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    „Sind keine Nazis“

    „Sind keine Nazis“

    Sven Knoll fragt: Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass viele Südtiroler nicht gezwungen werden wollen, ihre Tiroler Identität zu verleugnen und sich als Italiener auszugeben?

    Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, bezeichnet die ausfallenden Reaktionen italiensicher Rechtspolitiker, auf die Forderung, bei den Berufsweltmeisterschaften die Südtiroler Teilnehmer wieder als „Team South Tyrol“ antreten zu lassen und diese nicht zu zwingen, bei einem Sieg die italienische Trikolore mit auf die Bühne zu nehmen, als Ausdruck einer minderheitenfeindlichen und menschenverachtenden Ideologie.

    „Wenn ein italienischerer Handwerker die Meisterschaften gewinnt, sollte es ihm selbstverständlich zustehen, seinen Sieg Italien zu widmen. Inakzeptabel ist es jedoch, wenn dieses Treuebekenntnis von Süd-Tiroler Teilnehmern verlangt wird. Umso mehr, wenn dies gegen deren ausdrücklichen Willen geschieht“, so Knoll.

    „Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass viele Südtiroler sich nicht als Italiener fühlen und daher auch nicht gezwungen werden wollen, ihre Tiroler Identität zu verleugnen und sich als Italiener auszugeben?

    Besonders schäbig ist es daher auch, dass diese italienischen Rechtspolitiker nicht davor zurückschrecken die legitime Forderung nach Anerkennung der Tiroler Identität, als „nazistisch“ zu beschimpfen. Dies ist ein Hohn für alle Opfer des Nationalsozialismus und Faschismus.

    Man kann sich über die wirren Gedanken dieser Rechtspolitiker daher nur wundern, die leider auch noch von einigen italienischen „Kampfblättern“ in Südtirol unterstützt werden. Wenn man dieser Logik folgen würde, käme man nämlich zum Schluss:

    Jeder Südtiroler, der nicht ein überzeugter Italiener ist, ist ein Nazi.“

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    Kommentare (99)

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    • Michi Z.

      Die Italiener haben es nötig auf andere zu zeigen.
      Italien ist nicht nur Spielwiese von Demokraten.

      http://www.vice.com/it/video/nostalgia-predappio

    • Naomis Kampl

      Verleugnen Nordtiroler ihre Tiroler Identität wenn sie für Österreich einen Wettkampf bestreiten? Ich kann zur Tioler oder Südtiroler Identität stehen, unabhängig vom Staat dem wir angehören, schon mal darüber nachgedacht Herr Knoll? Verstehen Sie mich nicht falsch, ich halte von Aussagen von italienischen Rechtspolitikern gleich wiel wie von deutschsprachigen Rechten in ihrer Bewegung, nämlich nichts!

      Dass „JEDER“ Südtiroler, der nicht ein überzeugter Italiener ist, ist ein Nazi wäre, ist eines der vielen Märchen welches die STF so gerne verbreitet.
      Aber eine Bewegung, die sich mit „Tirol den Tirolern“ Schildern auf dem Brenner präsentiert, bedient sich auf jeden Fall einer eindeutigen Nazi-Rhetorik und sollte sich somit nicht wundern wenn solche Vergleiche gezogen werden.

      • helmut

        An Naomi Kampl!

        Mit Bruno Kreisky muss ich Ihnen sagen: „Lernen’s Geschichte!“

        Wer sich zu Adolfs Zeiten mit einem Schild „Tirol den Tirolern“ auf dem Brenner präsentiert hätte, wäre umgehend ins KZ gekommen!

        Der große Busenfreund von Adolf Gröfaz war nämlich Benito Furioso Bombastico!
        Und Südtirol war von Adolf an denselben mit dem Optionsabkommen von 1939 endgültig ausgeliefert worden.

        Ihr Satz „Aber eine Bewegung, die sich mit “Tirol den Tirolern” Schildern auf dem Brenner präsentiert, bedient sich auf jeden Fall einer eindeutigen Nazi-Rhetorik “ ist daher reiner Schwachsinn.

        Schämen Sie sich!

        Es ist natürlich einfacher, einen Andersdenken einfach als „Nazi“ abzustempeln, als nachzudenken und sich mit den Fakten zu befassen. Anständig ist es aber nicht.

        • Naomis Kampl

          Zu Befehl, soll ich mich zum Schämen in die Ecke stellen, Herr Oberbefehlshaber?
          Gröfaz und Bombastico? Ist das Patrioten Slang? Na ihr seids aber süüß…
          Haben Sie schon mal was von 444 DdD gehört?
          Na also, überlegen helmut, und dann, wenn Sie schon nicht anders können, können Sie immer noch drauflos bellen.

      • Martinique

        Dem ist überhaupt nichts hinzuzufügen. Ich bin ganz Ihrer Meinung! Beide Seiten sehen sich nur zu gerne in der Opferrolle, sind als Agitatoren aber genau das Gegenteil davon.

      • Helga

        @ Naomis Kampl: Jawohl, mit der Meinung kann ich etwas anfangen. Gut!

      • der eine

        sorry, kampl von der naomi,
        als überzeugter linker, kann ich dir nur sagen, sie reden ziemlich wirres zeug.
        tirol gerhört seit 750 jahren zu österreich, man spricht diesselbe sprache, österreich hat nie versucht, tirols kultur und sprache auszulöschen, tirol wurde nie in „hoher inn“ umbenannt und die orstnamen wurden auch nicht neu erfunden und umgeschrieben.
        tiroler können sich in österreich in ihrer muttersprache an alle behörden wenden. tiroler fühlen sich als österreicher und schwenken FREIWILLIG die österr. fahne.
        hier geht es darum, dass menschen GEZWUNGEN werden, eine fahne zu schwenken, mit der sie sich nicht identifizieren und ihnen untersagt wird, diejenigen zu beherzen, zu der sie stehen. verstehen sie den unterschied zweischen zwang und freiwilligkeit?
        eines möchte ich dir noch sagen, lieber kampl von der naomi. ich bin schwul und aus dieser erfahrung heraus weiß ich besonders gut, wie wichtig das recht auf identiät und auf persönliche selbstbestimmung ist. jeder hat das recht, das zu sein, was er ist – ein tiroler eben ein tiroler.
        liebe grüße

        • stefan77

          Sehr guter Kommentar, auf den diese Italophilen keine mit Argumenten fundierte Antwort liefern werden.

        • Naomis Kampl

          @der eine und andere

          1) Wenn sich die Nordtiroler als Österreicher fühlen, und eine Freude daran haben deren Fahne zu schwingen, dann muss man mit Bedauern festellen, dass die Assimilation bei den Nordtirolern schon viel weiter fortgeschritten als bei uns hier, das ist nichts worauf man „stolz“ sein kann, ganz im Gegenteil, das sollte zu denken geben, übrigens, in meinem Freundeskreis gibt es niemand, aber absolut niemand, der sich als Italiener oder Österreicher fühlt weil man Nationalstaaten grundsätzlich skeptisch gegenüber steht.

          2) Wenn Sie ihre Identität von der Zugehörigkeit zu einem Nationalstaat abhängig ist, dann sind Sie sowieso zu bemitleiden, arbeiten Sie an ihrer Persönlichkeit, das macht resistent gegen nationalistischen Humbug.

          3) Persönliche Selbstbestimmung wir vor allem von gesellschaftlichen Zwängen eingeschränkt; diese Zwänge existieren nördlich und südlich des Brenners und haben nichts mit Fahnen zu tun.

          4) Was hindert Sie daran Tiroler zu sein? Seien Sie es einfach und plärren Sie nicht lange herum, gehört sich nicht für einen Tiroler, Sie wirken schon wie ein Italiener….also ihre Probleme möcht ich haben.

          5) Österreich gibt es in dieser Form erst seit 1918, also erzählen Sie keine Märchen, von wegen seit 750 Jahren!

          6) Ob Sie schwul, links, katholisch, schwarz oder sonst was sind, tut hier nicht zur Sache, versuchen Sie beim Thema zu bleiben und sparen Sie sich Ihre unbeholfenen Versuche Mitleid zu erregen.

          7) Seit wann sind wir per Du?

          8) Entweder Sie schreiben meinen Namen richtig, oder Sie können sich das „liebe Grüße“ auf Ihren tiroler Hut stecken, in diesem Sinne,
          Liebe Grüße

        • eine buergerin

          Der eine…Auch ich stimme Ihnen voll und ganz zu!!!

      • Garuda

        @Naomis Kampl

        Dein Vergleich hinkt vollkommen, denn Tiroler gehören aus österreichischer Sicht zu keiner sprachlichen und ethnischen Minderheit und sind also völlig unvergleichbar mit Südtirol und Italien.

        Warum machst du solche unhaltbaren Vergleiche? Was willst du damit beabsichtigen?

        Frag mal einen Kärntner Slovenen, ob es ihm Spass macht, bei einer WM, die Österreichische Fahne zu schwingen oder die österreichische Hymne zu hören.

    • helmut

      An Naomi Kampl!

      Mit den Worten von Bruno Kreisky muss ich Ihnen sagen: „Lernen’s Geschichte!“

      Jeder, der sich zu Adolfs Zeiten mit einem Schild „Tirol den Tirolern“ auf dem Brenner präsentiert hätte, wäre umgehend ins KZ gekommen.

      Adolf Gröfaz hatte 1939 Südtirol mit dem Optionsabkommen an seinen Busenfreund Benito Furioso Bombastico endgültig ausgeliefert. Und öffentliche Kritik liebte Adolf nicht sonderlich.

      Es ist natürlich einfacher, Andersdenkende öffentlich als „Nazis“ abzustempeln, als selbst nachzudenken und sich mit den geschichtlichen Fakten zu befassen.

      Sonderlich anständig ist es nicht. Kommt aber natürlich allen ewiggestrigen Bewunderern von Benito entgegen.

    • Visionär

      Nur die Gekauften verstehen das nicht

    • Felix Austria

      Warum soll ein Südtiroler mit der italienischen
      Fahne wedeln wenn er lieber mit der RotWeissen
      wedelt ??
      Vor 100 Jahren hat Italien ÖU den Krieg erklärt,
      obwohl für die Neutralität Italiens die Abtretung
      vom Trentino geboten wurde.
      War Italien zu wenig ! Und ein GANZES Land
      wurde umbenannt, Ortsnamen, Flurnamen,
      Gewässer, sogar Familiennamen etc.
      Ein bis Heute verzweifelter Versuch der Landnahme !!

      • Oheim

        Den Trentinern unter Österreich wurde 1902 eine Autonomie verwehrt.
        Unsere Orts- und Flurnamen wurde im Laufe der österreichischen Domination eingedeutscht, ansonsten wären sie rätho-romanisch.
        Austria ist gestern, Italien ist heute und Europa ist die Zukunft. Grüße.

        • Roberto

          Auch viele südtiroler Familiennamen aus der Zeit vor der österreichischen Herrschaft über dieses Land sind unter Österreich eingedeutscht worden.

          • Hannes Inntaler

            Nennen Sie Quellen für Ihre Behauptungen. Aber sogar die Namen der Toten auf den Grabsteinen in Süd-Tirol italianisiert zu haben, das bleibt allein eine Schande Italiens.

          • Roberto

            Studieren, mein Lieber, nicht nachplappern und im Moorrast des Fanatismus versinken.

            • Hannes Inntaler

              Leere Phrasendrescherei! Aber lassen Sie uns doch an Ihrem überragenden Wissen teilhaben, Sie Schlaumeier. Ich befürchte jedoch, bei Ihnen ist sehr viel mehr Schein als Sein, wie so vieles in Italien.

          • Michi Z.

            Die brutale Italianisierung unter den Faschisten Ettore Tolomei schon vergessen. Die Toponomastik auch vergessen. Was soll dieses Gerede über Europa und Zukunft wenn die Fehler der Vergangenheit nicht korrigiert werden?
            Viele Menschen wenden sich immer mehr ab von Brüssel, weil viele Maßnahmen Brüssels die Menschen in den unterschiedlichen Ländern immer mehr belasten als sie ihnen nutzen.

            • Naomis Kampl

              Michi Z.
              Sie sind auch einer dieser Agitatoren, die sich gerne in der Opferrolle sehen, wie es Martinique weiter oben treffend formuliert hat, Wölfe im Schafspelz eben, man erkennt euch an eurem Gewinsel.

        • burgl

          Brabbo Oheim… guito Komentar! Geschichte ist alles was war, heute ist heute und die Zukunft…

        • Herbert

          Mittlerweile leben „Trentiner“ nicht mehr in einer Monarchie oder im Königreich Italien oder täusche ich mich. Die „Terntiner“ haben sichs im Windschatten der Region recht gemütlich gemacht.

        • Garuda

          @Oheim

          Wunderbar, dann können die Südtiroler wenigstens behaupten, nie Italiener gewesen zu sein, wenn sie durch Österreich nur eingedeutscht worden wären und ohne jene bis heute alle räthoromanisch wäre.

          Meines Wissens fühlen sich weder die italienischen Räthomanen noch die Schweizer Räthoromanen als ItalienerInnen.

          Und noch etwas wäre mir neu: Margarethe von Tirol war Räthoromanin? Denn immerhin hat sie das Land im Gebirge an die Habsburger übergeben.

          Also historische Tölpel tummeln sich hier zur Genüge, nur wenn es darum geht, Südtirol zu verwalschen, zu verdeutschen oder gar zu verräthoromanisieren.

          Was wollt ihr ehrlich gesagt damit bezwecken? Sollen deutschsprachige SüdtirolerInnen sich als Österreicher fühlen? Als Bundedeutsche oder gar als Baiern? Als Italiener?

          Ich finde es einfach grauenhaft, was die linken und die rechten VolksverhetzerInnen immer wieder aufführen.

      • Sigfrieda

        Wir Südtiroler leben auf der sonnigen Südseite der Alpen mit all seinen natürlichen Vorteilen, wir haben eine großartige Autonomie (grazie Italia!). Wir sind mehrsprachige, übernationale Europäer. Wir lassen uns als Vorbilder gern nachahmen.

        • Hannes Inntaler

          Mein Gott, sind Sie naiv! Bezüglich der Autonomie können Sie sich bei Österreich bedanken, denn ohne den Umstand, dass Süd-Tirol vor über 90-Jahren zu Österreich gehörte, würden Sie heute keine Autonomie haben. Oder glauben Sie wirklich, dass Italien seine „cruchi“ wirklich so lieb hat? Ich bitte Sie. Und was die Mehrsprachigkeit anlangt, machen Sie sich doch nicht selbst lächerlich. Diese Mehrsprachigkeit ist genauso ein Mythos, wie der Exportschlager Autonomie: Süd-Tirol kann nicht einmal seine Ladenöffnungszeiten selbst festlegen! Und nach beinahe 100 Jahren noch von Militärpolizei (Carabinieri) und Militär besetzt zu sein, das werden auch nur die wenigsten wollen. Aber für Sie ist alles pipifein, und das ist die Hauptsache, nicht wahr?

          • Jakob

            Italien hat Südtirol eine großartige Autonomie gewährt, die viele hier anscheinend noch immer nicht zu schätzen wissen, zum Unterschied von Österreich, die den Trentiner nie eine Autonomie gewährt hat bzw. z.B. 1902 abgelehnt hat.

            • Hannes Inntaler

              Wie rührend, ich muß‘ gleich heulen! Ohne Österreich gäbe es diese Autonomie nicht! Da können Sie sich winden wie Sie wollen. Und dass Sie mit Verweis auf das damalige Welschtirol hier mit einem Argument aufwarten, das von Mussolini gerne benutzt wurde, zeigt deutlich, wess Geistes Kind Sie wirklich sind.

            • Michi Z.

              Italien hätte den Südtirolern nach den Verträgen mehr Autonomie gewähren müssen. Das stimmt sicher.
              Die heutige Autonomie ist ein politisches Schlagwort das italienische Regierungen nach belieben auslegen.

            • helmut

              An Jakob!

              Es war ein Fehler, Welschtirol damals keine Territorialautonomie gegeben zu haben.

              Unbestritten ist aber auch, dass im Welschtirol die italienische Sprache in allen Ämtern und vor Gericht verwendet wurde und dass die Beamtenschaft vorwiegend italienisch war.

              In den Schulen wurde in italienischer Sprache unterrichtet und der italienische Klerus italienisierte Vornamen und Familiennamen in den Taufbüchern.

              Damals war in Welschtirol in Wahrheit eine vom Klerus gesteuerte sprachkulturelle Italianisierung im Gange, durch welche das einst vorwiegende ladinische Element und auch das Deutschtum in den Sprachinseln immer mehr zurückgedrängt wurde.

              Bitte also die Geschichte nicht verkürzt auf ein Blitzlichtfoto darstellen, sondern den Gesamtzusammenhang und die Gesamtentwicklung sehen.

            • Garuda

              @Jakob

              Sie sind wirklich ein Träumer. Denn was hat die Nichtgewähung der Autonomie an das Trentino mit der Autonomie in Südtirol zu tun?

              Nicht im geringsten etwas. Und warum wurde dem Trentino eine Autonomie gewährt, während schon damals mehrheitlich ItalienerInnen dort lebten und heute fast 100% nur mehr ItalienerInnen?

              Und Italien hat die Autonomie gewährt? Das klingt so, als solle Südtirol noch dankbar sein dem Väterchen Staat Italien? Meines Wissens ging der Streit um die Nicht-Gewährung der Autonomie durch den österreichischen Bundeskanzler Kreisky vor die UNO und erst dann hat Italien eingelenkt, weil sie um ihre internationale Reputation fürchteten!

              Oder Warum hat die Ausarbeitung der Autonomie mit Streitbeilegungserklärung mehr als 30 Jahre gedauert? Weil Italien den SüdtirolerInnen was gewährte so aus freien Stücken und aus guter Laune?

        • Mark P.

          @Siegrieda
          Dann müssen sie nochmals genauer in der Realität schauen oder wohnen Sie nur bei sich nach Hause und gehen nie raus?
          Wenn wir die beste Autonomie haben, dann erklären wie mir:
          -warum ist es bei einigen öffentlichen Ämtern noch immer nicht möglich deutsch oder ladinisch zu sprechen?
          -warum gibt es bei Arzneien zum Teil noch immer nur italienischsprachige Beipackzettel. Und wenn ich nach den deutschen frage, beginnt gleich wieder das Spießrutenlaufen?
          -warum heißt es noch immer so schön bei der deutschen Übersetzung „diese Übersetzung ist rein formell. Als Grundlage gilt einzig und allein der italienische Text“.

          Ich bin mal gespannt…

          • Regina

            Du als echter Südtiroler bist ja perfekt zwei- oder sogar mehrsprachig, also wo liegt das Problem?

            • Regina

              … und entspann dich!

            • Michi Z.

              Angesichts der Italianisierung Südtirols gibt es wenig „Entspannung“.

            • Mark P.

              @Regina
              Das hat nichts mir echtem Südtiroler zu tun. Es mag sein, daß ich keine Probleme habe. Aber hast du schon mal sooooo weit geblickt und mal überlegt, daß es der älteren Generation anders geht? Daß es ältere Leute gibt, die nicht sooo gut italienisch können und z.B. sehr wohl darauf angewiesen sind, Beipackzettel in ihrer Muttersprache zu erhalten? Hast du schon so weit geblickt, daß es älteren Leuten bei der Amtssprache in ihrer Muttersprache und dem Kaudwerwelsch Schwierigkeiten gibt, daß sie das italienische erst garnicht können.

              Die Probleme mit dem Zettel den die Inps vor Jahren schickte, ist nur ein Beispiel.

              Also… zuerst mal ÜBER den Tellerrand schauen und dann zuerstmal nachdenken und weniger egoistisch sein. Wegen daß es dir und mir gut geht, heißt noch lange nicht, daß es anderen Mitbewohnern besser geht. Aber wenn man so egoistisch ist wie du, dann ist es ja ok, diese so links liegen zu lassen. Ich tu das nicht.

            • Regina

              @ Mark P. – Wer in 100 Jahren bei Italien noch kein Italienisch erlernt hat, wird auch mit einer anderen Sprache die Beipackzettel nicht entziffern können. Zum Vergleich: die polnische Kellnerin erlernt in einer Saison in Südtirol den südtiroler Dialekt und auch noch Italienisch dazu. Das Problem ist also anders gelagert, es sind die politischen Scheuklappen, die die hiesigen Leute daran hindern, sich zu öffnen und über ihren Gartenzaun hinauszuschauen. Deine tollpatschigen Belehrungsversuche weisen übrigens eindeutig in diese Richtung, in die schimmelige Abstellkammer.

          • ..

            Lieber Mark P.
            1) bis jetzt habe Ich IMMER jemand gehabt, der in einem öffentlichem Amt Deutsch spricht und habe auch schon die Erfahrung gemacht, wo ein Italienisch Sprachiger sich die Mühe machte deutsch zu sprechen
            2) In Apotheken, wo ich meine Medizin kaufe, wurde ich IMMER gefragt, ob ich den Beipackzettel auch auf Deutsch benötige, denn es ist kein Problem ihn mir zu drucken.
            3) Wenn man ein bisschen offener umgehen würde, sich nur ETWAS Mühe machen würde und nicht IMMER alles mit Scheuklappen betrachten würde, ist es KEIN Problem damit umzugehen. Denn, nur jene, haben ein Problem mit dem Italienisch, die es selbst nicht können oder nicht können wollen.

            • Michi Z.

              Mark P. hat nach meinen täglichen Erfahrungen recht.

            • Mark P.

              Lieber _ Strich:

              wenn es DIR so gut geht, dann ist ja ok..

              Ich habe auch niergends geschrieben „überall“ sondern „einigen“. Also genauer lesen.

              Ich für meinen Teil habe erst kürzlich die Erfahrung gemacht als ich telefonisch bei Finanzpolizeizei und bei der Postpolizei, daß keiner da ist der mit mir deutsch sprechen kann.

              Glückwunsch auch zu deiner Apotheke. Meine Stammapotheke handelt wie deine. Allerdings habe ich in einer Bozner Apotheke in Begleitung einer Bekannten die Erfahrung gemacht, daß selbst nach mehrmaligen Draufansprechen es immer noch ein „ist das nötig, sie können doch gut italienisch“ gab. Ich weiß, kein Problem. Sucht man sich eine andere.

              ABER der Sinn dahinter: von einer richtigen, feinen, korrekten Autonomie kann man erst DANN sprechen, wenn man als Person nicth ständig Angst haben muß in öffentlichen Ämtern als Depp dazustehen, nur weil man darauf besteht in seiner Muttersprache angesprochen zu werden.

    • Spaltpilz

      Wenn ich sehe wie es den Minderheiten in Österreich geht, haben wir richtig Glück gehabt mit Italien!

    • Spaltpilz

      Ich bin es schon, weil ich nicht auf die Erlösung warten muss.

    • Felix Austria

      dann seids ihr ja richtig zu beglückwünschen Spaltpilz !
      wenn du dich als Südtiroler in Italien und in Österreich
      als Minderheit bezeichnest .

      • helmut

        Vielleicht gehört der sich bereits erlöst fühlende Spaltpilz nicht der deutschen oder ladinischen Sprachgruppe an?

        Vielleicht lebt er deshalb so gerne in einem Staat, in dem Benito von vielen noch so geschätzt wird?

        Es ist ja wirklich schlimm, wie man sich in Österreich über Adolf Gröfaz und Benito Ridicoloso unverhohlen lustig macht oder diese großen amici per sempre sogar noch beschimpft.

        • Gamsbock

          Wenn den Nordtirolern so viel an der Wiedervereinigung liegt, dann können sie sich uns anschließen, die wären bestimmt froh wenn sie von Östereich weck kemmen und wir wären wieder vereint, obwohl wir das durch Europa, eigentlich schon längst sind, nur einige brauchen halt etwas länger bis sies verstehen, Östereicher halt…

          • Eberhart

            Ja richtig, Gamsbock, wenigsten die Osttiroler als Stiefkinder Nordtirols, sollte eine Emanzipation anstreben und mit Südtirol und dem Belluno z.B. eine neuartige Dolomiten-Euregio anstreben, etwas Neues für die Zukunft gestalten und nicht versuchen geschichtliche Mumien zu neuem Leben zu erwecken.

            • Eberhart

              Trentino nehmen wir natürlich auch dazu.

            • Michi Z.

              Träumt weiter mit den italienischen Verhältnissen ist kein Staat zu machen und schon gar kein Europa. Italien ist eine korrupte“Bananenrepublik“.

            • helmut

              An Eberhard!

              Eine Euregio? Eie ist doch schon da.

              Noch eine Euregio?

              Und dann womöglich eine weitere Euregio?

              Alle ohne Gesetzgebung und ohne eigene Verwaltungskompetenz – so wie die bisherige ÖVO-SVP-Augenauswischer-Euregio?

              Wir das nicht ein bisschen teuer auf die Dauer?

              So viele sinnlose Tagungen, so viele Bankette.

    • Spaltpilz

      Ich dachte da mehr an die Slowenen, denn das ist die aktuelle Minderheit in Österreich. Wir wären gegebenenfalls die Zukünftige.

    • Felix Austria

      So viele Slowenen sind es nicht. Nur wenige Prozent.
      In Südtirol siehts etwas anders aus !
      Und wer ist WIR ?? Südtirol, plötzlich geeint ??

    • Sigfrieda

      Wir Südtiroler leben auf der sonnigen Südseite der Alpen mit all seinen natürlichen Vorteilen, wir haben eine großartige Autonomie (grazie Italia!). Wir sind mehrsprachige, übernationale Europäer. Wir lassen uns als Vorbilder gern nachahmen.

    • Felix Austria

      Das sieht die Mehrheit in Südtirol sicher anders !!
      Und gemeint ist die Mehrheit ALLER Südtiroler Bürger !
      … und Vorbild für was ???

    • Anderer

      Die ganze Diskussion ist einfach nur erbärmlich! Haben wir den keine anderen Probleme als wer mit welcher Flagge unterwegs ist? Unsere tollen italienischsprachigen und deutschsprachigen Politiker wollen mit ihrer populistischen Fahnendiskussion doch nur von ihrer eigenen Unfähigkeit die wirklichen Probleme anzugehen ablenken. Und wir sind auch noch so blöd und fallen darauf hinein! Doch jedes Volk bekommt ja bekanntlich die Politiker die es sich verdient! Bravo wir supertollen Südtiroler…

      • Alter Egon

        Genauso, die rechtspolitiker auf beiden Seiten finden immer wieder genug Dumpfbacken die sich mit der Fahne ködern lassen. Als ob man davon gegessen hätte.
        Ziel von Knoll, Urzì und eigentlich jedem Politiker ist nur wiedergewählt zu werden. Um Inhalte gings da vermutlich noch nie.

        • Garuda

          @Alter Egon

          Das mit den Rechten in Südtirol stimmt, denn die finden immer wieder die Dumpfbacken, aber genauso wie diese Multi-Kulti-Mischmasch-Gleichmacher Linken.

          Beide einfach nur saublöd und sie merken nicht wie politisch extrem sie beide sind. Ich möchte nur sehen, was die Linken für Gesichter machen würde, wenn Italien bankrott ginge und damit die gute Bonität Südtirols mit in den Abgrund ziehen würde.

          Dann kommen sicher diese linken Gleichmacher daher und haben wieder ihre blöden Sprüche drauf. Aber wenn man ein gut gefülltes Bankkonto ala grüne Landtagsabgeordnete in Südtirol hat, dann ist es ja egal wenn Südtirol mit Italien in den finanziellen Ruin gezogen würde.

          Genauso würden dann diese blöden Rechten sich als Unheilspropheten bestätigt sehen.

          Einfach nur abartig, was sich da die rechten und linken Kräfte in Südtirol leisten (können). Und dass die SVP mit dem PD längst die Mitte verlassen hat und schon lange keine Zentrumspartei ist, weiß doch jedes Kind, denn zuvor hat sie mit Rechts paktiert und im Mailänder Abkommen massiv Federn lassen müssen (Berlusca lässt grüßen), nun balndelt man mit dem PD wieder massiv Federn lassen müssen und mittlerweile gibt die SVP offen zu, dass man sich von der Vollautonomie längst verabschiedet hat.

          Wenn alles so schön wäre, wie hier manche Linke hier schreiben, dann müsste ja Südtirol das wahre Paradies auf Erden sein, ist es aber nicht.

          Wäre alles so schlimm, wie die Rechte es darstellt, müsste Südtirol ja die reinste Hölle auf Erden sein.

          Leute wacht endlich auf: Wenn Südtirol nicht die wirkliche Vollautonomie erreicht (und damit wäre egal zu welchem Staat das kleine Land gehören würde), dann steht ihm wirklich noch Schlimmes bevor, was dann eben alle SüdtirolerInnen massiv treffen würde, egal welcher Sprachgruppe sie angehören.

      • Michi Z.

        Wo sehen sie tolle Politiker?

    • PIZATSALAMANDER

      LOS VON ROM UND FREIHEIT FÜR DIE FREIHEITSKÄMFER

    • Spaltpiltz

      Wieso ist die Klotz immer nach Katalonien und Schottland gereist? Kärnten wäre viel näher.

    • Mary

      Du „glücklicher Österreicher“, du hast wohl zu viel Peter Rosegger gelesen:
      „Vergib mir, o Süden!
      Ich kann dich nicht lieben,
      Ich muss dich meiden,
      Meine Wünsche, meine Freuden
      Stehen auf dunklem Grund geschrieben.
      Meine blassen Taten
      Leuchten nur in nordischem Schatten.
      In Sturmessausen
      Und Wälderbrausen,
      In Schnee und Eiseskern,
      In düsteren Nebeln
      Glänzt mein Stern.“
      usw.,
      aber die Kärnter und die Steirer trifft man doch haufenweise in Caorle, Bibione und Umgebung, also in Bella Italia.

    • Rosario

      Das Bild von Sven ist nicht gut, man sieht seine volle Haarpracht nicht.

    • Felix Austria

      Mary@ … Haha, huhu, hihi…. ??? versteht keiner !

      Dirndl ja oder nein ?

    • roadrunner

      sudtirol uber alles, uber alles, sudtriol uber alles!

    • christian waschgler

      Wer eine eigene Meinung hat wird automatisch zum „Nazi“ gestempelt. Es ist die einfachste Form jemand zum schweigen zu bringen auch wenn es mit „Nazi“ nicht im entferntesten zu tun hat.

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