. werden die Demokratischen Institutionen ausgehebelt.

        • Martines

          Soweit ich weiß haben die Deutschen Grünen keine Einsprüche erhoben Anträge von Deutschen Minderheiten, aus ehemaligen Ostblockländern, die Staatsbürgerschaft zu verweigern.
          Bitte, wenn andere Diskussionsteilnehmer mehr darüber wissen, dann nur zu auf die Tasten drücken.

        • helmut

          Man kann der österreichischen Minderheit keine Doppelstaatsbürgerschaft geben, weil die ÖVP ihre christlichen Freunde in Italien nicht kränken will.

          Und die haben halt nun einmal einen schärferen Nationalismus, auf den man Rücksicht nehmen muss.

          Den kann man nur aus christlich-demokratischer Solidarität heraus verstehen, wie die ÖVP und die „Grünen“ das tun.

        • Murks

          Grüner DoppelSpass für „Ochsen“ aus Rom und Wien.

      • dana

        Ich finde es interessant, dass Grüne „Wehrdienst Verweigerer“, Pazifisten, die Südtiroler mit Wehrdienst einschüchtern wollen oder möchten.

    • Hubert

      die Grünen haben wie immer das Gelbe vom Ei erfunden?
      Was erlauben die sich eigentlich zu befinden, was ein „deutscher Südtiroler“ fühlen muss?
      Sie sind anscheinend die ewig Besserwisser, die aber grundsätzlich nichts bewirken, also eine Verhinderungspartei hüben wie drüben.
      Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    • Einereiner

      Die Grünen müssen ja nicht um den österreichischen Pass ansuchen.
      Wo bleibt die Toleranz, die die Grünen immer fordern?
      Lasst den anderen ihre Projekte und versucht nicht alles zu verhindern.
      Die Verbotskultur der deutschen Grünen lässt grüßen.

    • ÖZzi

      Gibt euch damit ab, das hatten wir schon zig Male dass die Österreicher sich ausdrücklich gegen einen Eingliederung Südtirols ausgesprochen haben, das wird sich auch in 100 Jahren nicht ändern, soweit es die EU geben wird und sowieso so gut wie keine politischen Grenzen mehr vorhanden sind.
      Ich sehe da vielmehr eine Chance, dass ihr in 100 Jahren vielleicht soweit sein wird um dies zu verstehen.

      • Inge

        Beispiel Griechenland: In vielen Medien jahrelang zu hören und zu lesen. Die EU ist nicht handlungsfähig. EU ein Wirtschaftsbund, Spielwiese der Konzerne und uneingeschränkten Finanzmärkte.

      • Erwin

        Seit wann sprechen die Grünen mit 10 Prozent der Stimmen in Österreich, die nicht in der österreichischen Regierung sitzen für Österreich?
        Onorevole Kronbichler bitte kommen. Seit wann sitzen die Grünen in Italien und in Österreich in der Regierung und entscheiden was die Südtiroler tun lassen müssen?

        • Natürlich

          Dürfen die Grünen nun ihre Meinung zum Doppelpass äußern oder darf man seine Meinung nur dann äußern, wenn man in der Regierung sitzt?

          Komisch, dass Erwin bei der Südtiroler Freiheit und beim Pöder nie mit diesem Argument angerückt ist.

    • Gunti

      Das Schängener Abkommen hat die Grenzen zu den verschiedenen Ländern in Europa geöffnet und so können wir uns ohne Auszuweisen, frei bewegen. Das müsste genug sein, wir alle haben einen Ausweis und das sollte reichen. Dem der Pass, den er hat nicht passt, der sollte sich um einen anderen umsehen und dort hin sein Leben auch vorsetzen…..

      • Frage?

        @gunti…………………. SCHENGEN bitte!

        SCHENGEN ist eine Grenzstadt in LUXEMBURG mit drei Ländergrenzen,
        FR,DE,LUX das war der Beginn der Grenzenlosigkeit!

        Dort wurde die Grenzenlsoigkeit unterschrieben!

        Davon hat das Abkommen auch seinen Namen!

        Sieh also kurz in den Atlas und suche am untersten Zipfel von Luxemburg SCHENGEN.

      • schorsch

        Die angebliche „Grenzenlosigkeit“ erleben wir hautnah am Brenner, in jedem Land der unsäglichen EU. Selbstbelügung ist kein Weg. Die Schlangenzüngigen GrünInnen züngeln, so wie immer.

    • wellen

      Die Österreicher haben oft mehr oder weniger deutlich gemacht, dass sie keine Doppelstaatsb?rgerschaften wollen.Sie fürchten auch die Sozialschmarotzer, die ihr weitaus besseres Sozialsystem unterwandern.
      Die SVP reitet da eine alte Mähre ohne Aussicht und die Grünen haben recht.
      Neue ethnische Spaltungen zwischen deutschen und italienischen-gemischtsprachigen Südtirolern können wir nicht brauchen nach den unseligen Bombenjahren.
      Legt euer Trachtengewandl an und gebt a Ruah.

      • stefan77

        So ein Blödsinn. Welche ethnischen Spannungen soll es denn geben? Ein Italiener wird nicht für die österreichische Staatsbürgerschaft ansuchen, die meisten sind ja alles stolze Italiener. Hat es ethnische Spannungen in Slowenien und Kroatien gegeben, als Italien den dort lebenden Mitgliedern der ital. Minderheit die ital. Staatsbürgerschaft gegeben hat? Und warum sollte es mich kratzen ob Sie darum ansuchen? Aber warum maßen Sie sich an, mir die österreichische Staatsbürgerschaft madig zu machen?
        Diese grünen Fanatiker!!! Kronbichler spricht von einer erneuten Option. Also dümmer gehts nicht mehr. Dieser Typ hat keine Ahnung, was Option bedeutet.

      • nix phil

        Wenn 25 EU Länder die zweifache Staatsbürgerschaft als Regelung praktizieren, frage ich Kronbichler warum 25 EU Länder das machen und warum die Südtiroler das nicht haben dürfen?

      • schorsch

        Wellen: DIE Österreicher ist grundlegend falsch. Es sind ein paar Hanseln in der Regierung, eine Handvoll. 99,99 Prozent DER Österreicher haben nichts zu sagen, aber bei der kürzlich stattgefundenen, wissenschaftlich repräsentativen Befragung, erklärten, soweit ich die Zahl im Kopf habe, an die 80 Prozent aller Österreicher, daß sie eine Rückkehr Südtirols ins Vaterland begrüßen würden. DIE Österreicher sind Patrioten, DIE paar Hanseln Idioten.

      • helmut

        An „wellen“!

        So ein Unsinn, was Sie da verzapfen.

        Die „Grünen“ in Österreich machen sich keine Sekunde lang Sorgen um das Sozialsystem, wenn es um die Einbürgerung von Afrikanern geht.

        Nur die Südtiroler will man nicht. Die „grüne“ Fortschrittlichkeit richtet sich immer gegen die eigenen Leute.

      • Martines

        Die meisten Grünen sind überzeugte Tricolore Fans, die wollen keine AT Staatsbürgerschaft. Die italienisch Sprachigen haben angeblich auch kein Interesse. Dann bleiben ein Rest von ca. 65 Prozent der Südtiroler übrig, die eventuell in Frage kommen.

    • aufklärer

      Laaaaaaangweiiiiiliig!!!!

      Warum können Grüne eigentlich nur eines? NEIN sagen!
      Liebe Grüße, es wäre einmal ratsam vielleicht eure ewige Blockier- und Nein-Sager-Politik zu beenden. Aber kaum handelt es sich um ein afrikanisches Land, welches die Doppelstaatsbürgerschaft fordert, so wärt ihr vermutlich DIE ERSTEN die Freudessprünge machen würden, um sich dafür einzusetzen.

      Ihr Pseudomoralisten und Toleranten!!

    • aufklärer

      Und überhaupt? Warum sehen Frauen bei den Grünen eigentlich immer gleich und NIE wie echte Frauen aus? In diesem Sinne: Heimat bist du großer SÖHNE 😉

    • Frage?

      http://oesterreich.orf.at/stories/2727195/

      >>>>>>>>>> Einbürgerungen AUT erstes Halbjahr 2015:

      Unter den zehn wichtigsten Herkunftsländern, aus denen insgesamt 61,1 Prozent der neuen Staatsbürger kamen, stand Bosnien und Herzegowina mit 628 Personen (15,8 Prozent) an erster Stelle. Danach folgen die Türkei (506 Personen; 12,7 Prozent) und Serbien (283 Personen; 7,1 Prozent). Mehr als ein Drittel der neuen Staatsbürger wurde in Österreich geboren (36,3 Prozent).

      So siehst aus mit der Einbürgerung:

      RECHTSANSPRUCH AUF EINBÜRGERUNG

      Nach dem Einbürgerungsgrund betrachtet, erhielten im ersten Halbjahr insgesamt 669 Personen (16,8 Prozent) die Staatsbürgerschaft im Ermessen, darunter 644 nach mindestens zehnjährigem Wohnsitz. Mehr als die Hälfte der Einbürgerungen (2.204 Personen oder 55,4 Prozent) erfolgte jedoch aufgrund eines Rechtsanspruchs, darunter 1.190 Personen nach mindestens sechsjährigem Wohnsitz in Österreich und aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen. Dies sind etwa die Geburt in Österreich, eine EWR-Staatsangehörigkeit oder Asylberechtigung, nachgewiesene Deutschkenntnisse und nachhaltige Integration.

      mindestens sechsjährigem Wohnsitz in Österreich und aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen
      mindestens sechsjährigem Wohnsitz in Österreich und aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen
      mindestens sechsjährigem Wohnsitz in Österreich und aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen
      mindestens sechsjährigem Wohnsitz in Österreich und aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen
      mindestens sechsjährigem Wohnsitz in Österreich und aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen

    • walter

      wie gut daß die Grünen weder in Südtirol noch in Österreich was zu melden haben!!! 🙂

    • Wicki

      Meine Stimme haben die Grünen mit diesen Erklärungen verloren.

    • Anton

      Die Grünen wollen mit allen Mitteln Stimmen verlieren.

    • Erwin

      In Wien und Oberösterreich wird im Herbst gewählt. Sind den Wiener und Oberösterreichischen Grünen die Ausländer wichtiger als die Südtiroler?

      • nix phil

        Im Herbst, in fünf Wochen. Am 27. September in OÖ und am 11. Oktober in Wien wird gewählt. Da können sich die Südtiroler denken, dass die Grünen auf den Rücken der Südtiroler Wahlkampf betreiben.
        Grüne, gönnt den Südtirolern doch das was ihr für andere immer einfordert.

      • Erwin

        Wenn Sie mich ansprechen, dann bin ich in dieser Frage nicht der Meinung der Grünen.
        Italien verleiht ihren Minderheiten in anderen Ländern ohne Probleme die Staatsbürgerschaft.
        EU Pass bleibt doch sehr unrealistisch. Das zeigt die Griechenland Debatte sehr deutlich.

      • Martines

        Die Immigranten sind den Grünen Wahlkämpfern wichtig. Die lassen sich leicht mit Versprechungen abservieren.

    • Spaltpilz

      Meine lieben Leute, die Grünen sind die einzigen die Klartext reden!
      Man mag uns verwöhnte Fratzen nicht! Weder als Doppelstaatsbürger, die sich die Rosinen aus beiden Staatsbürgerschaften pflücken, noch als eventuelles Bundesland, das ständig Angst hat Milliarden an Wien zu verlieren.

    • kleiner Mann

      Neiiiiinnnnn, was fällt den Grünen ein ? Wo doch der Heimatbund und der STF so vehement die sinnlosen Plakate drucken haben lassen, laut denen 83% !!!! der Österreicher uns Südtiroler soooooo gerne bei sich hätten . . .

    • Europa isch lei oans

      Die Grünen scheinen die einzigen Poltiker mit Hausverstand zu sein, denn ihre Vorstellung zum Thema ist die einzig richtige. Ein einziger Europa-Union-Pass muss das Ziel sein, darunter können die Mitgliederländer – jeded für sich – eigene Personalausweise für ihre Bürger ausstellen.

      • nix phil

        Wie oft mussten sich die Menschen nicht nur in Europa sondern weltweit in den letzten Jahren anhören? Grexit, Brexit, … Europa der zwei Geschwindigkeiten, Ausschluss der Länder im Süden, Ausschluss aus dem Euro und vieles mehr.
        Da sehe ich keinen realen europäischen Pass für alle Europäer.

        • Alma

          du hast natürlich mit deinem Krebsrundgang im finsteren rechten Verlies weder Überblick noch Weitsicht, das ist schon klar.

          • nix phil

            Dass viele Grüne Fundis, anderen rechts radikal vorwerfen und sich selbst als „Besserwisser“ inszenieren und Realitäten verweigern ist bekannt. Schlimme Erlebnisse mit Grünen Fundamentalisten werden immer bekannter.
            Aber viele Menschen durchschauen dankenswerterweise diese Wahlkampftaktiken der Fundis recht gut.

    • Luis

      Die Grünen haben sehr schwache Argumente: Viele Südtiroler haben Wehrdienst von einem Jahr und mehr geleistet.
      Seit 11 Jahren ist die Wehrpflicht in Italien abgeschafft. Das mit der Wehrpflicht dürfte für die Südtiroler kein großes Problem sein. Die sind ihr Leben lang im „Auslandseinsatz“.

      Wieso soll der unrealistische EU – Pass zum Wehrdienst nicht verpflichten?

      Deutschland hat den Deutschen in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion, Polens, ecc. die Staatsbürgerschaft nicht verweigert.

    • Rupert

      Unsere Rechtsaußen-Fraktionisten üben sich in hoffnungslosen Recyclingsversuchen von endgültig unbrauchbaren Mumien-Fragmenten aus ihren geschichtlichen Friedhöfen, ist natürlich frustrierend.

      • nix phil

        Was meinen Sie? Die Fundis der Grünen versuchen sich im Recycling oder mehr im Wahlkämpfstimmung zu bringen?

        • Seffa

          I denk du checksch glott net, nocher erklär i’s dir -> heimische teitsche Rechtsaußen-Fraktionisten sind grob zsammgfasst: die Klotz-Partei und ihr ehemaliger politische Ziehsohn, der Pöder, die Schützen, der Heimatbund usw. und, ober de sein verschwunden, die Freiheitlichen, ja und kann a sein, dass i von dem rechten Spektrum ihre vergessen hon, ah ja, du bisch sicher a dabei.

          • Bernhardl

            Ich frage mich was ist die PD was sind Grüne heute? Links behaupten viele sind sie nicht. Rechts will man die Lega, den Pdl, Fratelli, Forza, … von was auch immer und in der Mitte sammeln sich Rinks und Lechts ein Gekrächts.
            Die Parteien richten sich nach der Windrichtung der Stimmung in der Gesellschaft aus.
            Ich fürchte bei diesem Thema des Passes agieren die paar Grünen so, weil Wahlen in Österreich bevorstehen. Denn Sie nehmen ein paar Wochen vor den Wahlen dieses Thema auf, während die meisten von den Grünen immer darüber geschwiegen haben.

          • nix phil

            Schützen und Heimatbund sind keine Parteien.
            Klotz hat sich von Pöder aus guten Gründen getrennt und STF gegründet.
            Fragen Sie viele Partei Leader, Abgeordnete, auch ehemalige was die zu und über Klotz sagen. Da hören sie durchgehend positives.
            Das politische Bildchen, rechts negativ und links positiv, funktioniert nicht mehr. Dass dies manche, nicht nur bei den Grünen nicht verstehen wollen wundert mich immer wieder.

            • Ritamarta

              Wer sagt, dass nur Parteien gemeint sind, von Rechtsaußen-Sammelsurium ist die Rede und das sind die Aufgezählten alle dabei, auch du und noch einige hier dazu.

            • nix phil

              Diese Grüne Wahlkampf Rhetorik beeindruckt wirklich niemanden mehr.

    • Robby

      Grün gefärbte Dummheit macht vor Staatsgrenzen nicht halt.

    • Gebi Mai

      Ich glaube nicht, dass alle Grüne der selben Meinung von Kronbichler, Foppa, Sparba, Heiss, und den zwei ÖSI – Grünen sind. Das wäre sehr traurig.

    • ander

      zuwos brauchn deutschredende und sùdlàndisch denkende „Walsche“ an AT Pass?, wenn Wiennschlau wàre sollten sie solche um 50000€ verkaufen, schaugn wer zugreift.

    • AL BUNDY

      Oh Herr verzeih ihnen, denn sie wissen nicht was sie daher schwafeln.

    • Fritz

      Nachdem ich die Meinung des Abgeordneten von A bis Z teile, hier der Text aus Facebook: von Florian Kronbichler.
      Option Doppelstaatsbürgerschaft
      Der Ruf nach einer Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler mit k- und k-Stammbaum ist erstens ein Hirngespinst Südtiroler Selbstbestimmungszündler, zweitens eine patriotische Erpressung gegenüber den Regierenden in Südtirol selbst sowie in Österreich, und drittens eine unverantwortliche Belastung des zwischenstaatlichen Verhältnisses von Österreich und Italien. Außerdem würde allein das Gerede darüber die Südtiroler Gesellschaft spalten in solche mit dem Recht darauf und solche ohne, in Patrioten und vaterlandslose Gesellen. Kurzum: Eine unnötige, unrealistische, unrechtmäßige Option würde Südtirol eine weiße „Option“ bescheren. Weiß im Sinn, dass sie in ihrer Auswirkung vergleichsweise harmlos, in der Intention ihrer Betreiber aber ähnlich diabolisch wäre. Die verantwortungstragende Politik in Bozen und Wien ist deshalb gebeten, dass sie das Thema, das objektiv ein Nichtthema ist, vom Tisch zu schaffen. Sie soll endlich klar sagen, was sie davon hält, nämlich nichts. Das Thema treiben zu lassen, bedeutet, der Erpressung vonseiten ethnopolitischer Scharfmacher und Nostalgiker zu erliegen und damit den innersüdtirolischen Frieden zu gefährden.
      Das, grob zusammengefasst, mein Standpunkt zu dem im Sommerloch neu angefachten Dauerbrenner „Doppelstaatsbürgerschaft“, so wie ich ihn sinngemäß heute Vormittag beim österreichisch-südtirolischen Grünen-Frühstück im Hotel Mondschein in Bozen dargelegt habe. Ich habe die österreichischen Grünen, hier vertreten durch ihre außenpolitische Sprecherin Tanja Windbüchler und den Fraktionschef im Südtirol-Unterausschuss des Nationalrats, Georg Willi, gebeten, sie möchten ihre Parlamentskolleginnen und –kollegen sowie die österreichische Öffentlichkeit wissen lassen, dass in Südtirol so gedacht werde, und zwar nicht nur von den Grünen.
      https://it-it.facebook.com/florkronbichler

      • nix phil

        Wie die Südtiroler denken wissen Kronbichler, wenn überhaupt nur in sehr bescheidenen und engen Rahmen. Kronbichler lebt in seiner Welt und hat selbst mit vielen Grünen andauernd Differenzen. Verschweigen von Ungerechtigkeiten, Problemen funktioniert leider nicht.
        Eklatante Versäumnisse der Politiker in der Vergangenheit und der Gegenwart auch der Grünen werden immer deutlicher sichtbar.
        Erstens ist diese Forderung kein Hirngespinst, denn das praktizieren andere Staaten längst
        Zweitens keine Erpressung von Regierenden. Wie denn auch?
        Drittens keine Belastung von Österreich und Italien. Was ist belastend?

        Deutschland hat die Frage der Staatsbürgerschaft von Deutschen Minderheiten längst gelöst. Deutschland brauchte dazu nicht 100 oder mehr Jahre sondern viel weniger Zeit.

      • svp - 70 jahre käse

        Herr Kronbichler ist mit ein paar Grünen gänzlich durchgeknallt?

    • helmut

      Da sieht man die europäische Verbundenheit wahrer Demokraten.

      Es ist beglückend zu sehen, wie „Grüne“ und ÖVP sich in Grundfragen des Antipatriotismus einig sind.

      Da muss sich sogar die SVP noch anstrengen, um mithalten zu können.

    • Lorenza

      Südtirol hat sich zu einem Schlaraffenland gemausert, wird vom Mutterland Italien mit einer bestens dotierten Autonomie gehätschelt und verabscheut anscheinend auch nicht Gelder aus dem Ausland, darunter wohl auch aus zwielichtigen Quellen, dafür muss allerdings auch dementsprechende Propaganda verbreitet werden.

    • dana

      EU Pass klingt gut.
      Aber EU – Staat und Staatsbürgerschaft liegt in sehr weiter Ferne. Umso überraschter bin ich, dass sich die Grünen gegen diesen allgemein üblichen Doppelpass aussprechen.
      Wenn Politiker diese allgemein übliche zweifache Staatsbürgerschaft der Südtiroler nicht durchsetzen können, wie soll die EU – Staatsbürgerschaft je realisiert werden können?

    • Natalie

      Diejenigen die einen österreichischen Pass wollen, können diesen sicher auch bekommen, müssen sich halt in Österreich ansiedeln und die dortigen Bürgerpflichten erfüllen (z.B. Militärdienst für Männer) und den italienischen Pass werden sie wohl abgeben müssen, aber den wollen sie ja eh nicht. Also avanti! lässt euch nicht aufhalten.

      • svp - 70 jahre käse

        Eine typische Aussage einer Italienerin. Oder kennen Sie sich mit Staatsbürgerschaften aus? Warum vergibt Italien Slowenen die Staatsbürgerschaft? Dann erklären Sie, avanti!

    • Marjan

      Ein einziger EU-Pass für alle Eu-Bürger, auf zwei Hochzeiten gleichzeitig wird nicht getanzt!

    • svp - 70 jahre käse

      Zwischen EU – Pass und EU Staatsbürgerschaft bestehen große Unterschiede. Das gilt es den Bürgern aller Länder zu erklären.
      Nur EU Pass drauf schreiben ist zu wenig.

    • Wanda

      Wir wollen die politische Einigung Europas! Diesen provinziellen Einigelungsversuchen mit inzestuösen Selbstvernichtungstendenzen muss Einhalt geboten werden.

    • Erwin

      Seit wann sprechen die Grünen mit 10 bis 12 Prozent der Stimmen in Österreich, die nicht in der österreichischen Regierung sitzen für Österreich?
      Onorevole Kronbichler bitte erläutern Sie ihre Fehleinschätzungen.
      Seit wann sitzen die Grünen in Italien und in Österreich in der Regierung und entscheiden was die Südtiroler tun und lassen, sollen, dürfen, müssen?

    • Luis

      „Dass in Südtirol so gedacht werde“ wie Kronbichler, ist neu. Was glaubt Kronbichler eigentlich wer er ist? Die Grünen machen sich immer unbeliebter bei vielen Südtirolern.
      Viele Grüne sind nicht der Meinung Kronbichlers, das dürfte klar sein.

    • George

      Ach ihr kurzsichtigen Schreiberlinge! Ihr wollt einen österreichischen Pass, aber einen europäischen Pass schlägt ihr aus. Wie engstirnig ihr doch seid. 😉

      • Lenz

        Und den italienischen Pass wollen sie nicht abgeben! Reden andauernd negativ über ihr Mutterland Italien, das uns mit einer mehr als großzügigen Autonomie zum Schlaraffenland gemacht hat, aber den italienischen Pass möchten sie behalten. Also wer A will muss auf das I verzichten, meine tamischen Landsbrüder, AI gibt es nicht, das wäre in einem größeren Kreis dann das E.

    • Murks

      Die grünen Globalisierungsgegner sollen sich um lokale Lösungen bemühen.

    • christian waschgler

      grün = Landesverrat

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