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Der Rundumschlag

Der HGV holt zum Rundumschlag aus: Der Tourismus ist nicht alleine für das Verkehrschaos und andere Missstände verantwortlich. Jeder müsse sich an die eigene Nase fassen.

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (26)

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  • leser

    Von welcher sensationsgeilheit die TZ reporter getrieben werden erkennt man mit welche eile sie nicht einmal merken, dass sie die titelbilder zum text nicht einsetzen können
    Euer eifer ist schon wahnsinn

  • andreas

    Was Pinzger akzeptiert oder nicht, hat keine Relevanz, denn natürlich ist der Tourismus ein Preistreiber, das sieht man z.B. in Gröden, wo halt alles etwas teurer ist und recht viele nach Lajen ausweichen, da es dort noch bezahlbar ist.
    Auch könnte der Vinschger bei Regen mal nach Bozen kommen, da wird sogar er merken, dass ein paar Deutsche dort sind und man eine Ewigkeit braucht, um durch die Stadt zu kommen.

    Ich habe nichts gegen den Tourismus, der Vinschger sollte aber objektiv bleiben und die Leute nicht für dumm verkaufen.

    • meraner

      @Andreas, ich bin sicher kein Freund von Pinzger, aber er sagt ja nicht, dass der Tourismus ganz unschuldig am Verkehrsaufkommen ist. Und ich fahre oft morgens nach Bozen, und da sind die Strassen auch bei schönem Wetter verstopft, und das zu einer Uhrzeit wo so gut wie keine Touristen unterwegs sind. Und das Problem wird auch nicht gelöst wenn unser Landesrat mit gewalt einen Bettenstop einführen will, denn wir haben ein Verkehrsproblem und kein Tourismusproblem Auch der Wohnungsmarkt wird nicht direkt durch den Tourimus beinflusst, sondern durch die schöne und gute Lage, vorallem aber durch die falsche Politik welche nur darauf abzielt ein paar Immobilienmaklern die Kassen zu füllen. Aber jetzt hör ich auf sonst wird auch mir die Rechtfertigung, von der Tageszeitung, als Rundumschlag vorgeworfen. Die Überschrift zu diesem Artikel gibt Pinzger ja schon recht.

      • andreas

        Natürlich gibt es in Bozen Berufsverkehr, das liegt in der Natur der Sache, was ich etwas eigenartig finde ist, dass wenn keine Schule ist, der Verkehr stark abnimmt.
        Das größte Verkehrschaos ist in der Industriezone BZ immer ab 17.00 Uhr, wenn eine Messe ist und wenn es dazu noch regnet, geht gar nichts mehr, dafür können Touris definitiv nichts, es fehlt halt eine Umfahrungsstraße.
        Versuche aber mal bei Regen im Sommer untertags, wenn Touris da sind, von der Industriezone nach Norden zu kommen, eine halbe Stunde für 5 km.

        Airbnb oder Booking sind aber definitiv Preistreiber in Dörfern und Städten, da teilweise alle verfügbaren Wohnung angemietet werden, um sie dann über den beiden Plattformen zu vertreiben, diese Wohnungen fehlen auf dem Mietmarkt und steigern die Preise der verbliebenen, da das Angebot knapp ist.
        Und durch erhöhtes Tourismusaufkommen steigen natürllich auch die Preise in Bars, Restaurants und Geschäften, da Touris mehr ausgeben und nicht so genau auf den Preis schauen, viele jedenfalls.

        Wie geschrieben, ich bin weder gegen den Tourismus, noch halte ich den Bettenstop in dieser Form für sinnvoll, Pinzger sollte aber bei den Fakten beiben.

        • yannis

          >>>Airbnb oder Booking sind aber definitiv Preistreiber….

          immerhin hast jetzt die „Schuldigen“ jetzt kannst ja mal was zu Lösung des Problems schreiben.
          übrigens die Spanier z.B. haben dieses Problem längst im Griff.

  • gorgo

    Wie viele Millionen Nächtigungen hat Südtirol pro Jahr?
    Aber hat mit Ressourcen Verbrauch und Verkehr fast nichts zu tun. Es sind sicher die arbeitenden Ehefrauen weshalb ich für meine Strecke ab Ostern ca. 10-15 min länger brauche. Nicht Touris und Lieferanten. Außerdem macht der HVG mit seinen 200 Mitarbeitern ja so ein Nachhaltigkeitsdingsbums womit die Welt in Ordnung ist.
    Ich lach mich grad schlapp. Aber nur ganz leise und vorsichtig, weil Pinzger „duldet“ sowas sicher nicht.

  • kurtohnegurt

    irgend ein idiot in der idm (= hgv und bauern) hat vor jahren den leitsatz: „südtirol zum begehrtesten lebensraum in europa zu machen“ sinniert, dann hat ein superschlauer das wort „nachhaltig“ miteingebaut. jetzt plappern diesen leitsatz alle bis hoch zum landeshauptmann nach.
    fazit zu dieser vision: noch mehr verkehr, noch teureres wohnen, noch teurerer lebenshaltungskosten und abwanderung der arbeitnehmenden fachkräfte, noch mehr abschottung der grossen hotelbetriebe, usw…… sehr enkeltauglich das ganze.

  • goldfinger

    Es kommt halt immer darauf an, wer eine Studie in Auftrag gibt…

    Diese Touristiker haben sich einen großen Sack besorgt, um alle ihre Lügen und Verrenkungen und Verdrehungen unterbringen zu können!

    Dass aber alle zwei Augen im Kopf haben und sehen was auf den Straßen, in den Städten und an den „Hotspots“ los ist, haben sie anscheinend nicht kapiert…

    Aber sie werden es kapieren, wenn ihnen die Touristen den Rücken zuwenden, wenn es auch ihnen zuviel wird…
    Dann aber wird es kein Selbstläufer mehr!!!

  • vinsch

    in den Morgenstunden ist der Verkehr hausgemacht. Am Wochenende fahren die meisten Touristen durch unser Land Richtung Gardasee …. Wir haben viele Touristen, die verkehren aber liebend gerne auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Bis jetzt durften die Hotels ihre Häuser vergrößern bis ins Unendliche und jetzt wacht man endlich auf??? Jetzt soll es einen Bettenstop im ganzen Land geben, als wenn der Vinschgau dasselbe Problem hätte wie das Burggrafenamt oder das Pustertal? Was die Preise angeht, so lässt man es nach wie vor zu, dass die großen Immobilienhaie Wohnungen aus dem Boden stampfen und diese bereits auf dem Papier an zahlungskräftige Kunden aus dem Ausland verkaufen. Wann schiebt man hier diesem Wahnsinn endlich einen Riegel vor???? In Naturns hat man alles an Deutsche und Schweizer verkauft, jetzt ist Schlanders dran. Wann Herr Kompatscher tun Sie hier endlich etwas?

  • meintag

    Pinzger ist Selbst leidenschaftlicher Autofahrer. Vom HGV Sitz in Schlanders zu seiner Wohnung und eventuell mit Halt in seinem Hotel bevor Er sich nach Bozen begibt.

  • sougeatsnet

    Geat´s no? Wir sollen zu Hause bleiben, damit die Gäste fahren können???

  • pantone

    Wo doch die Gäste die öffentlichen Verkerhrsmittel weitgehend kostenfrei nützen können hängt es wohl nur von der Attraktivität derselben ab, ob sie auch genutzt werden.

  • bettina75

    Ui, ietz donn isch ober s Fassl voll meine Herrn Hoteliere.

  • yannis

    Nun, der Statistik folgend erfährt man dass beim gegenüber stellen der Zahlen „Anreisen/Nächtigungen“ ein durchschnittliche Aufenthalts-Dauer pro Gast weniger als 4 (vier) Tage heraus kommt. ist übrigens auch bei den Bewertungen des Buchungs-Portals Holidaycheck nach zu lesen.
    Also was Wunder dass es ein Verkehrs-Chaos entsteht, wenn alle VIER Tage sämtliche Touristen ausgetauscht werden.
    Unter anderem ist auch die „Hoch-Preis“ Politik der Touristiker eine Ursache dessen.
    Früher wo es noch Pensionen und Privatzimmer zu menschlichen Preisen gab, blieben die Gäste deutlich länger.
    Da zunehmend der „gebeutelte“ Geldbeutel des Gastes bei der Aufenthalts-Dauer mit redet, ist es jetzt halt so, da können Konsorten wie Pinzger wettern wie sie wollen, die Geister die sie riefen machen sich ungeniert breit.

    • andreas

      Es ist weltweit üblich geworden, dass sich die Aufenthaltstage verkürzen.
      Gerade bei den höherpreisigen sind die aber länger, da diese die Zimmer höchstens in der Nebensaison nur für ein paar Tage vergeben.

      Aber was solls, du als renitenter Rentner hast halt immer was zu jammern, auch wenn die Vorwürfe haltlos sind.

      • yannis

        Nur Mal so am Rande, lieber Andreas, von mir aus kann es noch mehr Staus geben und meinet wegen können die Touristen auch nur für EINEN Tag anreisen, mich tangiert dies absolut nicht.

        Beste Grüße aus dem mehrwöchigen Urlaub, z.Z. auf den Kanaren.

  • zeit

    Jeder komentar schade.
    Die politiker , hotelire und bauern ineressiert das geld und die einheimischen,bitte schnauze halten.

  • dn

    Der HGV fühlt sich zu Recht im Unrecht. Als nächstes sollen die Makler und deren Freunde in der Politik drankommen. Die machen uns das Leben schwer, und junge Familien können sich, ohne Erbschaft, nix mehr leisten.

  • gulli

    Hochmut kommt vor dem Fall!

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