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    „Haben eine Bringschuld“

    80 Südtiroler warten auf eine Organspende – aber nur 20 Südtiroler Spender wurden im letzten Jahr gefunden. Um angesichts dieser bedenklichen Zahlen ein Zeichen zu setzen, haben sich Landesrätin Martha Stocker, Landeshauptmann Kompatscher und die Rodel-Legende Armin Zöggeler am Montag selbst zu Organspendern erklärt.

    Im Interview mit TAGESZEITUNG Online erklären sie, wie das geht.

    SEHEN SIE SICH DAS VIDEO AN.

     

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    Kommentare (60)

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    • Gebi Mai

      Von Martha und Arno möchte ich kein Organ.

    • Konrad

      Frage: Warum kann man mit den Organen einer Leiche nichts mehr anfangen? Weil es einen Unterschied gibt zwischen einer Leiche und einem Gehirntoten?
      Weil die Organe, bei einer Leiche gar nichts mehr machen, weil sie nicht mehr FUNKTIONIEREN. Wer es nicht glaubt, sollte Studien an einer Leiche machen. Dort hat man reine Organe, reinen Körper, die tun gar nix. Sie tun weder etwas richtig, noch falsch, weil ihnen BEWUSSTHEIT fehlt, dass heißt INFORMATION, die zur FUNKTION führt. Im Interview sieht und hört man, wie tief sich unsere Politiker mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

      • Graf von Tilly

        Absolut richtig, Konrad!

        Vielleicht etwas allgemein verständlicher:
        Organspender möchte ich deshalb nicht sein, weil ich nicht möchte, dass mir im Falle eines Unfalls die (lebenswichtigen) Organe entnommen werden, bevor ich wirklich tot bin. Die Gehirntod-Definition, die bei der Organentnahme angewandt wird, reicht dafür nicht aus: Ein „Gehirntoter“ ist nicht tot sondern er ist ein Sterbender. Das beweisen zahlreiche Fälle von „Gehirntoten“, die nachher wieder gesund wurden und immer noch leben. Außerdem: Wenn ein „Gehirntoter“ wirklich tot wäre, warum muss die Organentnahme dann unter Anästhesie (Betäubung) erfolgen?

        • Puschtra

          Wir grausig, die werden also lebendig ausgeweidet.
          Wenn ich daran denke dass eine wichtige Persönlichkeit wie Martha Stocker dringend ein Organ braucht und die Ärzte warten nur darauf bis ich sterbe, aber ich will und will einfach nicht sterben und die Zeit vergeht und die Ärzte werden nervös……was dann???
          Ich bekomme eine Gänsehaut.

          • Graf von Tilly

            @Puschtra: Leider ist das so.
            Für mich war das ein Grund, das Organspender-Formular auszufüllen und natürlich anzukreuzen, dass ich mich einer Organspende widersetze. Dieses Formular kann man dann beim Gesundheitssprengel abgeben, man erhält dann per Post die Bestätigung, dass die Willenserklärung in der Transplantationsdatenbank registriert wurde.
            Wenn ihr euch ausweiden lassen wollt, während das Herz vielleicht noch schlägt – ich sicher nicht!

            • Sarah

              „ausweiden lassen wollt“
              Hier von „ausweiden“ zu sprechen ist einfach nur abscheulich, geschlachtete Tiere werden ausgeweidet. Da sieht man wieder welch kranke Leute sich im klerikalen Dunstkreis bewegen, da läuft’s einem nur noch kalt den Rücken runter wenn man bestimmte Aussagen von dir liest…

            • Graf von Tilly

              @Sarah: Mit „ausweiden“ habe ich „Puschtra“ zitiert.
              Aber du hast recht: Es ist wirklich abscheulich, dass noch lebenden Menschen bereits die Organe entnommen werden.

    • Stani

      Wenn die Stocker, der Arno und der Zöggeler ausn Fenster ausihupfn, hupft es a nochi?

    • Luis

      Die Svp – Landesregierung hat nach ihren Wahlversprechen eine Bringschuld.

    • sepp-f

      Es geht nicht darum, ob man von der Martha ein Organ will. Aber ob eine Martha mit über sechzig Jahren noch ein Organ spenden darf. Bitte mich korrigieren. Oder gibt es nur Ausnahmen für Gehobene????

    • Robert

      Von den beiden möchte ich auch kein Organ gespendet. Könnte sich dann als irgend ein Parteiorgan herausstellen.

    • Stani

      Es leschte Hemet honn i in Luis gmiest spendn und die Haut hot mir der Nuie schun ogezougn! Ijetz welln sie die Eingeweide a nou.

    • Garuda

      Widerlich, was hier einige von sich geben bezüglich der Landesrätin und dem Landeshauptmann.

      Das Niveau wierd hier immer platter.

      • Gynne

        Du meinst wohl, LANDESVERRÄTERIN und LUGENBEITL?

        • Garuda

          @Gynne

          An Geschmacklosigkeit bist du wirklich nicht mehr zu übertreffen!

          Denk mal darüber nach: Du hättest dein Kind mit Nierenversagen in der Klinik und eine dieser von dir so bezeichneten Personen würden durch irgendwelchen Umstand als Organspender in dem Moment in Frage kommen. Du würdest in deiner konsequenten Haltung sicher ablehnen, gell!

          Geschmacklosigkeit kennt anscheinend bei dir keine Grenzen.

          • Graf von Tilly

            Eine Niere kannst du deinem Kind auch selber spenden, denn man hat zwei davon. Du brauchst also nicht die Frau Landesrätin oder den Herrn Landeshauptmann dafür. Außerdem dürfte deine Niere von den HL-Antigenen her für dein Kind kompatibler sein. 🙂

            • Garuda

              @Tilly

              Von deiner Geschmacklosigkeit wollen wir hier gar nicht erst reden, denn wer pädophile Priester verteidigt und Abtreibung als das schwerwiegendere Delikt als den sexuellen Missbrauch eines Kindes durch Priester bezeichnet, sollte lieber einfach den Mund halten und sich nicht nur heimlich schämen

            • Graf von Tilly

              Darauf habe ich gewartet, Garuda: Thema verfehlt! Es geht hier um Organspende. Wenn du zu diesem Thema nichts beitragen kannst, bist du bei dieser Diskussion wirklich entbehrlich. 🙂

          • Aha

            Die Transplantation wird als DIE primär anzustrebende Lösung für z.B. Nierenpatienten angelobt, sei es vom Koordinator Dr. Giacon : e‘ un dono und von Frau Landesrätin, über Risiken wird nicht gesprochen,,,,,,,,,,,,,

            • Garuda

              @Aha

              Leute wie du sollten sowieso besser kein Organspender werden, denn Egoisten sollten weder spenden noch irgendwann einmal selbst ein Spenderorgan empfangen dürfen.

              Ich würde das gesetzlich einfach so verankern: Wer sich rechtlich völlig legal gegen eine Organspende entscheidet, sollte auch davon ausgeschlossen werden, jemals ein Spenderorgan zu empfangen.

              Pars pro toto

            • Bärig

              Kritische Stimmen zur Organspende sollten kein tabu sein, garuda so ist’s!
              Deinen “ Ausschluss“ betrachte ich daher als gegenstandslos!

            • Graf von Tilly

              Hast du diese Hassanfälle, die du hier im Forum auslebst eigentlich öfter, Garuda?

            • Aha

              @ Garuda
              Deine oben bekundete Einstellung vermittelt den Eindruck einer Transplantationsmedizin, die Anspruch auf fremde Organe hat!

      • Alexa

        Stimmt, Garuda. Das habe ich auch beobachtet. Einige Kommentarschreiber sind super, andere dermaßen daneben in ihrer Wortwahl, dass ich mich frag, was jene für eine Kinderstube genossen haben.

        Ich schreibe sowohl hier und sogar via Email so, dass ich kein Problem damit hab, wenn „andere“ mitlesen würden, wenn sie denn wollten.

        Leider haben einige die bereits vor zig Jahren diskutierte Frage der Privacy und des „gläsernen Menschen“ ordentlich verpennt und gar einige haben jetzt Sorge, dass ihre Machenschaften irgendwie durchsickern.

        • Alexa

          Im Übrigen sind die privaten Krankendaten auch längst gehackt.

          Und dann schmeißt man auf der anderen Seite riesen Summen für Privacyschutz raus wohlwissend dass es immer eine Sicherheitslücke geben wird. Die Angestellten des Sanitätsdienstes werden zudem mit so viel Bürokratie und Zettelwirtschaft zugeschüttet, dass sie sich oft nicht oder nur mehr unzureichend um ihre eigentliche Arbeit kümmern können, nämlich für den Patienten da zu sein. Dieses Szenario erleben wir nicht nur in der Sanität, sondern auch in der Schule sowie in vielen Bereichen der öffentlichen Verwaltung.

        • Garuda

          @Alexa

          Ich kann deinen Beitrag nur bestätigen.

          Man kann zu öffentlichen Personen und auch zu PolitikerInnen stehen wie man will, aber wenn der Schuss nur mehr unter die Gürtellinie geht, dann ist bei mir Schluss.

          Nun kann man hier auf solchen Foren anonyme BeiträgerInnen ruhig mal scharf angehen, aber wenn es sich um Personen des öffentlichen Lebens geht, die hier mit ganzem Namen genannt werden, so niederträchtig und bösartig beleidigt werden, kenne ich keinen Pardon mehr.

          • Alexa

            @Garuda

            …. was ich ehrlich gesagt nicht ganz checke, ist der Umstand, dass hier Wahnsinnsbeleidigungen gegenüber Personen des öff. Lebens einfach so stehen gelassen werden. Ist das eine Art Experiment oder läuft das alles nur mehr unter „Performance“ oder – lass nich ein wenig spekulieren – wurde die TZ bereits „übernommen“? 😉
            Nix gegen TZ, die Printausgabe ist oft super und auch online findet man oft Inputs u Outputs ;-), aber ein Moderator, der hier giorno e notte anwesend wär, wäre fein. 🙂

            • Wir tun, was wir können und arbeiten auf ein System hin, einzelne Kommentare zu melden. Aber ein Tag- und Nacht-Moderator wäre einfach nicht zu bezahlen.

            • Alexa

              @Anton

              Schon klar. Klasse „Leitartikel“ ( komisches Wort) 😉 heut in der Printausg.

      • Bärig

        Und du Garuda immer zorniger!

        • Garuda

          @Bärig

          Weit gefehlt. Man kann zur Organspende stehen wie man will.

          Aber bevor hier Leute des öffentlichen Lebens verunglimpft werden, nur weil sie für Organspende eintreten, ist das allerhand und auch unterste Schublade.

          Also wer gegen Organspende ist (was auch meinetwegen jeder sein kann), sollte ihr/ihm aber bewusst sein, dass er/sie selbst auch bei Bedarf eines Spenderorgans auch gleich freiwillig verzichtet. Denn es geht nicht an, dagegen zu sein, selbst jemals als SpenderIn dagegen zu sein, wenn man aber selbst mal ein Organ dringend brauchen würde, dann die Hand aufzuhalten, um nur ja etwas länger leben zu können.

          • Bärig

            Dialysepflichtige leben sehr wohl ohne Spenderorgan!

            • Düsentrieb

              Gerade weil wenige Spenderorgane zur Verfügung stehen sollten Nierenersatzverfahren nicht unterbewertet werden ( grösste Gruppe) und als valide Alternative gelten. Eine Transplantation wird immer als das anzustrebende Ziel dargestellt. Leider ist dies aus verschiedensten Gründen nicht immer möglich. Am meisten zu denken gibt mir die Aussage der „Bringschuld“. Schuldig weil nicht genügend Organe gebracht!!!
              Sollte diese “ Schuld“ die gesamte Südtiroler Bevölkerung betreffen nur um die „bedenklichen Zahlen“ hochzufahren. Welch fragwürdige Argumentation!

    • Chico

      Das Thema ist „Organspende“,vielleicht ist jeder von uns einmal auf so eine Spende angewiesen.

    • Bärig

      Interessant zu lesen: STERN vom 16.04.2015
      Nierentransplantation:
      Wird das gesundheitliche Risiko für Lebendspender verharmlost?

    • Bärig

      Heutzutage wird fast alles an jeden transplantiert und fast jedes Risiko in “ kauf “ genommen!

    • Bärig

      “ Hirntote sind meistens sterbende Menschen, denn der menschliche Körper stirbt langsam. „Unstrittig“ ist dabei , „dass der Stoffwechsel in den Körperzellen noch eine Weile weiterläuft, wenn der Mensch eigentlich schon tot ist……“( Spiegel Nr. 38/2005);
      d.h. , wenn er schon für „tot“ erklärt wurde, während er aber immer noch stirbt und sich die Seele allmählich vom Körper löst. Mancher Hirntote ist jedoch auch wieder aufgewacht.

      “ Den Hirntod gibt es überhaupt nicht. Er ist eine Erfindung der Tranplantationsmedizin ( Prof. Dr. Franco Rest, zit. nach Die Wurzel Nr. 3/2012, S. 36.)

    • Frage?

      Hat nicht der als „LB 2015“ prämierte währen der Wahl behauptet:
      „Wir sind die österreichische Minderheit in Italien“?

      Warum übernimmt er dann nicht von dort das Gesetz?

      Dort ist jeder ungefragt Organspender, außer er weigert sich in einer eigenen Erklärung, dass er nicht Organspender sein will!

      Diese Regelung hat natürlich für alle Angehörigen der „österreichischen Minderheit in Italien“ den Vorteil, dass in Innsbruck mehr Organe verfügbar sind!

      Dort können Politiker mit dem „Selbstverständlichsten“ (der Organspende), kein politisches Kleingeld machen!

    • Monika

      Zitat vom ehemaligen Transplantationsmediziner Prof. Pichelmair,

      wenn wir die Gesellschaft über die Organspende aufklären, bekommen wir keine Organe mehr

      schaut nach unter http://www.Initiative-KAO.de

    • Richard

      Sie werden sich schon schuldig fühlen!

    • Inge

      Da die SVP wie Frau Stocker und der LH Bringschulden bei den Wählern haben, wähle ich am 10. Mai eine Oppositionspartei die keine Schulden haben.

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