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    „Tiroler Stimmen“

    Bernhard Zimmerhofer, Myriam Atz Tammerle, Stefan Zelger, Sven Knoll, Cristian Kollmann und Hartmuth Staffler

    Bernhard Zimmerhofer, Myriam Atz Tammerle, Stefan Zelger, Sven Knoll, Cristian Kollmann und Hartmuth Staffler

    Die Süd-Tiroler Freiheit gibt nun eine eigene „Landtagszeitung“ heraus. Die „Tiroler Stimmen“ werden viermal im Jahr erscheinen.

    Von 1861 bis 1919 erschien in ganz Tirol die Tageszeitung „Tiroler Stimmen“. Die Landtagsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit knüpft an diese Tradition an und gibt ab sofort eine eigene Landtagszeitung heraus, die wieder den Titel „Tiroler Stimmen“ trägt.

    Der Name könnte passender nicht sein, finden Sven Knoll & co., denn die Abgeordneten der STF seien die Tiroler Stimmen im Südtiroler Landtag.

    Die „Tiroler Stimmen“ werden viermal im Jahr erscheinen.

    Die „Tiroler Stimmen“, so hieß es am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Bozen, waren in vielerlei Hinsicht eine wertkonservative Zeitung, zugleich aber auch liberal, wenn es um die Rechte Anderer ging. In einer Zeit, als Antisemitismus von anderen Medien fast selbstverständlich verbreitet wurde, nahmen die „Tiroler Stimmen“ in vielen Artikeln eine kritische Haltung dazu ein.

    Am 15. November 1919 erschien die letzte Ausgabe der „Tiroler Stimmen“. Der verlorene Weltkrieg und die Teilung Tirols, die ein Erscheinen als Gesamt-Tiroler Tageszeitung nicht länger ermöglichen, besiegelten das Ende dieser politischen Zeitung, die mehr als 58 Jahre lang die Geschicke Tirols begleitet und geprägt hatte.

     

     

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