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„Sehr interessante Initiativen“

Baila

Die Diskotheken „Baila“ und „Juwel“ im Überetsch sollen auch in Zukunft Treffpunkte für junge Leute bleiben – es gibt auch bereits mehrere Anfragen von interessierten Betreibern. 

von Lisi Lang

In den Überetscher Diskotheken „Baila“ und „Juwel“ wurde schon lange nicht mehr getanzt und gefeiert. Coronabedingt waren die Diskotheken in ganz Italien in den letzten zwei Jahren insgesamt nur wenige Monate geöffnet, im Oktober wurde dann aber das (vorerst) endgültige Aus der beiden Diskotheken im Überetsch bekannt. Nach 18 Jahren hat Max Regele die beiden Diskotheken definitiv geschlossen, weil die finanzielle Situation wegen der dauernden Schließungen und der zu geringen finanziellen Unterstützungen laut dem Betreiber nicht mehr tragbar gewesen sei.

Derzeit sind die beiden Lokale, die sich im Besitz der Familie Giuliani befinden, nach wie vor geschlossen. Nun will man in Eppan aber ein neues Kapitel aufschlagen – und  die beiden über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Lokale sollen Treffpunkte für junge Menschen bleiben. „Wir haben sehr viel Nachfrage von neuen Betreibern und werten diese verschiedenen Anfragen gerade aus“, erklärt Bruno Giuliani. Die beiden Lokale sollen aber wieder geöffnet werden und laut Giuliani weiterhin dem Entertainment- bzw. Unterhaltungsbereich angehören. „In unseren Augen sind solche Lokale momentan eine Mangelware und wir müssen einfach auch schauen, dass wir auch den Jugendlichen etwas bieten“, erklärt Giuliani.

Auf die einzelnen Angebote und verschiedenen Konzepte, die den Inhabern vorgeschlagen wurde, möchte Bruno Giuliani noch nicht eingehen, da man noch keine definitive Entscheidung gefällt habe. „Fakt ist aber, dass das Interesse wirklich sehr groß ist und es einige sehr interessante Initiativen gibt“, erklärt Bruno Giuliani.

Ob die beiden Lokale wieder an einen einzigen Betreiber wie in denletzten Jahren übergeben werden oder doch an zwei verschiedene, ist derzeit ebenfalls noch nicht klar. „Wir verhandeln auch für beide Lokale einzeln und werden einfach schauen, welches Konzept am besten passt“, erklärt Bruno Giuliani. Dann werde man die weiteren Schritte in die Wege leiten.

Wann die beiden Tanzlokale im Überetsch wieder aufsperren werden, ist noch nicht ganz klar. „Es besteht aktuell keine Dringlichkeit, weil die Pandemie es den Diskotheken derzeit auch noch nicht erlaubt, mit normalen Kapazitäten zu arbeiten“, erklärt Bruno Giuliani. Die Besitzer der beiden Lokale möchten diese Entscheidung aber auch nicht endlos aufschieben. „Aber ein Lokal zu eröffnen bedeutet Investitionen, man muss Leute einstellen usw. – es entstehen also Kosten – und wenn man dann nur mit einer beschränkten Auslastung arbeiten kann, ist das nicht ganz einfach“, erklärt Bruno Giuliani. Deswegen sei es wichtig, dass Discos bald wieder mit voller Kapazität arbeiten dürfen.

Gerüchte, dass die beiden Diskotheken nicht wieder aufsperren werden oder die Räumlichkeiten anderen Zwecken zugeführt werden sollen, kann die Familie Giuliani aber dementieren. Die beiden Discos in Eppan sollen Treffpunkte für Junge und Junggebliebene bleiben. „Die beiden Lokale haben ein gutes Einzugsgebiet, sind gut gelegen und ich denke, es ist auch wichtig, dass diese Lokale wieder öffnen“, erklärt Bruno Giuliani. Die Discobesucher dürfen sich also auf eine Wiedereröffnung von „Baila“ und „Juwel“ freuen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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