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„Wichtige Impfstoffe“

Foto: lpa/unsplash

Seit Dienstag sind in Italien zwei neue Omikron-Impfstoffe zugelassen. Impfkoordinator Patrick Franzoni erklärt, wann die Impfstoffe in Südtirol verfügbar sind.

Tageszeitung: Herr Franzoni, am Dienstag hat die italienische Arzneimittelbehörde AIFA zwei neue Corona-Impfstoffe zugelassen, die an die Omikronvariante angepasst sind. wann werden diese in Südtirol verfügbar sein?

Patrick Franzoni: Wir müssen noch das Rundschreiben des Gesundheitsministeriums abwarten, der Weg ist aber immer der gleiche. Die Impfstoffe werden über Rom an die Impfzentren verteilt, sollte aber bereits in wenigen Tagen hier verfügbar sein. Ich rechne mit einer Lieferzeit von maximal einer Woche. Wir werden das dann auch entsprechend mitteilen.

Wie ist der Impfstoff aufgebaut?

Es handelt sich um einen bivalenten Impfstoff. Der halbe Impfstoff enthält sozusagen das originale Spike-Protein, die andere Hälfte ist an Omikron angepasst, er schützt also gegen die alte und die neue Variante. Dadurch haben sie eine bessere Antikörperschutzwirkung. Allerdings: Auch der aktuelle Impfstoff kann ernste Verläufe mit dem Coronavirus entwickelt. Das wissen wir wegen den Studien, sehen wir aber auch aus Daten aus England, wo die Impfstoffe bereits seit zwei Monaten verwendet werden.

Wer kann diesen Impfstoff erhalten?

Zugelassen sind diese Impfstoffe als Auffrischungsdosen für alle Personen über zwölf Jahren. Mindestens drei Monate nach der ersten Impfung oder nach Abschluss desersten Zyklus kann man sich also impfen lassen.

 

Lesen Sie das gesamte Interview in der Donnerstags-Ausgabe der TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (24)

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  • asterix

    Allerdings: Auch der aktuelle Impfstoff kann ernste Verläufe mit dem Coronavirus entwickelt. Häää? Der Impfstoff entwickelt ernste Verläufe? Oder kann auch er ernste Verläufe NICHT verhindern? Abgesehen davon dass diese Impfungen anscheinend gar nix verhindern, sollte doch wenigstens die Kommunikation passen. Da kennt sich keine Sau mer aus. Weil Ansteckung und Weitergabe verhinder der Impfstoff ganz sicher nicht. Ubd ich schreibe aus eigener Erfahrung (3× geimpft und 3× genesen).

    • heracleummantegazziani

      Das richtige Wort ist „verhindern“. Die Impfung verhindert sehr wohl Vieles, beispielsweise rund 20 Millionen Tote im ersten Pandemiejahr. Dass Impfstoffe Ansteckung VERHINDERN, also mit Sicherheit ausschalten, davon war von vorne herein NIE die Rede. Man hat immer von einer Reduzierung der Ansteckungsgefahr geschrieben. Dieses Potential lag anfänglich bei rund 95% und ist nach zwei Jahren, nach Auftreten der Mutationen auf etwas mehr als 20% gefallen. Das sind aber immer noch 20% mehr Schutz als bei einem Ungeimpften. Schwere Verläufe haben die Impfstoffe immer verhindert. Das ist auch jetzt noch so. Aber das passt einem Schwurbler natürlich nicht in den Kram.
      Es ist auch interessant, dass es immer die Impfskeptiker sind, die Probleme haben und Leute, kennen die an der Impfung gestorben sind. Ist schon eigenartig, oder?

      • honsi

        Geschwurbelt wird von den Impffanatikern auch sehr viel. Oder hieß es nicht, der Impfstoff ist absolut sicher und wir brauchen die Impfung um eine Herdenimmunität herzustellen, mindestens 70%, nein 80, nein 90% müssen geimpft sein, flatten the curve usw. usw. Und das, was dann noch übrig bleibt, von den vielen Behauptungen, wird an die große Glocke gehängt.

        • noando

          stimmt, es ist bei weitem nicht alles eingetreten, wie vorhergesagt. trotzdem war die impfung nützlich. ebenso waren gewisse maßnahmen eine frechheit (ausgangssperren nach 10 Uhr oder die parkbank).

          es hat den anschein, als ob corona zu einer normalen grippe mutiert ist (nebenbei, genau wie von den wissenschaftler angekündigt: nach dritter/vierten welle). normale grippe – normale impfung – wo ist das problem?

          impfung: der sichere tod, fernsteuerung, magnetisierung des körpers, impotenz, usw … oder die krankenhäuser sind leer, den virus gibt es gar nicht, alles nur vorbereitung zur versklavung, …, blödsinn, den heute keiner mehr an die große glocke hängt.

        • heracleummantegazziani

          Von Herdenimmunität hat eigentlich kaum ein Wissenschaftler gesprochen (eher Politiker) und es wurde auch sehr schnell klar, dass die Mutationen das Problem dabei sin. Haben Sie das verschlafen? Tatsache ist, dass eine Durchimpfung von rund 80% effektiv die Ansteckungswelle verhindern kann und teilweise auch verhindert hat. Ohne Maßnahmenpaket wäre es sehr viel tragischer ausgegangen.

  • robby

    Irgendwie beeindruckend das Impfschwurbler die Infektion so oft und „fast“ ohne Spätfolgen überstehen. Könnte das mit der geringen Intelligenz in Zusammenhang stehen? Ein interessantes Forschungsgebiet.

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