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Weniger Geburten

In Südtirol leben knapp 519.000 Personen. In den ersten drei Monaten des Jahres heirateten 220 Paare.

Am 31.03.2015 zählte Südtirols Wohnbevölkerung 518.935 Personen, 417 mehr als zum Jahresende 2014. Im Dreimonatszeitraum übersteigt die Zahl der Sterbefälle jene der Lebendgeborenen, so dass das natürliche Wachstum zum Stillstand kommt.

Der Bevölkerungszuwachs wird ausschließlich vom Wan-derungsüberschuss bestimmt, teilt das Landesstatistikinstitut Astat mit.

Zwischen Jänner und März 2015 haben 3.951 Personen ihren Wohnsitz in eine Gemeinde Südtirols verlegt, während 3.530 abwandern. Das ergibt einen Wanderungszuwachs von 421 Personen im Dreimonatszeitraum. Größtenteils handelt es sich um Binnenwanderungen, während 28,7% auf die internationalen Migrationsflüsse entfallen, so das Astat.

In den ersten drei Monaten des Jahres wurden 1.306 Geburten in den Melderegistern verzeichnet, 2,2% weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Gleichzeitig stiegen die Todesfälle um 18,8% auf 1.310 an.

Damit übertrifft ihre Zahl erstmals seit dem letzten Weltkrieg jene der Lebendgeborenen.

Sowohl Geburtenrate als auch Sterberate liegen bei 10,2 je 1.000 Einwohner.

Auch die Eheschließungen stagnieren:

220 Paare gaben sich das Ja-Wort; das sind nur geringfügig mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Eheschließungsrate beträgt, wie im 1. Quartal 2014, 1,7 Hochzeiten je 1.000 Einwohner.

 

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