Du befindest dich hier: Home » Gesellschaft » Gestörtes Lernen

    Gestörtes Lernen

    Geschätzte 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Südtirol haben mit einer Lernschwäche zu kämpfen. Schulinspektor Franz Lemayr erklärt, wie man die Kinder besser unterstützen kann. 

    SEHEN SIE SICH DAS VIDEO AN.

    Clip to Evernote

    Kommentare (30)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • walter

      Frandreas erzähl uns mal deine lange Leidensgeschichte! 🙂

    • michl

      Lernschwäche? Bitte definieren!
      Fehlerhafte Schulbildung System!
      Wenn man bedenkt was sie alles lernen müssen.
      Und wenn einer unterdurchschnittlich ist, heißt das Lernschwäche.

    • Hansjörg Kofler - Eppan

      Das sind schöne Worte die unser Schulinspektor spricht, in Wirklichkeit fehlt aber die Zeit und das Geld für’s Personal (ausgebildete Lehrkräfte!) die Kinder individuell zu unterstützen. Meiner Ansicht nach wird von den Kindern immer mehr verlangt, da stets neuer Inhaltsstoff hinzukommt und veraltete Inhalte nicht ausgemertzt werden.

    • Rasputin

      Jojo, wenn die Kinder epes dorrichten, nor seins genies.
      Schoffen sie mol wos net, nor muas es glei Lernschwäche, Aufmrksamkeitsdefizit, Hyperaktivitat, Hormonstörung usw. sein.

      Liebe irgend an Schuldigen finden als wia sich selbst darum kümern.
      Hel woren no Zeiten, als man sich no Ziet gnumen hot, die Kinder zu erziehen, net lei zu mochen.

    • mirian

      was ich nicht so ideal finde ist die Kinder in der Klasse “ zu unterstützen“ .. ich versuche mich genauer auszudrücken.
      wenn ein Kind z.b. nicht gut lesen kann und dann in der klasse mehr zeit zum lesen bekommt oder zusätzlich unterstützung , dann steht es vor den Schulfreunden als „dumm “ da.. von mir aus, löst das allerdings eine Spirale aus die nicht so ideal ist… denn das kind wird dann verklemmter, traumatisierter oder wie man es nenne will und hat einen Stempel…
      solche Hilfen sollten sehr dezent gegeben werden…
      leider ist unsere Gesellschaft und auch die Kinder schon geprägt von Leistungsdruck.. und einer der da nicht mithalten kann ist ein Aussenseiter… und dieses Muster prägt das ganze Leben…

    • ......

      90% der Südtiroler haben ein Problem mit der Art und Weise wie unser Schulsystem funktioniert/ nicht funktioniert. Gibt es da auch eine Lösung? Hände weg von den Kindern!!!

    • aga

      Über einen Monat muss mein Kind oft auf die verbesserte Schularbeit warten.Dürfen sie nicht nach hause mitnehmen, werden in der Schule schnell verbessert und weiter geht es.
      Wenn die Klasse immer wieder bis zu 50% negativ schreibt bekommen auch noch die Schüler die Schuld.Mein Kind lernt täglich Stunden und war einer der Besten in der Mittelschule.
      Nun bekommt es 3 minus obwohl es sich Stundenlang mit der Materie beschäftigte.Den Test bekommt man trotz verlangen einer Kopie nicht zu Gesicht.Das ist doch reinstes Mobbing.

    • barfusler

      Ah ja, die Schwächen der Kinder, die armen schwachen Kinder denen geholfen werden muss, damit sie wieder in das Raster Standardkind eingeordnet werden können und nicht weiter mit schlechten Noten oder gar Sitzenbleiben bestraft werden müssen.
      Warum reden Sie, Herr Dr.Lemayr nicht von Lehrschwächen? Warum werden die Defizite den etwas anderen Kindern zugeschrieben, nur weil das Bildungssystem nicht auf diese zugeschnitten ist. Die Schwäche liegt immer in der Bildung und somit bei den Erwachsenen und niemals am Kind.
      Deshalb bitte nicht Lernschwächen sondern Lehrschwächen.

    • Garuda

      Also was hier manche von sich geben, ist der planke Hohn.

      1. Es gibt bei jedem Menschen Lerndefizite und -schwächen, dass sie deshalb gleich einen Psychologen (Schul- oder Krankenhauspsychologen) brauchen, nenne ich mal Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für die ganzen unbeschäftigten Psychologie- und Pädagogikabsolventen, die selbst am meisten Lernschwächen haben und dann auch noch Kinder als Integrationslehrkräfte betreuen sollen, wo sie bezüglich Ausbildung oder Berufserfahrung keine Ahnung haben.

      2. Es ist unmodern Kinder oder Jugendliche eine Klasse wiederholen zu lassen, denn dies kostet ja angeblich nach Berechnungen von Pseudowirtschaftswissenschaftlern ja eine Unmenge Geld dem Steuerzahler, das man sich ja niemehr leisten kann in einem „untergehenden“ Sozialstaat, wo man aber so tut, als ob es billiger sei, unbeschäftigte Psychologieabsoventen mit ganzen Jahresgehältern (finanziert durch Steuergelder) zu beschäftigen, die nun wirklich keinen Deut teilweise leisten, sondern vom Steuerzahler einen kalten Winter durchgefüttert werden, denn im Sommer haben sie ja frei und sind bekanntermaßen im Urlaub, also wird auch noch der Urlaub dieser vielen unfähigen Stützlehrer bezahlt.

      3. Warum gibt es denn immer mehr Kinder mit Förderdiagnosen und Lernschwächen? Naja, zum einen ist das moderne Vermittlungsmodell von Lesen, Schreiben und Rechnen derart ungeeignet, dass es Lernschwächen produziert und zugleich Kinder zu „Deppen“ stempelt, wenn sie es nicht auf dem ersten Anhieb schaffen sich durch diese höchst modernen Methoden bestimmte Fähigkeiten anzueignen. Aber ist es nicht so, dass ein sehr begabtes Kind es in jeder Methode schnell erfasst, während bestimmte Kinder, die vielleicht etwas weniger begabt sind, genau unter diesen neuesten Methoden sehr leiden und sich schwer tun und deshalb gleich zu Unrecht zum Schulpsychologen geschickt werden, um einfach schnell eine Diagnose zu haben, damit Frau/Mann LehrerIn getrost ihren methodisch didaktischen Unfug weiter betreiben kann, ohne sich wirklich ernsthaft Gedanken machen zu müssen, ob die gewählte Vermittlungsmethode vielleicht doch nicht so geeignet ist, wie man eben meint? Vielleicht ist das aber dann doch zuviel der Anstrengung und Mühe wert, die Herr/Frau LehrerIn sich dann doch nicht antun möchte, weil zuviel Arbeit?

      4. Warum gab es früher nicht so viel Lernstörungen? Ich weiß aus meiner direkten Verwandschaft, dass ein Kind in der Mittelschule eine Förderdiagnose im Fach Mathematik und damit einen Stützlehrer bekam. Nun hat diese Person ihre Lehre absolviert, später über die Abendschule die HOB-Matura nachgeholt, weil durch körperliche Beschwerden eine Umschulung notwendig war. Und siehe da, da ging die Mathematik sogar auf Oberschulniveau ganz gut, ohne einen Stützlehrer zu haben oder gar Nachhilfe im genannten Fach zu besuchen.

      Also ich bin der Meinung, dass dieses ganze Geschwafle von Lernschwächen und Integrationsunterricht (sofern wir nicht von konkreten geistigen Behinderungen sprechen) wirklich nur eine billige Ausrede ist von LehrerInnen, die sich die Mehrarbeit nicht antun wollen, und von Seiten des Staates eine einfache Art ist, die arbeitslosen Psychologieabsolventen der Uni zu beschäftigen.

      Also wirklich extrem pervers.

      • Andreas

        Früher gab es aber auch schon Kinder, welche es einfach nicht kapiert haben.

        Ist es nicht auch so, dass manche Eltern nicht akzeptieren wollen, dass das eigene Kind nicht grad ein Genie ist und sich auch nicht die Mühe geben wollen, zusammen mit dem Kind zu lernen?

        • Garuda

          @Andreas

          Da hast irgendwie auch recht. Aber heute ist es so, dass die meisten Mütter auch selbst einer Arbeit nachgehen müssen und somit keine Zeit mehr haben, mit ihren eigenen Kindern zu lernen, wie dies früher einmal ging.

          • Andreas

            @Garuda
            Bei einem anderen Artikel hat heute ein User die Lehrerinnen seiner Kinder als „faule Schlampen“ bezeichnet.
            Bei einem solchen Jargon gehe ich mal davon aus, dass er auch zuhause vor den Kindern ähnlich argumentiert.
            Welche Leistungsbereitschaft kann man von Kindern noch erwarten, wenn der Vater Lehrerinnen so bezeichnet?
            In diesem beschriebenen Fall frage ich mich woher es die Kinder haben sollen, vielleicht von der Mutter, vom Vater sicher nicht 🙂

            • Garuda

              @Andreas

              Da hast du Recht, denn dies ist absoluter Gossenjargon. Kein Wunder, wenn Kinder da nicht wollen in der Schule. Aber da braucht dann eben nicht das Kind wegen der Lernstörung einen Psychologen, sondern eben gerade der Vater oder die Eltern.

              Aber ich glaube ohnehin, dass die vielen angeblich mit Lernstörungen behafteten Kinder eigentlich nur Opfer von anderen sind im Sinne, dass durch die Begleitung dieser Kinder einen einzige Symptomkur sind, wo eigentlich das familiäre Umfled vielmehr den Psychodoc bräuchten. Da kann man nun von Eltern bis LehrerInnen denken.

    • Chico

      Ja, da kann man dir nur Recht geben.

    • Batman

      Das staatlich monopolisierte Bildungswesen lässt nur Rollenspiel zu, weil es ein Herrschaftssystem ist. Es verhindert, dass die Sache und ihre inneren Werte zur Geltung kommen. (Paul Goodman)

    • Batman

      Geschätzte 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Südtirol haben mit einer Lernschwäche zu kämpfen. Schulinspektor Franz Lemayr erklärt, wie man die Kinder besser unterstützen kann. 

      Wenn diese 20% es zu nix bringen haben sie ja noch die Chance Politiker oder Schulinspektor zu werden, denn ein bisschen gescheit daherreden werden sie wohl auch zustande bringen. 🙂

    • Batman

      Klinischer Befund?? Allein schon dieses Wort sollte einen aufhorchen lassen!
      http://www.olaf-axel-burow.de/index.php/forschung/gestaltpaedagogik

    • ......

      Das jetzt das Thema „Kinder“ wieder losgeht, bedeutet nur, die Drohung an die Bürger aufzufrischen “ wir haben eure Kinder, fügt euch, oder es gibt durch sie Konsequenzen“. Immer der selbe schmarrn, wenn die Politik angezweifelt wird.

    • ......

      eine Schule in Bozen, hat die Noten eines Kindes gefälscht um Stützlehrer einzustellen. Der Vater hat sich auf einen wirklich langwierigen Kampf eingelassen, dies, auch vor dem JugendGericht, wo es schlussendlich landete, zu beweisen. und hat gewonnen. Die Frage ist: muss das wirklich sein? muss man sich wirklich verteidigen mussen?
      http://lavocedeltrentino.it/index.php/breaking-news-trentino/18228-diritto-all-apprendimento-a-bolzano-i-giudici-dicono-si

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen