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    Platz 3 für die Adler

    Fotos: Max Pattis

    Fotos: Max Pattis

    Die Adler Mannheim gewinnen beim DolomitenCup in Neumarkt gegen Sparta Prag und sichern sich damit den dritten Platz. Das von Boxeinlagen geprägte Spiel endete mit einem Penaltyschießen.

    Der letzte Spieltag bei der 10. Auflage des DolomitenCup wurde am Sonntagnachmittag mit dem Spiel um Platz drei zwischen den Adler Mannheim und Sparta Prag eröffnet.

    Im Duell der beiden Halbfinalverlierer gingen von Beginn an die Wogen hoch. Immer wieder behackten sich die Spieler beider Teams, was mehrere Boxeinlagen und schließlich eine ganze Reihe an Strafminuten zur Folge hatte. Sparta Prag nutzte das zwischenzeitliche Überzahlspiel, um mit einem Lattentreffer von Michal Cajkovsky einen ersten Warnschuss abzugeben.

    imageDer Sparta-Verteidiger lieferte sich wenig später einen Faustkampf mit Danny Richmond. Beide Cracks mussten daraufhin vorzeitig unter die Dusche. Torchancen waren zu diesem Zeitpunkt Mangelware. Erst in der Schlussminute des ersten Durchgangs konnte sich Youri Ziffzer, der Dennis Endras im Mannheimer Tor vertrat, mit einem sehenswerten Save gegen Martin Prochazka auszeichnen.

    Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem der DEL-Champion allerdings die größeren Offensivakzente setzte. Die Adler belohnten sich schließlich im Powerplay: In der 32. Minute war Jamie Tardif nach einem Schuss von Christoph Ulllmann zur Stelle und netzte zum 1:0 ein.

    Die Führung der Deutschen währte jedoch nur sechs Minuten, ehe Petr Kumstat die Scheibe ins Tor lenkte und zum 1:1 ausglich. In der letzten Minute des Mitteldrittels legte Sparte in Überzahl nochmal nach und ging durch Jaroslav Hlinka erstmals in Führung. Der Kapitän der Tschechen gab dem Puck die entscheidende Richtungsänderung und nahm Ziffzer jegliche Abwehrchance.

    Der Prager Traditionsklub blieb auch nach dem letzten Seitenwechsel am Drücker, verabsäumte es jedoch für die Vorentscheidung zu sorgen. Lukas Pech scheiterte im doppelten Powerplay am Torgestänge. Danach nahm Mannheim das Zepter wieder in die Hand, blieb im Angriff allerdings weitgehend glücklos. Die beste Chance vergab der aufgerückte Denis Reul im Eins-gegen-Eins mit Goalie Jan Lukas.

    imageDanach war wieder Sparta-Stürmer Pech im Brennpunkt, als er den Puck am leeren Tor vorbeibeförderte. Diese Nachlässigkeit wurde zwei Minuten vor Schluss bitter bestraft: Tardif ließ sich im Powerplay nicht zwei Mal bitten und bugsierte die Scheibe zum 2:2 über die Linie. Er schickte beide Teams somit ins Penaltyschießen.

    Dort netzten zunächst Christoph Ullmann und Jan Buchtele ein, ehe Brent Raedeke den entscheidenden Penalty verwandelte – sehr zur Freude der rund hundert mitgereisten Adler-Fans, die am Ende den dritten Platz ihres Teams bejubelten.

    Um 20.00 Uhr erfolgt der große Final-Showdown in der Neumarkter Würtharena zwischen dem ERC Ingolstadt und den Kloten Flyers.

    Adler Mannheim – Sparta Prag 3:2 n.P. (0:0, 1:2, 1:0, 1:0)

    Adler Mannheim: Youri Ziffzer (Dennis Endras); Sinan Akdag, Steve Wagner, Danny Richmond, Christopher Fischer, Denis Reul, Dominik Bittner, Mathieu Carle, Nikolai Goc; Philipp Riefers, Andrew Joudrey, Martin Buchwieser, Marcus Kink, Kai Hospelt, Ryan MacMurchy, Jon Rheault, Christoph Ullmann, Jochen Hecht, Ronny Arendt, Jamie Tardif, Brent Raedeke
    Coach: Greg Ireland

    Sparta Prag: Jan Lukas (Tomas Pöpperle); Marek Hrbas, Vladimir Eminger, Adam Polacek, Juraj Mikus, Michal Barinka, Ryan Glenn, Jan Svrcek, Michal Cajkovsky; Jan Buchtele, Lukas Cingel, David Dvoracek, Miroslav Forman, Jaroslav Hlinka, Andrej Kudrna, Petr Kumstat, Tomas Netik, Lukas Pech, Martin Prochazka, Martin Reway, Robert Sablic, Michal Dragoun
    Coach: Josef Jandac

    Schiedsrichter: Karl Pichler, Andrea Benvegnù (Matthias Cristeli, Cristian Cristeli)
    Tore: 1:0 Jamie Tardif (31.45), 1:1 Petr Kumstat (37.15), 1:2 Jaroslav Hlinka (39.16), 2:2 Jamie Tardif (57.41), 3 :2 Brent Raedeke (entscheidender Penalty)
    „Best Player“ Adler Mannheim: Jamie Tardif
    „Best Player“ Sparta Prag: Jaroslav Hlinka

    Zuschauer: 740

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