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Weniger Nutztiere

Foto: lpa/Ulrike Huber

In Südtirol werden 118.419 Rinder, 26.945 Ziegen und 36.115 Schafe gehalten. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Rückgang von etwa 10.000 Tieren.

Die Gesundheit des Nutztierbestands, die Überwachung von Lebensmitteln tierischer Herkunft und die Einhaltung der Tierschutzbestimmungen sind die Hauptaufgaben des Landestierärztlichen Diensts.

Am 16. Jänner wurden in Südtirol 118.419 Rinder, 26.945 Ziegen und 36.115 Schafe gehalten. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Rückgang von etwa 10.000 Tieren.

Aufgrund dieses Bestands wird der Kostenvoranschlag erstellt. Für das laufende Jahr wurden 607.000 Euro an Ausgaben veranschlagt; die Landesregierung hat das Ausgabenprogramm auf Vorschlag von Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler genehmigt.

Der größte Posten ist weiterhin die Zahlung von 500.000 Euro an das Versuchsinstitut für Tierseuchenbekämpfung der Venetien für die diagnostischen Untersuchungen, die der effektiven Feststellung des Gesundheitszustandes des Viehbestandes dienen. In den letzten Jahren haben die zahlreichen amtlichen Tierseuchenbekämpfungstätigkeiten zu hervorragenden Ergebnissen geführt, so dass die Haushaltsmittel für die Entschädigung für die Tötung kranker Tiere erheblich reduziert werden konnten.

„Gesunde Tiere, die auch ethischen Grundsätzen entsprechend gehalten werden, sind die Basis einer nachhaltigen Produktion von Lebensmitteln tierischer Herkunft. Konsumenten, die darauf Wert legen, werden immer mehr. Unseren Bauern liegen ihre Tiere am Herzen, der Landestierärztliche Dienst unterstützt sie dabei“, sagt Landesrat Schuler.

Aufgaben des Landestierärztlichen Diensts

Der Landestierärztliche Dienst wacht über die verschiedenen Gesetze im tierärztlichen Bereich wie Lebensmittelhygiene, Tierzucht, Tierfuttermittel, Tierhaltung und Tierschutz.

Auch für das Jahr 2023 werden verschiedene Initiativen weiter umgesetzt, um die verschiedenen Interessensgruppen im Bereich der Vorbeugung von Tierseuchen wie zum Beispiel der Afrikanischen Schweinepest (ASP) oder der Geflügelgrippe zu informieren und sensibilisieren. Die Zusammenarbeit zwischen dem Land Südtirol und der Universität Padua für die Spezialisierungsschule zur Ausbildung von Tierärzten geht erfolgreich weiter.

Das Land gewährt durch den Landestierärztlichen Dienst organisatorische Unterstützung.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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