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Das Friedensangebot

Der Verwaltungsrat der Sparkasse will von der Ex-Führungsspitze ein Vergleichsangebot von drei Millionen Euro annehmen und dafür die Haftungsklage fallen lassen. Die Aktionäre entscheiden.

von Heinrich Schwarz

Die Südtiroler Sparkasse hat für ihre Aktionäre eine gute Nachricht parat – und eine weitere Nachricht, die für große Diskussionen sorgen dürfte.

Für den 22. November wurde eine Aktionärsversammlung einberufen. Zum einen schlägt der Verwaltungsrat der Sparkasse dabei die Ausschüttung einer außerordentlichen Dividende in Höhe von zehn Millionen Euro vor. Es wäre die zweite Dividende in diesem Jahr. Möglich wird die Auszahlung dank der guten Bilanzdaten und des Halbjahresgewinnes von 42 Millionen Euro.

Zum anderen schlägt der Verwaltungsrat einen Vergleich für die Haftungsklage gegen die ehemalige Bankspitze um Präsident Norbert Plattner und Generaldirektor Peter Schedl vor.

Zur Erinnerung: 2016 hatte die Aktionärsversammlung beschlossen, eine Haftungsklage gegenüber den früheren Mitgliedern des Verwaltungsrates, des Aufsichtsrates und dem Generaldirektor aus dem Zeitraum zwischen April 2007 und April 2014 zu erheben. Grund waren die Verluste von mehreren hundert Millionen Euro aufgrund notleidender Kredite und die Inspektionen der Aufsichtsbehörden in der Sparkasse. Betroffen sind von der Haftungsklage insgesamt 19 Personen.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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