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Von Kabul nach Gossensaß

Die Quarantäne-Station in Gossensaß (Foto: lpa)

Im Zuge der Evakuierungen aus Afghanistan werden 60 Angehörige von Mitarbeitern der Botschaft und italienischer Unternehmen für ihre zehntägige Quarantäne in Gossensaß aufgenommen.
Nach der Machtübernahme der Taliban werden Menschen aus Afghanistan ausgeflogen und in Sicherheit gebracht.
Im Zuge der Evakuierungen aus Kabul nach Italien werden afghanische Familien auch in der Quarantänestruktur in Gossensaß untergebracht:
An die 60 Familienangehörige von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern italienischer Unternehmen und der Botschaft werden ihre zehntägige Quarantäne in Gossensaß verbringen. Anschließend werden sie über die staatlichen Begleitprogramme auf dem gesamten Staatsgebiet integriert.
Die zuständigen Ministerien in Rom sowie die Heeresleitung hatten sich diesbezüglich mit Landeshauptmann Arno Kompatscher in Verbindung gesetzt und mit ihm vereinbart, einige Flüchtlinge in Südtirol unterzubringen, bis sie in die staatlichen Begleitprogramme aufgenommen werden.
„In einer solchen außergewöhnlichen Situation ist es selbstverständlich, dass das Land Hilfsbereitschaft zeigt und über den Bevölkerungsschutz geeignete Strukturen zur Verfügung stellt“, erklärt Landeshauptmann Kompatscher.
Im Vorfeld waren bereits Gespräche mit dem Bürgermeister der Gemeinde Brenner Martin Alber geführt worden, der darüber in Kenntnis gesetzt wurde.
Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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