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„Müssen stark und mutig sein“

Die 19-jährige Anzhelika ist mit ihrer Mutter vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet. Mit ihrer Musik will sie nun Spenden sammeln – um die Menschen vor Ort zu unterstützen. 

von Lisi Lang

Sie singen über Stärke und Mut, wollen ihr Land und ihr Volk unterstützen, können dies aber nicht Seite an Seite tun, da sie mehr als tausend Kilometer trennen. Die 19-jährige Anzhelika aus Kiew, die mit ihrer Mutter vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet ist und in Kaltern Zuflucht gefunden hat, hat mit einer Freundin, die nach wie vor in Kiew lebt, einen Song aufgenommen. Das traditionelle ukrainische Lied, welches den harten Weg hin zur Unabhängigkeit des Landes zum Inhalt hat, soll eine starke Botschaft sein. „Ich weiß, dass meine Nation frei, stark und mutig ist – wir werden das überstehen und diesen harten Weg zu Ende gehen – für unsere Unabhängigkeit“, sagt die 19-Jährige. „Wir sind eine starke Nation und ich möchte positive Energie und Stärke in mein Land schicken – wir müssen zusammenhalten, uns gegenseitig unterstützen und an uns selbst, an unsere Leute und unser Land glauben.“

Die 19-jährige Anzhelika aus Kiew ist mit ihrer Mutter vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen, seit Ende März lebt sie mittlerweile in Kaltern. „Als der Krieg begonnen hat, sind wir zuerst in die Westukraine zu einer Tante gefahren, weil wir gehofft haben, dass sich die Situation bald wieder entspannen wird und wir dann wieder zurückkehren können“, erinnert sich die 19-Jährige. Einen Monat später war es der Familie dann aber auch im Westen der Ukraine zu gefährlich. „Man hat ständig Sirenen und auch Bomben gehört und ich hatte einfach Angst – deswegen haben wir die Ukraine verlassen“, sagt Anzhelika.

Es sei keine einfache Entscheidung gewesen die Ukraine zu verlassen, auch weil viele Verwandte und Freunde der Familie nach wie vor in der Ukraine sind.

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • andreas

    Ein Stellvertreterkrieg, welcher von Onkel Sam angeheizt wird und die europäischen Lakaien, wie die von der Leyen, Baerböck oder Draghi zu hirnrissigen Aktionen, wie uneingeschränkte Waffenlieferung oder Mitgliedschaft der Úkraine in der EU oder Nato, hinreißen lässt.

    Die Ukraine erfüllte nicht annähernd die Spielregeln der EU und Nato und mit dieser Marionette Selenskyi, welche annimmt, der Welt seinen Schmarrn aufdiktieren zu können, noch weniger.

    Mehr als die halbe Welt freut sich, dass Russland gegen den selbstgefälligen Westen vorgeht, auch wenn die westliche politische Elite annimmt, dass fast alle Staaten hinter ihnen stehen, da die meisten Staaten in der UN-Resolution gegen Russland gestimmt haben.

    Dieser Krieg fördert die Blockbildung der Systeme und so wie es aussieht, kann Europa nur unter die Räder kommen, da wir einerseits die Technik und neuerdings auch Gas von den USA, die Rohstoffe von Russland und Rohstoffe, Güter und Absatzmarkt von China benötigen.
    Und sollte Taiwan sich unabhängig erklären und China, wie vor einem Monat angekündigt, seine Truppen mobilisiert, steht Europa mit seiner Nibelungentreue zu den USA recht blöd da.

    Und ein Paradebeispiel dafür, wie verachtend und gegen die interessen der Bürger Politker agieren können, ist dieser unsägliche BM in Bozen, welchem in Zeiten von hoher Inflation nichts besseres einfällt, als die Parkgebühren bei den blauen Parkplätzen von 2 auf 3 Euro zu erhöhen.

    • pe

      Bei so viel Idiotie fehlen mir echt die Worte.

      • enfo

        Lesen sie einfach unsere Medien aufmerksam, vielleicht verstehen sie dann, dass auf beiden Seiten geligen wird. Krieg hat nichts mit Moral zu tun, wer da aber mit Moral argumentiert, ist leider auf dem Holzweg.
        Boykottieren und verdammen sie doch die Norweger. Diese Kindsmörder haben Libyen bombardiert

      • andreas

        @pe
        Versuche die Situation mal etwas rationaler zu betrachten und informiere dich über die wirtschaftlichen Interessen der jeweligen Staaten und den Taiwankonflikt.

        Es gibt nebenbei immer ca. 25-30 Kriege weltweit und bis jetzt haben uns deren tote Kinder und Frauen auch nicht wirklich geschert, warum jetzt dieser Aktionismus?

      • franz02

        andreas hat völlig Recht mit seinen Ausführungen, da ist nichts idiotisches dabei. Idiotisch sind die Hakenkreuzverherrlicher, von denen es leider viel zu viele gibt. Die Usa sind gerade dabei, einen Krieg gegen Serbien anzuzetteln. Informieren Sie sich bitte, bevor Sie schreiben!

  • enfo

    Diese Doppelmoral der westlichen Länder ist zum kotzen. Deutschland blockiert den Seeweg für humanitäre Mittel für den Jemen. Kindsmörder!!!! Verantwortlich für ein medizinisches Massaker!!!!
    Wo ist da der Aufschrei???

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