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    Lustmolch in der Gondel

    Lustmolch in der Gondel

    Im Trentino hat ein aufsehenerregender Fall für Empörung gesorgt: Ein Mann hatte in einer Kabinenbahn vor einer fremden Frau masturbiert. Die Anzeige könnte jetzt archiviert werden.

    Ein „öffentliches Ärgernis“ sorgte Mitte Jänner für Aufsehen: Ein römischer Tourist hatte sich in einer Gondel vor einer deutschen Urlauberin entblößt und zu masturbieren begonnen. Die Frau hatte den Mann daraufhin wegen „obszöner Handlung in der Öffentlichkeit“ angezeigt. Jetzt beantragte eine Richterin die Archivierung des Falls und stößt damit auf Widerstand und Empörung.

    „Ich will selbst entscheiden können, wem ich beim Masturbieren zuschaue und wem nicht. Es ist dies ein Eingriff in meine Intimsphäre“, sagt Gleichstellungsrätin Michela Morandini. Zudem sende diese Archivierung ein sehr gefährliches Signal.

    „Die Frau könnte man als Opfer von sexueller Gewalt bezeichnen, da sie keine Möglichkeit hatte zu gehen“,so die Gleichstellungsrätin.

     

    *Lesen Sie mehr in der heutigen TAGESZEITUNG. 

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