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Martenstein & Clementi

Harald Martenstein & Georg Clementi: Ein Abend voller Humor, guter Musik und blitzgescheiter Texte. (Foto: Leo Fellinger)

Ein literarisch-musikalisches Doppel: Harald Martenstein, Kolumnist der Wochenzeitung „DIE ZEIT“, schreibt geniale Glossen, Georg Clementi, preisgekrönter Chansonnier und Schöpfer der Zeitlieder, verwandelt sie in Musik.

Wenn Georg Clementi seine Lieblingslektüre, DIE ZEIT, aufschlägt, gilt sein erster Blick der Martenstein- Kolumne. „Ich liebe sie. Auch wenn sie noch so provokant und ironisch daherkommen, immer ist Herzenswärme spürbar und geistreich und komisch sind sie obendrein“, sagt er. „Eine Mischung aus Streicheleinheit und Lust an der Watschn“, wie es ein Journalist von der Süddeutschen Zeitung formulierte.

Georg Clementi, der schon frühzeitig eine gewisse Affinität zum Zeitgeschehen bewies, als er sich 1969 den Tag der Mondlandung für seine Geburt in Bozen aussuchte, hat mehrere Martenstein-Kolumnen zu Chansons veredelt. Gemeinsam mit Ossy Pardeller an der Gitarre gibt er sie zum Besten. Sie vereinen Gesellschaftskritik mit Humor („Wer auch immer du bist“),heben persönliche Befindlichkeiten weit über das Private hinaus wie „Mir ist alles egal“ und „Küsse die Hand“ ist ein pointierter Seitenhieb auf die Nöte der Männer in Zeiten politischer Korrektheit. Neben diesen Kolumnen liest Martenstein weitere Texte, die auf Clementis Chansons thematisch abgestimmt sind. Ein Abend voller Humor, guter Musik und blitzgescheiter Texte.

Die Aufführungen finden am 17. Jänner im Kulturhaus „Karl Schönherr“ in Schlanders und am 18. Jänner im Forum in Brixen statt und beginnen jeweils um 20 Uhr.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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