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Über 5000 Beratungsstunden

Das Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt in Südtirol hat seine Mitgliederversammlung abgehalten. 155 Organisationen waren vertreten.

Bei der Mitgliederversammlung des Dienstleistungszentrums für das Ehrenamt Südtirol hat in Anwesenheit von insgesamt 155 Organisationen des Dritten Sektors eine aktuelle Bestandsaufnahme der derzeitigen Situation im Zusammenhang mit der Implementierung des Einheitlichen Staatlichen Registers „Runts“ stattgefunden.

Bei dieser Gelegenheit wurde ebenso der Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2023 vorgestellt und von den Mitgliedern genehmigt.

Landeshauptmann Arno Kompatscher berichtete von den Bemühungen des Landes in Rom Erleichterungen für die Südtiroler Vereine zu erreichen.

Dazu will er weiterhin intensiv mit den Dachorganisationen und dem Dienstleistungszentrum in Kontakt stehen, um beispielsweise über spezifische Durchführungsverordnungen Besserstellungen für die Südtiroler Realität zu erwirken. Das DZE Südtirol hat sich unabhängig von den politischen Entscheidungen schon einiges für das kommende Jahr 2023 vorgenommen.

So soll konkret bei Beratungen im Steuerbereich und im juridischen Sektor aufgerüstet, in Aus- und Weiterbildung investiert sowie Studien rund um das Volontariat in die Wege geleitet werden.

Hier beseht enorme Nachfrage von den Hunderten von Mitgliederstrukturen des DZE Südtirol, das effektiv von 2019 an von 28 Vereinen zu nunmehr 400 Mitgliedern im Jahre 2022 angewachsen ist.

Bisher wurden in diesem Jahr innerhalb von 11 Monaten  bereits 5296 Beratungsstunden hausintern durch den Expertenpool des DZE Südtirol geleistet, was schon fast der Gesamtanzahl der sichergestellten Leistungen des Vorjahres entspricht.

Stark nahmen die Anfragen der Vereine vor allem bei der Hilfestellung im Zusammenhang mit den digitalen Diensten zu (rund 30% aller Beratungen beziehen sich darauf). Gerade bei der Aktivierung von SPID, PEC und Digitaler Unterschrift benötigen im laufenden Jahr Hunderte von Südtiroler Organisationen eine praktische Hilfe, denn ohne diese Voraussetzungen ist kein Zugang ins angesprochene Register für den Dritten Sektor möglich.

Des Weiteren sind es rund 40% der Servicedienste die auf Buchhaltung, Bilanzerstellung und steuerliche Aspekte entfallen. Schließlich kommen noch ein großer Anteil an Rechtsberatung sowie Risikobewertung, Versicherungsschutz und  Veranstaltungsmanagement dazu.

Schwerpunkte werden immer öfters in diesem Kontext Anliegen im Hinblick auf die neue Möglichkeit von Konventionen für den Dritten Sektor mit der Öffentlichen Hand, Abklärungen im Vertragssektor oder bei Rekursen sein.

In Ausarbeitung befinden sich zur Zeit mehrere Infobroschüren zu den aktuellen Themen, die den Dritten Sektor betreffen, vor allem dahingehend was die Vor- und Nachteile der derzeitigen Reform sind, und welche Szenarien auf Organisationen zukommen, die noch abwarten oder gar nicht den Sprung in den Dritten Sektor wagen wollen.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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