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    Die Lehrer-Bewertung

    Wie zufrieden sind meine Schüler mit mir? Das kann nun jeder Lehrer erheben, indem er der Klasse einen Evaluationsbogen aushändigt. Der Landesbeirat der Schüler startet das Projekt „Eduval“.

    von Heinrich Schwarz

    An den Universitäten ist es gang und gäbe: Am Ende des Semester wird den Studenten ein Evaluationsbogen ausgehändigt, auf dem sie den Kurs sowie den Dozenten anhand mehrerer Fragestellungen bewerten können.

    An den Schulen ist die Unterrichts-Evaluation – mit wenigen Ausnahmen – eher ein Fremdwort. Schüler können ihre Lehrer in der Regel nicht bewerten.

    Nun möchte der Landesbeirat der Schüler etwas in diese Richtung bewegen. „Bildung lebt von ständiger Evaluation, denn damit kann ihre Qualität gehoben werden“, so das Credo. In Zusammenarbeit mit Lehrern und Elternvertretern hat der Schülerbeirat deshalb das Projekt „Eduval“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, das Schulleben in Südtirol weiterzuentwickeln.

    Im Zentrum des Projektes steht ein Evaluationsbogen, der den Schülern einer Klasse ausgeteilt werden kann. Darauf sind 26 Aussagen über die Kompetenzen der Lehrperson zu finden, deren Wahrheitsgehalt die Schüler einschätzen können.

    MEHR DAZU LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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    Kommentare (46)

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    • martin

      Einige würden hervorragend abschließen. Andere würden die Augen herausfallen.

    • Puschtra

      Eine hervorragende Idee und dringend erforderlich. Laut meiner 12 jährigen Erfahrung mit 2 Kindern sind Lehrerinnen der Meinung dass sie
      1. immer Recht haben
      2. sie sind völlig immun für jede Anregung
      3. sie haben ihre Launen nicht unter Kontrolle.
      Ich glaube es ist ein Problem, wenn man selbst ein Leben lang nie aus der Schule herauskommt und damit einen Tunnelblick entwickelt.
      Denn viele Schüler-innen wollen gut lernen und werden dann von inkompetenten Lehrerinnen mit Lernmethoden aus dem finstersten Mittelalter ausgebremst.

      • Gregor Beikircher

        Bitte nicht verallgemeinern, ‚Puschtra‘ Sonst muss ich Ihnen auch einen Tunnelblick vorwerfen.

        • Ungerechte Welt

          eben nur Lehrerinnen, da es unter Frauen eben Zickenkrieg gibt sobald eine meint, sie ist gescheider, schöner, schlanker und und und

          Es wird gute Lehrer, Eltern und Kinder geben, genau so, wie es schlechte Lehrer, bescheuerte Eltern und dementsprechende Kinder gibt.

          Also nicht immer alles verallgemeinern und auch mal ein Auge zu drücken, denn auch wir ins unseren Jobs machen nicht immer alles perfekt, also kann man das von andere Berufsgruppen auch nicht erwarten

          • Gebi Mai

            Lehrer gibt es kaum mehr. In Volksschulen gibt es einen Frauenanteil von mehr als 95 %. In den Mittelschulen etwa 80% oder mehr. In Oberschulen insgesamt gesehen ist der Frauenanteil sehr hoch.

        • Robert

          Nein nein, der Puschtra hat schon recht. Und ich war selbst mal Lehrer.

      • Manuel

        Nur so aus Neugierde…was ist ihr Beruf? und nur mit 2 Kindern..hat man nicht viele Lehrpersonen miterlebt…kehr vor deiner Haustiar…Sem gibs mehr wia genug zu tian!!

    • michl

      Viele sind eben Lehrer geworden weil sie viel Freizeit und gut bezahlt bekommmen.
      Draufzahlen tun unsere Kinder.
      Es sind wenige die wirklich aus Überzeugung Lehrer geworden sind und nebenbei auch noch lehren können!Solche sind meiner meinung unbezahlbar und die Anderen sollten sich schnell eine andere Arbeit suchen,denn sie richten mehr Schaden an als Nutzen.Besonders wenn sie ständig abwesend sind und die Schüler bei der Aushilfe Handytime veranstalten.
      Ich verbiete die Nutzung des Handys in der Schule meinem Kind und Lehrer die zu faul sind etwas zu lehren machen Handytime.Da fühlt sich nicht nur mancher Schüler verarscht wenn der Lehrer wärend der Stunde mit seinem Handy spielt!
      Deswegen bin ich für eine Bewertung von Lehrern oder das Klasssenzimmer sollte über eine Webcam für Eltern zugänglich gemacht werden.Da würden sich vielleicht auch so manche Störenfriede im Klassenzimmer mehr aufpassen.

    • Antonia

      Natürlich gibt es schlechte Lehrer, so wie es in jedem Berufszweig Leute gibt, die unfähig sind, doch gibt es wenige Berufszweige, die derart unter Beobachtung stehen: durchschittlich steht ein Oberschulprofessor vor 60 bis 80 Schülern wöchentlich. Die sind ein gutes Korrektiv, dazu kommen die Eltern, die auch Einblick bekommen, über die Noten und die Kommentare der (halbwüchsigen) Kinder, die kein Blatt vor dem Mund nehmen. Sagen Sie mir eine andere Berufsgruppe, die das aushalten muss? Solche Bewertungen werden seit Jahren durchgeführt, das ist wirklich nichts Neues. Einge Lehrer sind beratungsresistent, aber auch damit müssen Schüler zurechtkommen, so ist das Leben. Eine Lehrperson muss auch mit hundert Zetteln pro Tag und zig Erlassen vom Schulamt zurechtkommen. Durch Beobachtung (Michl) bekommen sie ein 2. Nord Korea und das eigene Kind wird dadurch auch nicht klüger. Halbwegs intelligente und geerdete Kinder schaffen das. Meine Erfahrung ist, dass Schüler sehr genau merken, ob ein Lehrer sein Handwerk fachlich, didaktisch beherrscht, ob er die Schüler mag, ob er seine Arbeit mag, da kann er oder sie auch einmal schlecht vorbereitet sein oder ausrasten. Die Schule ist ein Spiegel der Gesellschaft, und man soll den Spiegel nicht schimpfen, wenn die eigene Nase schief ist.

    • Herrgott

      Können dann auch die Lehrer den Direktor, die Schulamtsfritzen und den Schulamtsleiter evaluieren?

      • Gregor Beikircher

        ‚Herrgott‘, Sie sind nicht informiert. Schuldirektoren werden bereits jährlich von oben und unten bewertet.

        • michl

          Den Schuldirektor den ich kenne läuft nicht weit von der Schule wärend des Unterrichts mit seinem Hund spazieren.Wird wohl erst nachmitags arbeiten!
          Das erklärt auch warum ich den Direkror vergeblich mehrmals in der Schule nie angetroffen habe.
          Wer,was kontrolliert sie?

        • Manuel

          Herr Beikircher so einen Stumpfsinn hab ich selten gehört!! Die Direktoren werden jährlich bewertet??
          Die haben alle Freiheiten der Welt…

    • top

      das ist nicht korrekt.

      es gibt keine regelmäßige verpflichtende Bewertung von unten.

    • Sepp1

      … finde ich Sche…., mag der Lehrer oder Lehrerin noch so gut sein, aber jeder Schüler der eine negative Bewertung oder eine Mahnung erhellt, würde die Lehrperson negativ bewerten.

    • Schule

      „Herrgott“, nicht herablassend werden. Am Schulamt arbeiten kompetente Leute, gleich wie in den Schulen und in anderen Berufen.

    • Schule

      … So gesehen besteht überall Handlungsbedarf. Wo ansetzen?

    • Sepp1

      @Schule Bravo! Wer ist schon perfekt? In der Schule sich gegenseitig kritisieren bringt nichts, dasselbe gilt im Betrieb, verursacht nur „dicke Luft“:

    • Martin

      …z.B. bei den Kriterien nach denen Lehrpersonen eingestellt werden: wie kann es sein das Leute die gerade erst die Matura hinter sich haben (habe selbst 3 davon in meinem Bekanntenkreis), keine spezifische Ausbildung in einem best. Fach haben und sich noch nicht entschieden haben ob arbeiten oder studieren gehen, auf Schüler losgelassen werden (kann auch gut gehen, ging es bei uns in der Klasse jedoch nicht) … ja es war lustig und gemütlich für 2 Jahre fasst nichts zu tun, aber das kann ich zu Hause auch … in England haben Lehrer z.B. eine Art Probezeit für ca. 3 Jahre und es wird auch mehr kontrolliert wie der Unterricht abläuft und wie die Schüler den Stoff aufnehmen … ein Lehrer selbst hat zu mir einmal gesagt “ wenn 3/4 einer Klasse alle im selben Fach zur Nachhilfe müssen, dann liegt das Problem nicht nur bei den Schülern … “

      mfG

    • Schule

      Jeder darf mit Matura unterrichten, wenn’s keine Lehrpersonen in dem Fach gibt, die den gültigen Studientitel bzw. die Lehrbefähigung haben. Das Schulamt hat damit nichts zu tun, die Lehrpersonen werden über die Schule eingestellt. Probejahr geht erst, wenn man Lehrbefähigung hat bzw. unbefristet angestellt ist.

      • Martin

        … und genau da liegt für mich das Problem … auf gut deutsch ich stell mir jemanden ein ohne überhaupt zu wissen ob er den Stoff beherrscht und weitergeben kann (Matura hin , Matura her) … sehr schlau. Das das jede Schule selbst entscheiden kann wusste ich nicht, auch deshalb weil mir mein alter Oberschuldirektor mal gesagt hat das hier die Zuständigkeit beim Schulamt liegt und nicht bei der Schule … soll sich noch einer auskennen …

      • Natürlich oh

        Wenn nur alle Lehrer die Matura hätten!!
        In den Berufsschulen ist dies nicht der Fall.
        Teilweise unterrichten dort Personen, die die Mittelschule abgeschlossen haben, dann 2 Jahre einen Massagekurs besucht haben und ruckzuck sind sie „Professoren“.
        Das Fachwissen dieser Personen möchte ich nicht in Frage stellen, aber die Allgemeinbildung derer ist zero.Und solche Personen unterrichten in Zukunft Schüler bis zur Matura.Absolut nicht nachvollziehbar!

    • hr

      Solange jedes Jahr Supplenten in Brixen das Wochende faul herumsitzen und anschließend mit den ausgebildeten Lehramtsstudenten auf eine Stufe gestellt werden, wird sich die Qualität der Lehrer nicht ändern. Das ist das wahre Problem der Schule, gegen eine Evaluation von Seiten der Schüler und Lehrer hätte ich nichts, solange sie auf konstruktiver Basis abläuft. Der hier ausgearbeitete Fragebogen reicht dafür meines Erachtens allerdings nicht aus.

      • Garuda

        @hr

        Ist es nicht eine gewagte Aussage, dass die Leute in Brixen am WE faul herumsitzen und dann gleichgestellt werden mit den Lehramtsstudenten?

        Ich weiß nicht, wo du studiert hast, aber die LehramtsstudentInnen an meiner Uni und in meinen Fächern waren wirklich die dümmsten des Faches, denn:

        1. Haben sie im Rahmen der Lehramtsausbildung Ballspielchen mit Zuwerfen von Bällchen gespielt, was einer späteren Lehrkraft im Klassenzimmer megaviel im Sinne der Didaktik und Methodik gibt, sodass sich diese StudentInnen meistens gesorgt haben, die Fächer des pädagoischen Studienteils zu belegen.

        2. Hatten sie eine Reduktion des Studienpensums eines Fachstudiums, weil sie ja LehramtsstudentInnen waren, also im Grunde keine Fachkräfte in Germanistik, Anglizistik, Geographie, Geschichte usw. Also was diese AbsolventInnen den Fachstudienabsolventen gegenüber für Vorteile haben ist mir fraglich.

        Also ich wäre etwas vorsichtiger mit solchen Aussagen, die mega verallgemeinern und schwarze Schafe scheren wollen.

        Ich werde die Lehramtsausbildung in Brixen am WE nicht gesundbeten, genauso spreche ich die Lehramtsabsolventen an den Unis von allen Sünden und Makeln frei.

    • Kassandra

      Wenn ein Schilehrer Schifahren unterrichtet ohne entsprechende Ausbildung, wird er angezeigt. Auf die Kinder wird aber alles losgelassen, Ausbildung hin oder her, wenn Fachpersonal fehlt. Aber da wird der Schaden vermutlich auch nicht so groß sein, wie beim Schifahren lernen.

    • Garuda

      Was sich hier manche von der Seele schreiben und dabei Schwaz-Weiß-Malen ist eigentlich symptomatisch für das italienische Schulsystem: In wenigen anderen west- oder südeuropäischen Ländern wird der Beruf der Lehrkraft so beargwöhnt und verachtet wie in Italien. Systematisch unterbezahlt, ist der Beruf in den letzten 30 Jahren zu einem reinen bzw. fast ausschließlichen Frauenberuf geworden, der mit Familie und Beruf und nebenbei als Zweiteinkommen in einer Familie ganz praktisch ist.

      Das Problem liegt aber genau hier begraben, denn in keinem Land wird ein akademischer Beruf, der für die Erziehung und Bildung der nachkommenden Generation verantwortlich ist, so unterbezahlt, dass eben alle guten und besten AkademikerInnen nach dem verlassen der Uni einen weiten Bogen um die Schule machen, weil sie in der Privatwirtschaft weit mehr verdienen und die weit besseren Karriere- und Aufstiegschancen haben als im Bildungssektor.

      Wer bleibt nun übrig für den Lehrberuf? Genau: Viele Frauen, die eben durch diese Tätigkeit leichter Beruf und Familie vereinen können und dann und vor allem auch die schlechten AkademikerInnen, die eben im Privatsektor oder in der Privatwirtschaft kaum Chancen haben, unterzukommen und deshalb zu einem solchen unterbezahlten „Job“ flüchten.

      Ich darf last but not least daran erinnern: Genau in jenen europäischen Ländern, die heute wirtschaftlich und im Innovations- und Forschungsvorsprung voranliegen, haben seit Jahrzehnten den Bildungssektor nicht ausgehungert, sondern finanziell entsprechend monetär honoriert und bezahlt.

      Kein Wunder, dass Italien im Bereich Forschungs- und Technologieentwicklung weit zurückliegt und Deutschland und die Schweiz glänzend dastehen, Nordeuropa ständig gut abschneidet bei den PISA-Studien usw.

      • Antonia

        Ich bin damit nicht einverstanden, vieles stimmt schon teilweise, aber es ist zu negativ. Ich sehe meine Kollegen (männlich & weiblich) nicht so. Die Arbeit ist trotz allem, und mit dem „allem“ meine ich nicht die Schüler, sonder das rundherum: Erlasse vom Schulamt, zig auszufüllende zettel, überbordende Bürokratie allerorten, alle 2 Jahre ein neues pädagogischen Konzept, ausgearbeitet von Leuten, die nicht unterrichten, nie unterrichtet haben, zu lange aus der Praxis sind. Die Jugendlichen, ich rede von Oberschülern, nicht Mittelschülern oder Schülern der Grundlehrgänge in den Berufsschülern (da habe ich zuwenig Einblick), sind für mich eine Bereicherung. Ich arbeite sehr viel für die Schule und ich mache es gerne, für mich ist Vorbereitung eine kreative Sache, wie bereite ich einen Stoff so vor, dass er den Schülern zugänglich ist, dass er sie interessiert. Sicher verdient man in vielen anderen Berufen viel mehr, aber ich sehe mich nicht als Geschäftsfrau mit dem ganzen Druck der Wirtschaft, der nicht zu unterschätzenden Steuerlast und Buchhaltung, oder als Anwältin oder Ärztin. Das ist und war nie meines. Ich merke im Kreis der Freunde und Bekannten, dass man als Lehrer nicht so schlecht angesehen ist, dass man im großen und ganzen in einem gesunden, interessanten, kultivierten Umfeld arbeitet, dass man Raum hat für eigene Ideen, dass Schüler schon anerkennend sind. Ich merke, dass die höchstbezahlten deutschen Lehrer zig mal mehr jammern als wir (aber Deutsche jammern ja immer), auch ist die deutsche Schule nicht soooo gut, soviel Einblick habe ich.

        • Antonia

          …und Finnland? Wer möchte da schon leben? Sollen die machen, was sie wollen, wir sind keine Finnen, weder vom Wesen noch vom Temperament.

          • Garuda

            @Antonia

            In vielen Dingen haben Sie durchaus recht, wobei Sie durchwegs einen gewissen Berufsethos durchblicken lassen, was auch gut ist, aber glauben Sie mir:

            Ich hätte lieber finnische Verhältnisse mit einem gut bezahlten Lehrerberuf, denn das ist ein Segen für alle: Die fähigsten Leute in der Schule (denn wenn der Andrang groß ist, wird auch eine Auswahl an Lehrkräften möglich) sorgen für ein positives Lernklima und kommen somit der Gesellschaft und auch der Wirtschaft zu Gute.

            Denn glauben Sie mir: In Italien liegt das ganze Schulsystem im Argen – wie Sie richtig schreiben, alle zwei Jahre neue Konzepte, was eben für die völlige Unfähigkeit der Pädagogen zurückzuführen ist, denn innerhalb von 2 Jahren kann kein neues Konzept greifen oder auch Früchte tragen, noch kann es auch wirklich durchdacht sein: alos wird die Schule nur mehr zum Experimentierfeld, was nur auf dem Rücken der heranwachsenden Generation ausgetragen wird.

            Kein Land in der EU hat wie Italien null an Berufsbildender Ausbildung wie eine Lehre/Berufsmatura. In Italien wird man Maurer, wenn man grad mal drei Jahre als Maurer gearbeitet hat.

            In keinem anderen Land als Italien gibt es soviele Arbeitslose unter Akademikern (ausgenommen Griechenland, aber das ist ja defacto Pleite), soviele Greise und Greisinnen als Uni-ProfessorInnen, ein völlig überaltetes Parlament usw, usw.

            Da mag Italien oder Südtirol vom Temperament und der Kultur her anders sein als Finnland, aber da sind mir Länder wie die europäischen nördlichen Länder viel lieber, weil sie in Forschung und Wissenschaft führend sind, und das alles kommt nicht zufällig zustande, sondern ist die Frucht eine soliden Investition in Schule, Ausbildung, Wissenschaft und Forschung. Wo Italien durch seine heruntergewirtschafteten Institutionen inzwischen ist, braucht man gar nicht zu sagen.

    • Schule

      Habe den umgekehrten Trend beobachet: Leute aus der Privatwirtschaft wechseln in die Schule, weil der Verdienst gut ist und Familie und Beruf sich besser vereinen lassen. Das Übergewicht an Frauen gilt vor allem für die Grund- und Mittelschule. In den Oberschulen und den Berufs- und Fachschulen sieht es anders aus.

      • Antonia

        Nein, das Schulamt hat kein besonders gutes Image, zu abgehoben, meiner Meinung nach. Sie haben eine zu hohe Meinung ihrer Arbeit, man dringt nie durch. Ich denke Frau Kaslatter Mur hat sehr, sehr viel Schaden angerichtet: der Tonfall, die Präpotenz, das Drüberfahren… Das ist viel kaput gegangen. Vielleicht badet das Schulamt das nur aus, aber der Ruf ist nicht besonders.

      • Garuda

        @Schule

        Das kann vielleicht sein: Gilt aber nur für die letzten 6-7 Jahre, wo die Privatwirtschaft eingebrochen ist.

        Was die Berufsschulen betrifft, kann das vielleicht stimmen, da muss man aber sehr genau differenzieren, denn die Praxisfächer werden in gewissen Fächern eben mehr von Männern unterrichtet, weil es sich um typische Männerberufe handelt, bzw. von Männern dominierte Berufe sind wie Mechaniker, Maurer usw.

        Schaut man sich den Handel und Schneiderei an, sieht es ganz anders aus. Und noch etwas: die „allgemeinbildenden“ Fächer werden an zu einem überwiegenden Teil von Frauen unterrichtet. Das ist auch kein Problem für mich, aber ein Indiz dafür, wer heute in Italien unterrichtet! Oder will hier jemand behaupten, dass es einen anderen Berufszweig gibt, der gleich wie bei Lehrkräften Frauen Vollzeit arbeiten können und nur halbtags am Berufs- und Arbeitsplatz sein muss?

        In keinem anderen öffentlichen Dienst können Frauen oder Männer familienbedingt soviel Vollzeitstellen besetzen, wo sie aber meist nur wie Teilzeit am Arbeitsplatz anwesend sein müssen, wie dies eben an Schulen passiert. Also irgendetwas muss da schon dran sein.

    • Schule

      Kann man auch schon bald nicht mehr hören: dass das Schulamt ständig Erlasse herausgibt und in den Unterricht hineinfunkt. Die Sicht von außen ist absolut notwendig und irgendwo muss es auch ein übergeordnetes System geben, sonst würde jede Schule ihre eigenen Brötchen backen, ohne zu wissen, was die andere macht.

    • Schule

      Die Politik ist eines, die Verwaltung etwas anderes. Die Verwaltung hat die politischen Ziele umzusetzen, da führt kein Weg vorbei. Dass aber Leute beim Thema Schule nicht mitreden dürfen, nur weil sie selber nicht unterrichten oder länger nicht mehr unterrichtet haben, halte ich auch für abgehoben.

    • Antonia

      Sie sehen das anders, und, bitte, das steht Ihnen zu, so wie mir meine Meinung aus dem Inneren des Klassenraumes zusteht, lassen wir es dabei.

    • Martin

      Ich kenne einige Lehrer die in den Schulen Saudummes und von der Wissenschaft schon lange wiederlegtes Zeug lernen und sich dabei auch noch als Helden fühlen und nichteinmal merken dass die Schüler hinter ihren rücken lachen. Kurz gesagt manche Lehrer sind blöder als die Schüler

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