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Ende des Dieselprivilegs?

In Österreich wird über die baldige Abschaffung des dortigen Dieselprivilegs diskutiert. Damit würde ein Hauptgrund für den Lkw-Umwegverkehr am Brenner wegfallen.

von Heinrich Schwarz

Die Tiroler Tageszeitung schreibt: „Das Dieselprivileg in Österreich wird endgültig fallen gelassen. Spätestens 2022 soll der Steuervorteil auf Diesel Geschichte sein.“ Das habe die österreichische Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) angekündigt.

Tirols Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe (ebenfalls Grüne) hat sich gegenüber der TT positiv dazu geäußert. Tirol sei bei den internationalen Frächtern als Billigtankstelle Europas bekannt. Eine Neuregelung der Dieselbesteuerung sei eine wirksame Maßnahme zur Verkehrsentlastung.

Auch Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider sagt gegenüber der TAGESZEITUNG, er sei sehr froh, dass es endlich zur Abschaffung des österreichischen Dieselprivilegs komme. Das sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

In Österreich gibt es aber Widerstand gegen die Klimaschutzministerin.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • besserwisser

    endlich! mal auf die fakten schaun, ankündigen tun viele und immer …

  • hallihallo

    ich war immer der meinung, daß tirol sich gegen den verkehr wehrt und südtirol nur zuschaut, anstatt tirol zu unterstützen.
    wenn es aber stimmt, daß der umwegverkehr hauptsächlich wegen des billigen diesels stattfindet, dann ist die österreichische politik ziemlich bescheuert.
    billig diesel verkaufen, um steuern zu kassieren und sich dann über den vielen verkehr aufregen.

  • kirke

    Ich finde das Tanken ist bereits viel zu teuer und die Autobahn viel zu billig. Aber da mach die Südtiroler Transport Lobby genau das Richtige:
    Eine kleine Spende an die Partei und schon ist das Problem nicht mehr lösbar.

  • paul1

    Den Frächtern ist das ja egal, dementsprechend wird halt der Transport teurer und der leidtragende ist immer der Konsument.

    • baludergrosse

      Bei einem 40-Tonner werden sich die Mehrkosten pro transportiertenm Produkt wohl in Grenzen halten, wenn die Dieselpreise etwas ansteigen…
      Ich habe dieses Gejammer noch nie verstanden!
      Bei den Polen-Sprintern macht es dann natürlich etwas mehr aus, weil sie ja pro Fahrt viel weniger transportieren – aber die sind eh ein anderes Thema, das endlich mal zu lösen wäre!

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