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290 Ungeimpfte

Foto: Sabes/ 123RF.com

Die Zahl der suspendierten Mitarbeiter im Gesundheitsbereich wächst. Die aktuellen Daten im Überblick.

Der Sanitätsbetrieb hat am Freitag eine Übersicht über die aktuelle Situation zur Pflichtimpfung des Gesundheitspersonals verschickt.

Von den knapp 4.000 ursprünglich nicht geimpften Mitarbeitern im Gesundheitsbereich haben sich mittlerweile insgesamt 1.707 impfen lassen. Das sind rund 50 mehr als vergangene Woche.  Weitere 1.043 Personen wurden zur Impfung vorgemerkt und 417 haben diesen Impftermin wahrgenommen.

626 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zum Impftermin nicht erschienen und müssen deswegen mit einer Suspendierung rechnen.

Insgesamt 290 Personen haben bereits einen Feststellungsbescheid zugeschickt bekommen.

Die Daten im Überblick

  • Anzahl der ungeimpften Mitarbeiter im Gesundheitsbereich: Gesamt 3.967, Sabes: 1.333; extern: 2.634
  • Anzahl der Personen, die sich mittlerweile haben impfen lassen: Gesamt: 1.707; Sabes: 582; extern: 1.125
  • Anzahl der Personen, die zur Impfung vorgemerkt wurden: Gesamt: 1.043; Sabes: 481; extern: 562
  • Anzahl der Personen, die den Impftermin wahrgenommen haben: Gesamt: 417; Sabes: 214; extern: 203
  • Anzahl der Personen, die den Impftermin nicht wahrgenommen haben: Gesamt: 626; Sabes: 267 extern: 359;
  • Zugestellte Feststellungsbescheide: Gesamt: 290; Sabes: 229; extern: 61

NB: Aufgrund der vielen beteiligten Akteure (Autonome Provinz Bozen, Südtiroler Sanitätsbetrieb, Berufskammern, verschiedene Arbeitgeber, u.a.m.) und der Tatsache, dass die betroffenen Personen sich jederzeit zur Impfung anmelden können, sind die Daten als vorläufig zu betrachten.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (20)

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  • hallihallo

    war immer schon der meinung, daß sobald es um die eigene brieftasche geht, wird sich der großteil impfen lassen.

  • ahaa

    In einigen Jahren wird es heissen. Der hat nicht mal einen Chip im Kopf… Einen Auszug.
    0In einem Interview mit der Berliner Zeitung erklärte der Biotechnologe und Leiter des Forschungs- und Wissenschaftskommunikationsunternehmens Biofaction in Wien, Markus Schmidt, dass wir Menschen künftig immer weiter mit der Technologie verschmelzen werden. Ohne Gehirnchip könnte ein sonst gesunder Mensch plötzlich den Status eines Behinderten erhalten, so der Forscher. Der technologische Fortschritt ist nicht aufzuhalten und wird immer schneller.

    In dem Biofaction-Forschungsprojekt „Future Body“, an dem auch Partner aus Deutschland und Kanada beteiligt sind, beleuchten die Forscher die philosophische, technische und künstlerische Seite der Neurotechnologie. „Internet of Living Things“ heißt ein Betrachtungspunkt, unter dem daran gearbeitet wird, das Gehirn mit dem Internet zu verbinden oder dem Körper durch Implantate neue Sinne zu implementieren. „Wir forschen zu Menschen, die quasi zum Roboter werden – zur Cyborgisierung des Menschen.“

    „Der Körper von gesunden Menschen wird bereits heute von einigen als mangelhaft wahrgenommen“, erklärt Schmidt und sieht viele Möglichkeiten für die Optimierung von Menschen. „Es gibt in unserer Gesellschaft einen generellen Trend zur Optimierung – das können wir klar erkennen. Im Moment geht es bei der Neurotechnologie zwar noch um Technologien für Kranke oder Menschen mit Behinderungen. Doch die Optimierung geht immer weiter und bald werden diese Technologien wohl auch gesunde Menschen nutzen.“

    Der Biotechnologe sieht einen klaren Trend hin zur Verschmelzung mit der Technik und misst Gehirnimplantaten eine große Bedeutung bei. Zwar müsse man dem Trend nicht folgen, jedoch sei bereits heute ersichtlich, wie sehr Menschen in ihrem Leben von Telefon, Computer und Bankkonto abhängig sind. Deshalb sei es ab einem gewissen Punkt nicht mehr machbar, nicht mitzumachen. „Ohne Gehirnchip wird man zum Menschen zweiter Klasse, obwohl man gesund ist. Wir fragen uns: Wird ein normaler Mensch in Zukunft den Status haben, den heute ein behinderter Mensch hat? Andererseits könnte es auch einen Selektionsvorteil für diejenigen geben, die keinen Gehirnchip haben. Vielleicht, weil sie dann nicht anfällig sind für Cyberangriffe.“

    Trotz aller Begeisterung für den Fortschritt der Neurotechnologie warnt Markus Schmidt: „Man muss aufpassen, dass man die Technologie nicht zu früh auf die Menschen loslässt und diese dann krank werden oder sich selbst zerstören.“ Dabei könne es auch dazu kommen, dass die Implantate ein Eigenleben entwickeln.

  • na12

    Einige spielen noch die Schlauen. Sollen Job wechseln. Eine geimpfte Person soll andere nur zu 4% anstecken können, eine nicht Geimpfte zu 100%.

  • brutus

    https://www.al.com/news/2021/07/im-sorry-but-its-too-late-alabama-doctor-on-treating-unvaccinated-dying-covid-patients.html

    US-Ärztin über junge Covid-Patienten
    «Bevor sie beatmet werden, betteln sie um die Impfung»
    Eine Ärztin aus Alabama berichtet, dass immer mehr verzweifelte Covid-Patienten um den Impfstoff betteln. Doch erst dann, wenn es zu spät ist – kurz vor der Beatmung. Alabama bildet das Schlusslicht bei der Impfrate in den USA.

  • yannis

    Noch bizarrer ist, was Italien macht. Anstatt froh zu sein, dass deutsche Touristen theoretisch noch hinfahren dürfen, führen die selbst Maßnahmen wie die Corona-Passpflicht ein, die bewirken, dass immer weniger Leute kommen werden. Oder ist das vielleicht sogar Marketing? Etwa: „Kommen Sie ohne Ihre ungeimpften Gören ins Restaurant, endlich haben Sie mal Ihre Ruhe!“

    Aus einen Bericht „in Welt.de“ über sonnige/unsinnige Maßnahmen in Touristik-Sektor der EU – Südstaaten

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