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„Was wir fordern“

Foto: Ivo Corrá

Das Center for Autonomy Experience und Eurac Research laden zu einem Diskussionsabend und der Eröffnung einer Wanderausstellung ein.

Die aktuelle österreichische Regierung widmet dem Thema der Minderheiten in ihrem Koalitionsprogramm besondere Aufmerksamkeit und kündigte Reformen an.

Südtirol wird immer wieder zur „Herzensangelegenheit“ erklärt.

In Österreich sind mittlerweile die kroatische, die slowenische, die ungarische, die tschechische, die slowakische Volksgruppe sowie die Roma und Sinti als Volksgruppen anerkannt. Doch steht die Minderheitenpolitik vor immer neuen Herausforderungen. „Minderheitenpolitik in Österreich. Eine Herzensangelegenheit?“ ist das Thema der Diskussionsrunde, die am Donnerstag, den 26. Januar 2023, um 18 Uhr im Forschungszentrum Eurac Research stattfindet und vom Institut für Minderheitenrecht und dem Center for Autonomy Experience organisiert wird. Es ist gleichzeitig die Eröffnung einer Wanderausstellung zur Geschichte und den Forderungen unterschiedlicher Minderheiten in Österreich mit dem Titel „Was wir fordern! Minderheitenbewegungen in Österreich“.

Neben den ethnischen Minderheiten thematisiert die Wanderausstellung auch die Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention oder das Ringen gegen die Kriminalisierung von Homosexualität. Damit weist sie auf die verschiedenen Definitionen des Begriffs Minderheit hin und zeigt die Vielfalt der Minderheitenbewegungen in Österreich auf.

Die Ausstellung „Was wir fordern! Minderheitenbewegungen in Österreich“ kann vom 26. Januar bis 28. Februar 2023 im Hauptgebäude von Eurac Research in der Drususallee in Bozen besucht werden. Sie wurde von der „Initiative Minderheiten“ mit Sitz in Wien konzipiert. Die Ausstellungstexte sind deshalb in deutscher Sprache.

Beim Diskussionsabend, der am 26. Januar die Ausstellung eröffnet, diskutieren Katharina Crepaz vom Center for Advanced Studies – Eurac Research, Clemens Mantl, österreichischer Generalkonsul in Mailand, Heinrich Neisser, emeritierter Professor an der Universität Innsbruck und Benedikt Sauer, Journalist und Vorstandmitglied der „Initiative Minderheiten“. Es moderiert Günther Rautz, der Leiter des Instituts für Minderheitenrecht von Eurac Research. Die Diskussion wird in deutscher Sprache geführt.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 26. Januar 2023 um 18 Uhr im Forschungszentrum Eurac Research in Bozen statt. Die Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung und der Besuch der Ausstellung sind kostenlos.

 

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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