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„Sozialer Stoßdämpfer“

Foto: Live Style Agency/HGV

 

Die Gewerkschaften fordern eine sofortige Verlängerung der Covid-Stoßdämpfer für den Tourismussektor.
In Südtirol sah eine Vereinbarung zusätzliche 8 Wochen Arbeitslosengeld aus Landesmitteln vor, die jedoch aufgrund eines fehlenden Rundschreibens zu dessen Anwendung derzeit nicht genutzt werden können. Deswegen fordern die Gewerkschaften das Assessorat auf, das Verfahren mit dem Ministerium abzuschließen.
In der Provinz sind etwa 39.000 Arbeitnehmer betroffen, eine Zahl, die höher ist als die, die für das Jahr 2019 registriert wurde. Davon ist ein Viertel unbefristet, die anderen sind befristet.
Laut den Gewerkschaften wird sich die Situation, auch angesichts der besorgniserregenden Ausbreitung der Omnikron-Variante, verschlimmern und könnte viele Bediensteten wieder arbeitslos machen. Da hier keine ausreichende wirtschaftliche Absicherung besteht, sollte man diesem Sachverhalt besondere Aufmerksamkeit schenken.
Nach Ansicht des AGB/CGIL und der LHFD/FILCAMS wäre es wichtig, die Covid-Beihilfen der Provinz für Arbeitnehmer des Tourismussektors mit Saisonverträgen wieder einzuführen.
Dies, um die Arbeitslosenunterstützung auszugleichen, die bei einer Verschärfung der Pandemie stark gekürzt wäre. Auch angesichts der zahlreichen Stornierungen der Übernachtungen in den letzten Tagen sei Eile geboten.
Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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