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    Der Klo-Antrag

    Der SVP-Abgeordnete Albert Wurzer fordert die Landesregierung auf, für die Errichtung von öffentlichen Toiletten auf den Dolomitenpässen zu sorgen.

    In einem Beschlussantrag fordert der SVP-Landtagsabgeordnete Albert Wurzer  die Landesregierung dazu auf, sich für die Errichtung öffentlicher Toiletten auf den Dolomitenpässen einzusetzen. Dabei sollten mehrere Alternativen analysiert und auf Machbarkeit, Führung und Finanzierung hin überprüft werden.

    Da die Gastbetriebe auf den Dolomitenpässen nur tagsüber geöffnet sind, blieben zahlreichen Touristen, Bergsportlern und Durchreisenden die Toilettenzugänge nachts verschlossen, weiß Albert Wurzer.

    Albert Wurzer

    Albert Wurzer

    Viele hielten auf Parkplätzen oder entlang der Passstraßen an und suchten als Alternative zur Toilette einen Stein oder einen Strauch. „Kein schöner Anblick, der sich hier inmitten des UNESCO-Weltnatruerbes präsentiert und eigentlich Visitenkarte für ein Urlaubsland wie Südtirol sein sollte“, erklärt Landtagsabeordneter Albert Wurzer.

    Mit der Errichtung öffentlicher Toiletten entlang der Passstraßen könnte diesem Missstand entgegengewirkt werden, so Wurzer.

    Selbstverständlich müssten dafür eine Machbarkeitsstudie sowie ein Finanzierungs- und Führungskonzept erarbeitet werden. „Ebenso müssen Grundverfügbarkeiten überprüft und die Rahmenbedingungen eines Winterbetriebes auf entsprechender Meereshöhe berücksichtigt werden“, sagt Wurzer. Er und seine SVP-FraktionskollegInnen, die sich mit einem entsprechenden Beschlussantrag an die Südtiroler Landesregierung wenden, sehen auch in mobilen Systemen eine mögliche Lösung. Ebenso könnte mit kleinen Umbauten an bestehenden Gebäuden auch nachts ein Zugang zur Toilette ermöglicht werden.

    Die Landesregierung wird aufgefordert, die Möglichkeit der Errichtung öffentlicher Toiletten auf den Dolomitenpässen, sowie weiterer Alternativen zu überprüfen, eine eventuelle privatwirtschaftliche Führung derselben zu unterstützen und die entsprechenden finanziellen Mittel im Haushalt vorzusehen.

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    Kommentare (6)

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    • Igor

      Warum soll das die Landesregierung tun. Ihr Grödner könnt doch nie genug Touristen haben, also sorgt gefälligst dafür, dass sie auch ordentlich scheissen können.

    • Andreas

      Wurzer könnte 5 Scheißhäuschen kaufen und sich selbstständig machen.

      Ich habe selten einen größeren Unsinn gehört.
      Würde mich mal interessieren wieviele Leute auf dem Sella oder Grödnerjoch nachts eine öffentliche Toilette benutzen würden. Ich wüsste nicht mal in BZ eine.

    • adobei

      Den Vorschlag finde ich gut. Höchste Zeit, denn an WCs ist auf den Pässen Mangelware, vor allem außerhalb der Saison, wenn alle Gastbetriebe geschlossen sind. Wo sollen da die vielen Touristen hin…..?

    • gaga

      Auf den wurzerposs scheissen

    • Gregory

      Wurzer soll sich besser einmal für ordentliche WC in der Bischofsstadt einsetzen, anstatt auf den Dolomitenpässen.

    • Suche WC

      Warum nicht endlich eine Maut einführen. Auch nachts. Maut heisst weniger Verkehrs-Touristen (die ohnehin nur rumfahren) und somit auch weniger Bedürfnisse der im Artikel genannten Art.
      Mit der Maut könnte man auch die Toiletten, deren Reinigung und die Reinigung der Freilufttoiletten finanzieren.
      Die neue Maut könnte dann sowohl als Begriff als auch als Schimpfwort folgendermaßen bezeichnet/genutzt werden: „Scheissmaut“.
      Aber Scherz beiseite: Niemals würden Grödner und Gadertaler, Sarner und Pseirer, Hoch-Vinschger oder sonstige Passstraßen-Anrainer und -bewirtschafter einer Maut auf den Rennstrecken-Pässen zustimmen. Man könnte ja riskieren, ein Glas Bier weniger zu verkaufen.

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