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Parteitag im September

Philipp Achammer und Arno Kompatscher Archivfoto: SVP/Oliver Oppitz)

Die SVP-Leitung hat keine Entscheidung zum „Fall“ Karl Zeller getroffen. Der Parteitag findet am 3. September statt.

Die SVP-Leitung hat sich im Rahmen der heutigen Sitzung mit mehreren nun anstehenden Themen befasst. „In der aktuellen Phase war es wichtig, einige Weichen für unsere Arbeit in den kommenden Wochen und Monaten zu stellen. Diese sind einerseits organisatorischer Natur und betreffen andererseits die inhaltliche Positionierung der Partei im Hinblick auf die bestätigende Volksabstimmung vom 29. Mai“, so SVP-Obmann Philipp Achammer.

Neuwahl der Parteispitze im September / Karl Zeller tritt nicht mehr als Stellvertreter an

„Nachdem wir im November des vergangenen Jahres die Ortsausschusswahlen sehr erfolgreich über die Bühne gebracht haben, laufen zurzeit die Neuwahlen auf Bezirksebene. Während die Wahlen in drei Bezirken bereits abgeschlossen sind, muss in vier weiteren Bezirken bis Anfang Juni noch gewählt werden. Deshalb war es heute wichtig, auch den Wahltermin für die Parteispitze festzulegen.

Und zwar werden wir am 3. September unsere traditionelle Landesversammlung im Kurhaus Meran abhalten, bei der die Ämter des Parteiobmannes sowie dessen Stellvertreter neu bestellt werden. Bis dahin wollen im Besonderen der Landeshauptmann und ich die Zeit nutzen, um den Kontakt zu unserer Parteibasis und zu unseren Parteimitgliedern zu suchen. Wir werden deshalb den Sommer dazu nutzen, im Land unterwegs zu sein und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen“, so der Parteiobmann. Bei dieser Gelegenheit wird auch eine Anpassung des Parteistatuts erfolgen. So soll beispielsweise die paritätische Vertretung beider Geschlechter in der Parteispitze statutarisch verankert werden. In diesem Zusammenhang hat Obmann-Stellvertreter Karl Zeller mitgeteilt, sich der Wiederwahl nicht mehr stellen zu wollen. 

Bestätigende Volksabstimmung am 29. Mai: SVP für Ja

„Die Mitglieder der SVP-Leitung waren der einhelligen Meinung, sich im Hinblick auf das am 29. Maistattfindende Referendum für ein klares Ja auszusprechen. Wir sind der Meinung, dass die Bürgerinnen und Bürger mit einer Ja-Stimme dazu beitragen, das Gesetz für direkte Demokratie endlich anwendbar zu machen. Und zwar indem einige Fehler ausgebessert und einige technische Anpassungen gemacht werden. Zudem sprechen wir uns dafür aus, dass Politik auch in Zukunft Stabilität und Planbarkeit gewährleisten muss. Dies ist aber dann nicht mehr der Fall, wenn einer kleinen Gruppe von 300 Personen die große Macht zugestanden wird, Landesgesetze und damit auch die Entwicklung unseres Landes vorübergehend zu blockieren. Das geht aus unserer Sicht nicht“, erklärt SVP-Obmann Philipp Achammer.

DIE GESAMTEN HINTERGRÜNDE ZU DIESER SITZUNG LESEN SIE AM DIENSTAG IN DER PRINT-AUSGABE

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (12)

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  • criticus

    Für mich und sicherlich vielen SüdtirolerInnen ist es unerklärlich warum ein Herr Zeller zurücktreten sollte. Man sollte ihm gegenüber für die Veröffentlichungen der Machenschaften einiger geldgeilen Strippenzieher, dankbar sein. Dasselbe gilt auch für Herrn Lanz, den man zum Rücktritt gezwungen hat. Ich finde Herr Achammer, SIE sollten endlich am 3. September zurücktreten, somit werden wohl einige Marionettenfäden gekappt. Oder? Hoffentlich wird dann den Strippenziehern die Luft abgedreht. Strippenzieher sind solche Leute, die genau wissen, dass sie vom Volk nie gewählt werden und dadurch lieber „Hintenherum“ agieren. Und genau DIE haben den ganzen Streit verursacht und nicht ein Herr Zeller.

  • pantone

    Die Landesversammlung soll entscheiden, ob Hr. Zeller zu einem wiederholten Male als Obmannsstellvertreter gewählt werden soll.

  • dn

    Selbst schuld. Man muss nicht jeden Artikel lesen.

  • sepp

    Asterix ginau suscht isch er eh nix zi gebrauchen konn dia überhaupt schreiben du do zeller kocht über den dia gehört schnellstens obans guite hots er hots gschafft die SVP fertig zu mochen wos mi eigentlich lei freit

  • eiersock

    In Beifahrer vorn rechts werts lochn a nou vergian! Danke Zeller und Freunde im Edelweiss

  • artimar

    Einfach nur noch absurd all dieses Theater. Nach über einem Monat wird die SVP, Obmann Achammer und LH Kompatscher, es wohl noch schaffen, sich (neu) zu sortieren und zumindest all die Rücktrittsverweigerer aus der Partei auszuschließen anstatt sich so zu beschädigen bzw. zu lassen — oder?
    Wohl allerhöchste Zeit für die Basis der SVP, sich nun, um weiteren Schaden abzuwenden und sich neu aufzustellen. Realitätsverweigerung ist eine schlechte Ratgeberin. Auch in der Politik.
    Das Weiterso des Obmanns Achammer oder gar eine neuerliche Kandidatur Kompatschers als LH wäre fatal. Es wäre der völlige Verlust letzter Glaubwürdigkeit und eine Beschädigung — sowohl der Partei als auch des LH Kompatschers. Schließlich ist er 2012-13, in Abgrenzung zu LH Durnwalder, mit transparentem Bekenntnis selbstauferlegter Amtszeitbeschränkung von zehn Jahren und vor allem für Erneuerung angetreten. Die Ergebnisse sieht man. Wie will man denn 2022-23 selbst den eigenen Parteigängern und potentiellen Wählern ernsthaft erklären, dass jemand nach zehn Jahren nicht mal in Schwung gekommen ist, damit anzufangen?

  • franz19

    Wieso muss der Zeller zurücktreten…interessant der Durnwalder hat hinterland den Kulissen die meisten Fäden gezogen und viele Informationen über das Land und deren Schlupflöcher an den Gatterer weitergegeben haben und er wird nie erwähnt!!!
    Der Herr Durnwalder hat sicher sehr viel Schaden dem Land zugefügt,er als Vertrauensperson Gatterers wusste genau wie man das Geld aus der Steuerkasse holt !!

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