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    „Achtsam sein“

    „Achtsam sein“

    Bei einer Konferenz zum Thema „Einbrüche“ hat Antonio Caliò, Kommissar der Staatspolizei Bozen, angemerkt, dass die Zahlen in Südtirol keinesfalls alarmierend seien.

    TAGESZEITUNG Online: Herr Kommissar, sind die Einbrüche in den letzten Jahren angestiegen?

    Antonio Caliò: Was die Einbrüche angeht, ist die Zahl nicht so alarmierend, wie es scheint und wie man es in den Medien liest und sieht. Wir haben die Zahlen mit dem italienischen Durchschnitt verglichen und gesehen, dass wir in Südtirol weit unter diesem Durchschnitt liegen.

    Wenn man einen Einbrecher im Haus bemerkt, was sollte man tun?

    Uns geht es in erster Linie darum, die Menschen auf kleine Unachtsamkeiten aufmerksam zu machen und dabei Präventionsarbeit zu leisten. Wir haben in Südtirol viele ausgebildete Sicherheitskräfte, die für Einbrüche zuständig sind. Auf jeden Fall sollte man, wenn man einen Einbrecher im Haus bemerkt, ruhig bleiben und die Nummer 113 anrufen.

    Also sollte man sich nicht wehren?

    Davon würde ich abraten, weil diese Einbrecher meist Profis sind. Sie verstehen es, sich zu verteidigen und auf Angriffe von unerfahrenen Hausbewohnern zu reagieren. Man sollte sich einfach ruhig bleiben und die Polizei rufen.

    *LESEN SIE IN DER TAGESZEITUNG, welche kleinen Tipps der Kommissar zur Vorbeugung gibt.

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    Kommentare (16)

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    • Nosferato

      Es klingt wie blanker Hohn, wenn ein Polizist behauptet, dass die Einbrüche in Südtirol unter den italienischen Durchschnitt sind. Italien war und ist für Südtirol nie ein Maß. Allein in Neapel gibt es jährlich über 100 Morde. Da sind wir hoffentlich unter den Durchschnitt. Der Staat Italien versagt im Schutz seiner Bewohner. Da kommt ein Polizist und will das noch schönreden. Tatsache ist, dass man Einbrecher mittlerweile in Italien nicht mal mehr festnimmt sondern meistens nur die Personalien aufnimmt und dann bis zum Prozess wieder laufen lässt. Das spricht sich mittlerweile auch bei den Krimminellen in ganz Europa herum. Bald haben wir eine neue Form des Tourismus. Ein Fremdenverkehr besonderer Art. Südtirol ds Land in dem jeder kommen kann und sich unentgeltich alles mitnehmen kann was einen gefällt.

    • lukas

      Keinesfalls alarmierend? Für italienische Verhältnisse vielleicht, wir sind aber NICHT Italien!!!
      Endlich los von Rom und idiotischen Gesetzen, die den Täter zugute kommen!!!

    • Hubert

      Ja, dieser Vergleich mit dem übrigen Italien muss für uns alle ein Hohn sein.
      Aber wir sind es ja gewohnt, immer mit Unvergleichlichem verglichen zu werden und wir lassen uns es immer wieder gefallen – selbst „unsere“ Politiker sind da kein bisschen anders.

    • pauli

      wen do oaner a Pistole oder a messer vorheb noa sollsch die 113 onrufen danke

    • Credere

      Verantwortlich für diese verbrecherfreundlichen Gesetze sind in erster Linie die Politiker. Ein Ausländer der eine Straftat begeht sollte sofort und nicht nach mehrmaligen Straftaten ausgewiesen werden. Die Richter müssten desbezüglich strenger reagieren. Damit es in den Fahndungskoordinierungen besser klappt sollte eine Polizeieinheit angestrebt werden. Der Schusswaffengebrauch seitens der Polizisten sollte auch neu geregelt werden. Eines ist sicher, das „Multikultigeblärre“ hat versagt. Solange die Mafia mit den Flüchtlingen gut mitverdient werden sich die Gesetze in diesem Staat niemals ändern. Auf unseren Pisten suchen Polizei und Carabinieri nach Jointrauchern und in Neapel gehen tonnenweise Rauschgift von Bord.

    • Miau

      Der Theiner sagt es gehe uns gut, der Kompatscher wir hätten kein Sicherheitsproblem und die Polizei es gäbe nicht sonderlich viele Einbrüche.
      Na, dann bin ich ja beruhigt, wenn all siese schlauen Personen so überzeugt von unserem sorgenlosem Dasein überzeugt sind….und wenn das nächste mal im Abendgrauen maskierte Männer um mein Haus schleichen lad ich sie auf einen Kaffee ein, Verbrecher werden es ja keine sein wenn’s uns allen so gut geht….

    • Visionär

      Los von Rom, dann wird auch dieses Problem kleiner.

    • Alex

      Ich finde, das Land sollte die Exekutive finanziell unterstützen, damit mehrere Streifen gefahren werden können, anstatt jedes Monat zig Millionen für den Flughafen zu verballern!

      • Steff

        Du bist wohl nicht ganz im Bilde!

        Melde mal einen Arbeitsunfall bei der Notrufnummer 118 und noch vor der Rettung kommen die Carabiniere um das „Verbrechen“ zu untersuchen – wenn sich der Arbeiter einen Finger geklemmt hat und einen „Blauen“ hat!

        Melde mal einen Einbruch und nach „zwei“ Stunden die erste und nach ein paar Tagen kommen fünf verschiedene „Streifen“ um den Vorfall zu untersuchen … nach zwei Tagen!!! Da haben sie Zeit und Geld genug um zum Ort des Verbrechens zu fahren, weil da sind die Verbrecher ja bereits weg!

    • danielll

      Nana eben alles herrlich alles bestens, sicherste Gegend der Welt.

    • danielll

      Genau, es klingt wie ein Hohn, denn mit Neapel, Sizilien, Kalabrien etc. verglichen zu werden ist schon ein Armutszeugnis. Da ist man wahrscheinlich in Afrika in manchen Gegenden noch sicherer als in Süditalien. Lieber Commissario höhren Sie bitte auf die Leute zu veralbern und verkaufen Sie die Leute nicht für dumm. Vielen Dank

    • Bernd

      Südtirol hat ca. 500.000 Einwohner und im Schnitt ca. 25 Einbrüche und Diebstähle pro Tag.
      Napoli hat ca. 1 Mio Einwohner und im Schnitt ca. 50 Einbrüche und Diebstähle pro Tag.
      Südtirol hat sich auch darin an Italien (in diesem Fall Napoli) angepasst!
      Mit dem Gesetz „svuota carceri“ hat Renzi eine riessengrosse Dummheit gemacht!
      ….und nur ein Dummkopf glaubt heute wirklich daran, dass die Einbrüche und Diebstähle in Zukunft weniger werden!!!!

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