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„Wichtiger Schritt“

Für den Bau der Standseilbahn Meran-Schenna und den Ausbau der Buslinien im Gebiet hat die Landesregierung  aus Rom eine Finanzierungszusage bekommen. Für das Vorhaben werden Pnrr-Fonds genutzt.

Die Mobilität im Großraum Meran insgesamt zu verbessern und nachhaltiger zu machen:

Darum geht es beim Vorhaben für den Bau einer Standseilbahn Meran-Schenna und dem dazugehörigen Ausbau der Buslinien Meran, Schenna und Tirol.

Detailplanung für Standseilbahn und mehr Buslinien kann starten

Das Infrastrukturministerium in Rom hat per Dekret die Gelder aus dem staatlichen Wiederaufbaufonds (Pnrr) für das Vorhaben zugesagt.

Mit 37,5 Millionen Euro wird das Projekt querfinanziert.

„Die Finanzierungszusage aus Rom ist ein wichtiger Schritt voran, damit wir weiter planen können“, zeigt sich Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider zufrieden. Nun könne man gemeinsam mit den Gemeinden Meran, Schenna und Tirol die Detailplanung angehen. Dabei werden laut Landsrat sofort auch alle betroffenen Grundeigentümer mit einbezogen.

Die Talstation

Weniger PKW-Verkehr und weniger Umweltbelastung

Die neue Mobilitätslösung für Meran und Umgebung soll eine ganze Reihe von Vorteilen bringen: Der Verkehr mit Privatwagen soll um 26 Prozent verringert werden. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, kann zehn Prozent der bisherigen Fahrzeit einsparen.

Zudem wird der Kohlenstoffdioxidausstoß pro Jahr um 1400 Tonnen verringert. Insgesamt werde der Verkehr mit den öffentlichen Transportmitteln von 22 Prozent auf 42 Prozent ansteigen. Die Standseilbahn soll nämlich 6700 Personen pro Tag befördern und über die ausgebauten Buslinien sollen 9000 Personen pro Tag transportiert werden, haben die Techniker errechnet.

Die Bergstation

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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