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Unter der Haut

Unter der Haut von Anastasia Kostner: Geschichten von vier Frauen aus der Pandemie.

Das Alps Move-Festival geht mit drei Stücken von  Rixa Rottonara, Anastasia Kostner sowie einem Tanzduett von Sabrina Fraternali und Sarah Merler zu Ende.  

Inversion

Inversion, ein radikaler Richtungswechsel. Fehlt der physische Kontakt zu den anderen, wird die Blickrichtung umgedreht und auf uns selbst projiziert. Wir sind plötzlich gezwungen, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen und begeben uns auf die Suche nach einer unbekannten Intimität.
Die Südtiroler Tänzerin Rixa Rottonara beschäftigt sich in diesem Stück mit der Isolationszeit, die wir alle während der Pandemie erlebt haben. Dabei wirft sie Fragen auf, ob diese Intimität und Nähe zu uns selbst nicht auch die Chance einer Besinnung auf unsere Bedürfnisse sein könnte – vielleicht das Bedürfnis, uns von Fremdbestimmung zu befreien und uns die Freiheit zu nehmen, unsere eigenen Grenzen zu setzen.

Unter der Haut

 Mit diesem Projekt erzählt die aus Gröden stammende Tänzerin Anastasia Kostner die Geschichten von vier unterschiedlichen Frauen. Es sind vier Solis von vier Tänzerinnen, und jede von ihnen stellt die eigenen Reaktionen und Wahrnehmungen während der Zeit der Pandemie dar. Das Publikum wirft somit einen Blick auf vier intime, persönliche und sehr unterschiedliche Seelenlandschaften und erfährt letztendlich, dass eine Krise eine wichtige Erfahrung mit dem Unbekannten ist. Sie lässt in jedem Moment einen Neuanfang zu und bietet die Chance für den Eintritt in eine bessere Welt.
Um diese vier Choreografien zu schmieden stützt sich Anastasia Kostner auf die Techniken des Butoh Tanzes, der den Tänzerinnen einen besonderen Zugang zum Unterbewusstsein ermöglicht.

Due Quadri

Sabrina Fraternali und Sarah Merler präsentieren ein Tanzduett in zwei Bildern, worin sie das Bedürfnis verhandeln, niemals anzuhalten. Der Wunsch, die Form, jede Grenze und letztendlich sich selbst zu überwinden, erschließt eine ungeahnte Intimität. Diese ringt nach Luft und will ins Neue eintauchen, um verwandelt wiedergeboren zu werden. Die menschliche Erfahrung ähnelt einer sich ständig ändernden Architektur. Der Mensch folgt auf seinem Weg Zeichen und Spuren, die ihn auffordern, weiterzugehen oder umzukehren. Manchmal trifft er auf unerwartete Reisegefährten. Er selbst kann auf dieser Reise entscheiden, ob er sich einer offenen Umarmung hingeben oder in seiner sicheren, abgegrenzten Hülle verbleiben will.

Termin: 21. Oktober um 20.00 Uhr im Astra in Brixen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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