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    Der Serientäter

    Wie es ein 25-jähriger Bozner es fertigbrachte, in einer Nacht fünf Straftaten zu begehen. In einem Schnellverfahren wurde er gestern dafür zu einem Jahr und acht Monaten Haft verurteilt. Und auf freien Fuß gesetzt.

    von Thomas Vikoler

    Wenn die Beweislage eindeutig ist, entscheiden sich Staatsanwälte für einen schnellen Abschluss des Verfahrens. Es kommt zu einem Schnellverfahren, das für die Betroffenen zumeist den Vorteil hat, dass sie rasch aus der U-Haft entlassen werden. Denn U-Haft ist seit dem Gefängnisleerungsdekret der Regierung Renzi allein für Straftaten mit einer potentiellen Haftstrafe von über drei Jahren vorgesehen.

    Und diese Grenze unterschreitet Karim El Kabdany, ein 25-jähriger Bozner. Nach einer Nacht in der Bozner Haftanstalt wurde er gestern von Richterin Carla Scheidle auf freiem Fuß gesetzt. Und das, obwohl er es fertigbrachte, innerhalb kurzer Zeit fünf Straftaten zu begehen.

    Doch der Reihe nach: Gegen 3.30 Uhr in der Nacht auf Samstag alarmierte ein Bozner Mietwagenfahrer die Polizei. Ein Fahrgast, so sein Verdacht, hatte ihm sein nagelneues Smartphone aus dem Inneren seines Shuttlebusses gestohlen. Eine Streife kam in die Bozner Siemensstraße und bat den Mietwagenfahrer um eine genaue Beschreibung des Fahrgastes. Dieser befand sich offenbar im Inneren des Nachtlokals Show Girl, wo ihn die Beamten aufspürten.

    Der Gesuchte fühlte sich in seinem Amüsement im Night Club gestört, dennoch wurde er einer Körperkontrolle unterzogen. In seiner Hosentasche befand sich, so berichtete die Bozner Quästur gestern, ein nagelneues Smartphone. Das des Mietwagenfahrers. Es folgte, immer laut Polizeibericht, ein Fluchtversuch des Verdächtigen, in dessen Verlauf er einen Beamten an der Schulter leicht verletzte.

    Schließlich wurde Karim El Kabdany, so heißt der Mann, wie sich später herausstellte, von den Beamten festgenommen und ins Bozner Gefängnis gebracht.

    Die strafrechtliche Bilanz der Nacht: Der 25-Jährige wurde wegen insgesamt fünf Straftaten angezeigt. Erschwerter Diebstahl (das Handy des Mietwagenfahrers), Widerstand gegen Amtspersonen, Körperverletzung, Angabe von falschen Personaldaten (der Mann hatte sich gegenüber den Beamten ursprünglich als jemand anderes ausgegeben) – und Gefängnisausbruch.

    Bei einer weiteren Überprüfung stellte sich nämlich heraus, dass El Kabdany sich wegen eines früheren Delikts im Hausarrest befand, bei Tag arbeiten durfte und sich täglich bei der Polizei melden musste. Nachts war es ihm jedenfalls verboten, außer Haus zu sein, was ihm die Anzeige wegen Gefängnisausbruchs einbrachte.

    Richterin Carla Scheidle verurteilte den gebürtigen Marokkaner gestern zu einer Haftstrafe von insgesamt einem Jahr und acht Monaten. Das Urteil ist bereits verfasst, die Strafe sollte innerhalb von 30 Tagen in Rechtskraft erwachsen. Dann entscheidet sich, ob El Kabdany erneut ins Gefängnis muss.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (31)

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    • Mann

      Wie sagte damals J.F. Kennedy bei seinem Staatsbesuch in Berlin? „Ik bin ein Berliner“.

    • WWM

      Wie man am Namen erkennen ein altbürgerlicher Südtiroler Namen. Nicht Mair, Pichler, Mahlknecht.

      • Guenther

        Und? Was hast du gegen Bürger die oder deren Eltern eine andere Nationalität haben?
        Sagt dir Nationalsozialismus etwas?

        Wofür steht WWM?

        Überflüssig und zu schämen so eine Aussage.

        • WWM

          Ich hatte mal nix dagegen. Aber seitdem mir solche Leute bei mir eingebrochen haben, bewiesen dass es die waren, mit Lehrlingen aus solchen Ländern Probleme hatte und nix denen passiert, sie lachen mich aus sogar, seitdem habe ich ein Problem damit. Und bin sicher nicht der erste und der einzige. Wenn jemand so sozial eingestellt ist dann soll er es sein aber behaltet die bei euch zu Hause.

        • helmut

          Bravo Guenther!

          Wenn einer etwas gegen einen kriminellen Marokkaner hat, dann kann es sich nur um eine NS-Gesinnung handeln.

          Ausländerfeindlich ? Nein eigentlich nicht, denn Karim El Dingsbumms ist ja ein Südtiroler!

          Na ja, auf jeden Fall menschenverachtend!

          Bravo! Weiter wachsam bleiben!

    • Natürlich

      Natürlich ist der „Bozner“ von fragwürdiger Abstammung.

      • Natürlich

        Na liebe Tageszeitung-Redaktion: Wie lange braucht ihr noch, um einen Kommentar durchzulesen und freizuschalten? 1 Tag, 2 Tage, 1 Woche?

        Wie lange dürfen noch andere Leute ungestraft unter meinem Benutzernamen diskreditierende Kommentare abgeben? Wann hat das ein Ende?

        Am besten fügt ihr in euren Nutzerbedingungen noch einen Punkt ein, der sinngemäß lautet, dass jeder unter meinem Benutzernamen Kommentare abgeben kann.

      • Natürlich

        Da haben wir sie wieder, diese widerliche Kreatur, die unter meinem Benutzernamen Kommentare abgibt, um mich zu diskreditieren.

        Tja: Zu solchen Methoden greift man eben, wenn man mit Argumenten nicht mehr weiterkommt.

        Diese widerliche Kreatur ist nun mal zu feig, unter seinem Namen zu schreiben.

        Schäm dich!

        Zudem ist nun bekannt, dass diese widerliche Kreatur, so wie es in Diktaturen üblich ist, Meinungen verbieten will.

    • TrueGrit

      Es ist in der Tat so, dass diese Personen schon wieder in der freien Natur spazieren können, während Sicherheitskräfte und Geschädigte noch ihre Anzeigen abfassen. Macht mich irgendwie nachdenklich.

    • Klaus

      WWM. Pichler, MAir usw. wird es in 20 Jahren im Schlarraffenland Südtirol nicht mehr geben. Um nicht aufzufallen musst du Namen ändern…. In Alibaba oder ……..

    • so sich ichs

      Andere Gesetze braucht es!

    • uschi glas

      was sagt denn der grosse Prophet Mohammed wenn sich seine Schäfchen im Show Girl amüsieren?

    • komment

      Die NEUEN STRAFGESETZE hat Vater Staat bestens neu erstellt !! Um nicht feindlich zu erscheinen sage ich nur -NOCH MEHR GAS GEBEN AUF DER MEBO – !!

    • Ein zahlender Bürger

      Der wollte sich ja integrieren und wurde dabei von der bösen Polizei gestört.

      Jetzt wo er auf freiem Fuss ist wir er uns alle auslachen.

    • Demosthenes

      Was unabhängige Medien in Deutschland schon länger vermuteten, hat sich nun auf höchster Ebene bewahrheitet und dringt nach außen:

      Die ganzen Maghrebstaaten entledigen sich mit den Flüchtingswellen nach Europa ihrer Gefangenen und psychisch Kranken. Es werden dort reihenweise die Verbrecher dieser Länder auf ein Boot gesetzt und Richtung Europa geschickt, gezielt und bewusst durchgeführt von den dortigen Staaten.

      Für die Länder dort ist es eine absolute Gewinnsituation: Keine Kosten mehr durch Gefängnisse und Kliniken, und die Gefahr durch diese Leute wird exportiert.
      Der deutsche Botschafter hatte das auch mitbekommen und ist bei der Tunesischen Regierung vorstellig geworden, wurde aber direkt aus Berlin zurückgepfiffen. Ihm wurde angedroht, sollte er sich da weiterhin einmischen, werde er zurück ins Auswärtige Amt versetzt. Das heißt, es ist den Politikern in Berlin bekannt, dass größtenteils kriminelles Volk nach Europa und Deutschland einreist.
      Und man tun nichts dagegen, sondern fördert und finanziert es auch noch.

      Damit wird endlich klar, warum überdurchschnittlich viele Immigranten straffällig sind. Italien mit seinen lächerlichen Strafen ist für diese Kriminellen das reinste Paradies.
      Die Politik beruhigt und beschönigt, aber wie lange lassen sich die Bürger noch vertrösten?

      • Andreas

        Hast Du eine Quelle für diese Behauptungen?

        • Demosthenes

          Selbstverständlich.

          • roadrunner

            Dann raus damit.
            Du schießt mit deinem Kommentar sowas über das Ziel hinaus, dass man dich schon noch fragen müsste, ob du noch ganz dicht bist. In einem anderen Medium wurde „gebürtige Bozner“ geschrieben. Seine Eltern sind marokkanischer Herkunft. Wenn jemand in Bozen geboren ist, ist er dann Bozner, oder entscheidet dies die Hautfarbe, der Nachname, die Nasenlöcher, oder anderes???
            Du vergleichtst nicht einen Nachbarsstreit mit dem 4. Weltkrieg …

        • Franz

          Dass nicht alles “ GUTE“ Menschen sind die aus Marokko und Tunesien zu uns kommen zeigen die Fakten sogar – IS Leute mischen sich unter den „BOOTSFLÜCHTLINGEN“ wie der Fall des Tunesier der in Mailand wohnt obwohl bereits ausgeiesen wurde und wegen den Anschlag inTunisesien in Mailand verhaftet wurde.
          Die täglichen Straftaten von seiten der aus den Maghrebstaaten kommenden Immigranten.hier in Südtirol zeigen es auch.

        • michl

          Da ich auch zugewanderte Menschen in meinem Bekantenkreis habe,kann ich dieses nur bestätigen!
          Ihnen wurde versprochen für nix tun Geld zu bekommen.Flüchten tun viele die strafrechtlich etwas zu befürchten haben.Haen sie alle einstimmig zugegeben.Andere haben ihre Firma an Ausländer verkauft um hier neu anzufangen.Leider ist das so mir wäre es auch lieber anders.
          Denn die die wirklich wegen nichts fliehen mussten werden mit dem anderen Dreck mit hineingezogen!

    • christian waschgler

      Karim El Kabdany – ein Bozner ????? Kein Wunder dass die Kriminalitätsrate der Ausländer so auf 30 % gedrückt wird.

    • Franz

      So ist es, christian

      Zuständig für Häftlingsstatistiken ist „natürlich“ das Justizministerium
      Laut Justizministerium befinden sich zur Zeit, 2767 Personen aus Marokko in Italien in Haft

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