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Die Studienreise

Fast schon seit es Dolomiti Superski gibt, gehört die Studienreise gegen Ende der Saison zur Tradition und wird dazu genutzt, regelmäßig über den Tellerrand hinauszuschauen. Auch die weltweit größte Skidestination ist immer auf der Suche nach Neuem aus der Branche und pflegt einen regen Austausch mit vielen Skigebieten in Europa und in Übersee. In diesem Jahr ging es nach Les Arcs und La Plagne.

Eine Delegation, bestehend aus 29 Personen zwischen Liftbetreibern und Mitarbeitern der 12 Liftekonsortien im Dolomiti Superski, hat vom 14.-17. März die zwei Skigebiete Les Arcs und La Plagne im französischen Departement Savoyen besucht.

Es handelt sich dabei um zwei der größten Skigebiete Frankreichs mit jeweils 200 Pistenkilometern für Les Arcs und 290 Pistenkilometern für La Plagne. Zusammen ergeben sie ein Einzugsgebiet, das fast so ausgedehnt ist, wie die heimische Sellaronda, denn eine beeindruckende, über das Haupttal gespannte Seilbahn verbindet die beiden Skigebiete miteinander. Hauptattraktionen sind die Seilbahn auf die Aiguille Rouge auf 3.230 m, mit einer einmaligen Aussicht auf die Gipfelwelt Savoyens und einer 10-km-Skiabfahrt mit rund 2.000 Tiefenmetern und die Entwicklungspläne der Liftbetreibergesellschaft. Diese möchte nämlich einen Lift, der zu einem Gletschergebiet führt, aufgeben bzw. verlegen, um den Gletscher zu bewahren und das Gebiet zu schonen.

Interessant fanden die Teilnehmer/innen an der Studienreise auch die touristische Struktur und Infrastruktur der beiden Skigebiete in der Tarentaise genannten Region. Diese verfügen über rund 70.000 Gästebetten, die sich zu 97% auf Ferienwohnungen und nur zu 3% auf Hotels aufteilen, während in den Dolomiten lokal höchstens ein Verhältnis von 50-50 erreicht wird, bei Dominanz der Hotellerie.

Während ihres Aufenthaltes wurde die Delegation von den Bürgermeistern der drei Gemeinden Bourg-Saint-Maurice, Vallery und Peisey-Nancroix empfangen und von den örtlichen Skilehrern und Mitarbeitern der Betreibergesellschaft durch die Skigebiete begleitet. Dabei konnten ausgedehnte Fachgespräche geführt werden, zum nützlichen Austausch in den Bereichen Pistenpräparierung, Beschneiung und nachhaltige Entwicklung der Berggebiete.

Während der zehnstündigen Heimreise via Aostatal, Mailand, Verona, Bozen, wurden die Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen, wobei Dolomiti Superski Präsident Andy Varallo den Wert dieser regelmäßigen Austauschveranstaltungen, die übrigens auch im umgekehrten Sinn stattfinden, unterstrichen hat: „Uns verbindet eine lange Freundschaft mit den Skigebieten in der Tarentaise und bei jedem Treffen können beide Seiten voneinander profitieren. Auch andere Realitäten kennenlernen und versuchen, Eindrücke, Neuheiten und Ideen mitzunehmen, ist für jeden Betrieb förderlich und trägt zu seiner positiven Weiterentwicklung bei“.

 

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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