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Wieder mehr Kurse

Am Samstag, 30. April hat die Jahresvollversammlung der VHS Südtirol auf Schloss Rametz in Meran stattgefunden. In Südtirols größter Weiterbildungseinrichtung setzt in 2022, nach dem zweiten herausfordernden Pandemiejahr 2021, ein deutlicher Aufwärtstrend ein.

Mit 12.451 durchgeführten Weiterbildungsstunden 2021 legt die VHS im Vergleich zum ersten Pandemiejahr wieder zu. Es haben wieder mehr Kurse, Seminare und sogar Reisen und Tagesfahrten stattgefunden. Großer Gewinner der vergangenen beiden Jahre ist der Bereich der Onlineangebote.

„2021 ist das Onlineangebot der VHS um mehr als 100% gewachsen und hat sich zum festen Bestandteil im Kursprogramm entwickelt,“ berichtet Oswald Rogger, Präsident der VHS. „Nach dem Jahr des Ausprobierens und Verfeinerns sind die VHS Onlinekurse zu einem ausgereiften Produkt der VHS geworden und werden als solches sicher auch in Zukunft weitergeführt.“

Die ersten statistischen Zahlen zu 2022 zeigen zudem, dass trotz der noch bestehenden Einschränkungen in der Durchführung, die Anzahl der Kursangebote wie auch die Zahl der Teilnehmenden wieder deutlich steigen. Das stimmt optimistisch. „Bereits seit 2021 spüren wir die Lust der Kundinnen und Kunden wieder zusammenzukommen, gemeinsam Englisch zu Lernen, den Kochkurs zu besuchen oder bei Exkursionen und Führungen Land und Leute zu erkunden,“ schildert Barbara Pixner, Direktorin der VHS, „Das erste Quartal des neuen Geschäftsjahrs belegt das auch mit Zahlen: Kursangebot und Teilnahmen steigen wieder deutlich und belohnen die VHS für ihren Einsatz und ihre Flexibilität während der Pandemie.“

Zum erfolgreichen Start in 2022 tragen insbesondere die neuen Kursangebote bei. Hier ist das „Studium Generale Geschichte“ – eine Zusammenarbeit mit der VHS Tirol, dem Tiroler Geschichtsverein sowie der Universitäten Bozen und Innsbruck – zu nennen und der berufsbildende Lehrgang „Eine Chance für mich“ aus der Integrierten Volkshochschule (IVHS), der junge Erwachsene mit Beeinträchtigung den Berufseinstieg in der Gastronomie ermöglicht.

Der Jahresrückblick auf 2021 gab im Weiteren Gelegenheit die Höhepunkte des letzten Jahres Revue passieren zu lassen. Eine bleibende Erinnerung stellt die Feier „100 Jahre Urania Bozen“ im Waltherhaus dar. Zu diesem Anlass wurde eigens ein Dokumentarfilm erstellt und erstmals präsentiert. Ein entscheidender Schritt für die Weiterentwicklung der VHS war die Fertigstellung der Umbauarbeiten an der Zweigstelle Brixen. Alle Seminarräume befinden sich hier nun auf einer Ebene und bieten Platz und Ausrüstung für Bewegungs- und Kochkurse.

Ein besonderer Dank wurde allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgesprochen, die 2021 außergewöhnlichen Einsatz und Flexibilität gezeigt haben. Elvira Nicolussi Tschager und Maria Trienbacher wurden in diesem Zuge für ihre 20jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Ortsstellenleiterinnen der VHS Welschnofen, sowie Martin Crepaz – ebenfalls für die 20jährige Tätigkeit – als Ortsstellenleiter der VHS Auer, geehrt. Bereits seit 40 Jahren im Dienst der Urania Lana und der VHS Südtirol steht Christoph Gufler. Überraschend für den Geehrten kam die Laudatio für Präsident Oswald Rogger. Bereits seit 20 Jahren steht er der VHS vor.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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