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    Gleichgestellte Studien

    Am Montag wurden sechs weitere österreichische Bachelor- und vier Masterstudien gleichgestellt – darunter Musikwissenschaften und Molekularbiologie.

    Wer in Österreich beispielsweise Musikwissenschaften, Mulekolarbiologie oder vergleichende Literaturwissenschaften studiert oder studiert hat, für den gibt es gute Neuigkeiten.

    Am 1. Juni tritt der Notenwechsel in Kraft, auf dessen Grundlage die Studienabschlüsse in Italien anerkannt werden können. „Insgesamt sind es sechs Bachelor- und vier Masterstudien“, so der zuständige LR Achammer.

    „Am heutigen 1. Juni 2015 treten die neuen Tabellen des Notenwechsels zwischen Italien und Österreich in Kraft, mit denen weitere Bachelor- und Masterstudien gleichgestellt werden“, so Bildungslandesrat Philipp Achammer. Er erinnert daran, dass die Verhandlungen dazu im vergangenen Oktober 2. und 3. Oktober 2014 in Rom erfolgt sind. Zudem verweist der Landesrat auf die Bedeutung der Maßnahme für Südtiroler Absolventen dieser Studiengänge im Hinblick auf deren Eintritt in die Arbeitswelt.

    Genehmigt und rechtskräftig sind nun die Vergleichstabellen für weitere sechs Bachelorstudien und vier Masterstudien. Sie vervollständigen die bereits vorhandenen Tabellen.

    Die verhandelten österreichischen Studien, die ab dem 1. Juni 2015 mit den entsprechenden italienischen „Classi di laurea“ und „Classi di laurea magistrale“ anerkannt werden können, sind folgende Bachelor- und Masterstudien: „Classica et orientalia“ (Bachelor), Kultur- und Sozialanthropologie (Bachelor und Master), Molekularbiologie (Bachelor und Master), Musikwissenschaft (Bachelor), Philosophie an der Theologischen Fakultät (Bachelor und Master), Vergleichende Literaturwissenschaft (Bachelor und Master).

    Landesrat Achammer verweist auch darauf, dass es nun endlich gelungen sei, die Studientitel der Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät anerkennen zu lassen, was sich positiv auf das Studienangebot der Theologisch-Philosophischen Hochschule in Brixen auswirken dürfte.

    Der Notenwechsel ist das bilaterale Abkommen zwischen der Regierung der Republik Österreich und der Italienischen Republik über die gegenseitige Anerkennung der akademischen Grade und Titel. In Rahmen der Sitzungen, die abwechselnd in Wien und in Rom regelmäßig stattfinden, wird von der österreichischen und der italienischen Delegation die Gleichstellung jener Studien verhandelt, die am häufigsten von Südtiroler Studierenden gewählt werden.

    Für Informationen über die Anerkennung der Studientitel steht die Studieninformation Südtirol der Abteilung 40 – Bildungsförderung – zur Verfügung (www.provinz.bz.it/bildungsfoerderung/Studieninformation/Studieninformation.asp).

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    Kommentare (2)

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    • SELschaften

      Da befinden wir uns in der EU, Europaregion Tirol, es gibt ein einheitliches Bachelor- und Mastersystem in Europa und man muss immer noch seinen Abschluss umschreiben lassen, weil es Italien wiedermal nicht schafft auf dem Niveau eines normalen Landes zu arbeiten. Traurig, traurig…

    • Puschtrabui

      das nennt man Bürokratieabbau, Zettl, Zettl und nomol Zettl!
      Was machen unsere Politiker in Rom und Brüssel ausser die Lobbies zu unterstützen?

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